Beiträge die mit ‘Tipps und Tricks’ ausgezeichnet wurden

Online Reputation – Ihr Ruf im Internet

nking veröffentlicht am 9. September 2008 von
Team-Autor: Nina King Xing

Ihr potentiell zukünftiger Chef oder ihre Schwiegermutter in spe – es gibt immer viele Gründe nach Ihrem Profil im Internet zu suchen…

…doch kaum auf einer Feier gewesen – schon steht ein Bild im Internet. Bis dahin ist alles OK, denn wer sollte Sie schon finden in den Weiten des Internets? Sobald den Daten aber ein Name hinzugefügt wird taucht das Foto, der Gästebucheintrag oder die Wunschliste unter Ihrem Namen auf. Das können in Communities wie StudiVZ und Facebook nicht nur Sie, sondern auch Ihre Freunde durch sogenanntes “Tagging” tun. Gerade Jugendliche sind sich der Konsequenzen wenig bewusst – und auch nicht, dass die Daten noch über Jahre hinweg auffindbar sind.

Über Personensuchmaschinen wie yasni.de, myonid.de und 123people.de werden all diese Daten zusammengetragen – und man bekommt einen ganz guten Überblick über Ihren “Ruf” im Internet.

Hier ein Beispiel für die Suche nach “Angela Merkel”:

Abgesucht werden: Telefonbuch- und Wiki-Eintrag, Bilder, Amazon-Wunschlisten, Teilnahme an Social Communities, Instant Messenger Profile, News, Blogs, Fotoportale, Gästebücher.

Was also tun? Jacke über den Kopf ziehen? Den Namen Hans Meier annehmen?

Die Lösung: Kontrollieren und handeln

Kontrollieren Sie, wie es um Ihren Ruf im Internet bestellt ist. Bei allen Personensuchmaschinen ist es möglich einen Suchagenten einzurichten. Wann immer neue Informationen zu Ihrem Namen auftauchen werden Sie per E-Mail benachrichtigt. Das macht besonders viel Spass wenn es nur positive Veröffentlichungen gibt… ;)

Auch für Unternehmen ist es möglich alle Veröffentlichungen über den Unternehmens- oder Markennamen zu verfolgen (Web-Monitoring). Es gibt kommerzielle Medienbeobachtungsdienste die crossmediale Medienbeobachtung anbietet und kostenfreie Clipping-Services im Internet, z.B. Google News-Alert oder Technorati.

Die Ladezeit: Schnell, schneller, am schnellsten

nking veröffentlicht am 3. September 2008 von
Team-Autor: Nina King Xing

Eine neue Usability-Studie bestätigt es ein weiteres Mal: Die Ladezeit einer Webseite hat einen starken Einfluss auf die wahrgenommene Qualität einer Webseite. Nicht, dass wir alle hektischer geworden sind – aber im Zeitalter des Breitbandanschlusses sind auch die Erwartungen an die Schnelligkeit gestiegen. Auch Google AdWords hat die Ladegeschwindigkeit jetzt in seinen Qualitätsfaktor für die Beurteilung von Anzeigen mit aufgenommen. Wie man die verbessern kann schreibt Google auch:

So verbessern Sie die Ladezeit:

  • Komprimieren Sie die Größe Ihrer Website.
  • Verwenden Sie weniger und schnellere Weiterleitungen.
  • Verzichten sich auf Unterbrecher-Animationen

Soweit so gut – also weg mit den Meta Refreshs, langsamen Weiterleitungen, mehrfachen Weiterleitungen, Willkommen-Interstitials, langsamen Servern und her mit den sauber programmierten, nicht überladenen Webseiten. Wo kann man aber nun sehen, wie die Ladegeschwindigkeit meiner Webseite bewertet wird?

Auch diese Information ist in Google AdWords zu finden – wenn auch etwas versteckt:

  1. Gehen Sie in Ihrem AdWords-Konto von Kampagnen auf Keywordebene
  2. Gehen Sie mit der Maus über das Lupenzeichen direkt neben dem Keyword. Darin finden Sie den Link “Details und Empfehlungen”. Den anklicken.

Daraufhin öffnet sich ein Fenster mit Informationen zur Anzeigenschaltung und zum Qualitätsfaktor, den Google diesem Keyword zugeordnet hat. Im Idealfall sieht das dann für die Ladezeit so aus:

Die Optimierung der Ladezeit für Webseiten steuert zum positiven Erleben eine Webseite bei, das hat Google erkannt und diesen Faktor mit aufgenommen. Unabhängig davon, ob ein hoher Qualtitätsfaktor bei AdWords angestrebt wird oder nicht lautet die Devise also: Schnelligkeit zahlt sich aus! Bei Fragen zur Optimierung der Ladezeit stehen wir gerne zur Verfügung!

Spracheinstellung der Besucher – Interpretation der Google Analytics-Daten

nking veröffentlicht am 26. Mai 2008 von
Team-Autor: Nina King Xing

Die Entscheidung für oder gegen eine neue Sprachversion der Webseite ist mit hohen Kosten für Übersetzungen verbunden und sollte daher wohl überlegt werden. Der Bericht “Sprache” in Google Analytics kann hier nützliche Informationen liefern. Hier tauchen dann Angaben wie “de-de”, “nl”, “it”, aber auch unverständlichere wie “cs”, “el” oder “pt-br” auf… offensichtlich eine Wissenschaft für sich?

Wie wird die Sprache eines Besuchers ermittelt?

Die Sprache wird über die Einstellung des Besuchers im Browser ermittelt. So kann z.B. ein deutscher Angestellter von China aus auf die Webseite zugreifen, aber dennoch die Spracheinstellung “de-de” nutzen.

Wo finde ich die Spracheinstellung im Browser?

Im Firefox unter “Extras – Einstellungen – Erweitert – Reiter: Allgemein”. Ganz unten steht dann “Sprachen: bevorzugte Sprache für die Darstellung von Websites wählen”

Im Internet Explorer unter “Extras – Internetoptionen – Reiter: Allgemein”. Im Bereich Darstellung kann dann die Sprache geändert werden.

Wie sind die Sprachangaben in Google Analytics aufgebaut?

Die meisten Sprachen sind nur durch eine zweistellige Buchstabenkombination, dem Sprachcode, definiert. Einige zusammengesetzte Angaben (wie z.B. de-de oder zh-cn) setzen sich aus Sprachcode + Ländercode zusammen.

Beispiele:

  • “pt-br” bedeutet Portugiesisch (pt) – Brasilien (br)
  • “de-at” bedeutet Deutsch (de) – Österreich (at)

Wo finde ich eine Übersicht über die Sprach- und Ländercodes?

Die Sprachcodes sind nach ISO-Standard 639-1 definiert und können hier abgerufen werden. Die Ländercodes sind nach ISO-Standard 3166-1 definiert. Diese können Sie hier finden.

Kurz, knackig, prägnant – Schreiben fürs Web

nking veröffentlicht am 22. Februar 2008 von
Team-Autor: Nina King Xing

Schreiben für Inhalte im Internet ist anders als Schreiben für ein Printmagazin. Warum? Weil auch lesen von Internetinhalten anders ist – und zwar unangenehmer. Deshalb scannen die meisten Leser die Inhalte nur oberflächlich, und das mit großer Eile.

Der Usablilty-Guru Jacob Nielson veröffentlicht jedes Jahr eine Hitlist “10 Fehler im Webdesign” unter denen “nicht scannbarer Text” jedes Jahr ganz oben steht. Ziel eines für das Web geschriebenen Textes ist es daher ihn leicht lesbar zu machen, um seine Inhalten auch an den Mann bzw. die Frau zu bringen.

Probieren Sie es selbst aus, durch:

  • Hervorheben von wichtigen Keywords (z.B. fett oder kursiv markieren)
  • aussagekräftige Untertitel
  • Nummerierung und Aufzählungszeichen
  • Nennung einer Idee pro Absatz
  • kurze Paragraphen
  • Beginnen des Artikels mit dem Fazit (“inverted pyramid”)
  • Reduzierung der Wortanzahl auf die Hälfte
  • einem einfachen Schreibstil mit kurzen Sätzen

Ich beobachte auch sehr oft, dass das Potential für kurze Erklärungen, z.B. zu Produkten nicht vollends ausgeschöpft wird. Allzuoft treffe ich nämlich unter der Kategorie “Produkte” eine leblose Liste von Produktnamen an, auf die ich klicken soll. Aber gerade hier ist der perfekte Platz das Produkt und seine Vorteile kurz zu erklären. Erst dann hat Ihre Zielgruppe auch einen Grund sich das einzelne Produkt genauer anzuschauen.

Übernehmen Sie also nicht einfach Ihre Broschüren-Texte für Ihre Webseite. Machen Sie es den Webseitenbesuchern so leicht wie möglich die Inhalte aufzunehmen, durch optimierte Texte, guter Usability, Beratungs-Funktionen und Grafiken/Bildern. Erst dann wird er sich die Zeit nehmen sich eine Produktbroschüre mit Detailinfos genauer anzuschauen.