Beiträge die mit ‘social media’ ausgezeichnet wurden

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Schöne Social-Media-Kampagnen

Henning Schürig veröffentlicht am 21. Juli 2010 von
Team-Autor: Henning Schürig Xing

Praxisbeispiele in Sachen Social Media sind oft sehr unterhaltsam und regen die eigenen Gedankengänge an. Doch wie das oft so ist: Auf Knopfdruck mal ein paar tolle Kampagnen nennen, ist gar nicht so einfach, weil man dann doch wieder die besten vergisst.

Bei ethority hat man nun im Blog mal “Die zehn eindruckvollsten Social-Media-Kampagnen” vorgestellt. In den Kommentaren wird darüber diskutiert, wie eindrucksvoll diese zehn wirklich sind und ob dafür nicht andere fehlen.

Social-Media-Kampagnen

Aber auf jeden Fall mal eine schöne Liste zum Durchklicken und Anregungen sammeln – bei Old Spice, MIRAPODO, BlendTec (auch bei unseren Themenabenden immer wieder ein beliebtes Beispiel), PONS (den Brief hatte ich damals auch bekommen und war beeindruckt) oder Starbucks zum Beispiel.

Die kritische Diskussion gehört bei Social-Media-Themen ja ohnehin fest dazu. :-)

Facebook erreicht Hollywood

asackel veröffentlicht am 9. Juli 2010 von
Team-Autor: Astrid Sackel Xing

Facebook ist das neue Google, Mark Zuckerberg der neue Bill Gates, und nun erreicht Facebook auch Hollywood.

Gerade ist der Trailer erschienen:

Im Oktober 2010 kommt der Kinofilm “The Social Network” in die Kinos. Dabei handelt es sich keineswegs um einen Witz. Echte Hollywood Größen sind dabei, wie Regisseur David Finch (“Der seltsame Fall des Benjamin Button”), Produzent Kevin Spacey, Jess Eisenberg als Mark Zuckerberg und Justin Timberlake als Sean Parker (Facebook Präsident). Und ein dramatischer Untertitel

“You don’t get to 500 million friends without making a few enemies”.

Die Grundlage bildet das Buch »The Accidental Billionaires« von Ben Mezrich, in dem Mark Zuckerbergs Leben ziemlich kritisch dargestellt wird.
Man kann also gespannt sein, wie das Leben des 26 Jahre alten Jung-Unternehmers und Billionär in dem neuen Hollywood Drama dargestellt wird, nachdem das Unternehmen nun fast täglich in den Medien thematisiert und kritisiert wird.

Aber es ist schon bemerkenswert, wie rasant und revolutionär die Entwicklung von Facebook ist. Nach nur 6 Jahren (Februar 2004) nachdem die Platform entwickelt wurde, läuft der erste Kinofilm an. Einen vergleichbaren Hype weltweit hat bisher wohl noch kein Unternehmer ausgelöst.

Fragt sich jetzt wie viele Fans der Film haben wird …

Planemob: Witzige Werbung die begeistert

asackel veröffentlicht am 5. Juli 2010 von
Team-Autor: Astrid Sackel Xing

Wieder einmal ein hervorragendes Beispiel für virales Marketing:
Enorm witzig, mutig und frech und wen spricht die Billigflieger-Familie nicht an?

Germanwings hat mit dieser mutigen Kampagne viel Aufsehen erregt und auch Zuspruch gewonnen, das zeigen über 290.000 Aufrufe auf Youtube und zahlreiche Kommentare. Die Kosten für Pappschilder, Handkamera und Billig-Flugtickets liegen im untersten Low-Budget Bereich, der Effekt ist unbezahlbar, und ein erfolgreiches Kontern von Konkurrent easyjet nahezu unmöglich.

Und der Name Planemob rundet die Kampagne ab, trendy, kurz, aussagekräftig und bleibt sicher im Gedächtnis.

Der “Gefällt mir”-Button als Werbeinstrument

straub veröffentlicht am 15. Juni 2010 von
Team-Autor: Stephanie Traub Xing

Inzwischen ist jeder zehnte Deutsche ein Facebook-Mitglied. Aus Unternehmenssicht sollte daher das Thema Social Media und gerade Social Communities in die Kommunikationsstrategie mit integriert werden!

Vor allem Online-Shops können von einer Präsenz bei Facebook profitieren. Durch die Möglichkeit den “Gefällt mir”-Button zu jedem Produkt auf der eigenen Webseite einbinden zu können, wird direkt von der Zielgruppe selbst Werbung betrieben.

Die Hemmschwelle für den kleinen “Gefällt-mir”-Button ist für Facebook-Nutzer relativ gering und findet der Shopbesucher ein schönes Stück, ist er mit Sicherheit schnell bereit, den Artikel seinen Freunden zu zeigen.

Die Shopping-Plattform DaWanda ist ein Marktplatz für private Verkäufer, die selbst hergestellte Produkte verkaufen. Von selbstgenähten Kleidern, über Ohrringe findet der Besucher hier sehr viele, schöne Raritäten. Auf der DaWanda-Webseite ist der “Gefällt mir”-Button elegant im rechten Seitenbereich eingebunden, sehr präsent, aber nicht störend.

Durch einen kleinen Klick wird meinen Freunden auf ihrer Neuigkeiten-Seite in Facebook angezeigt, dass der entsprechende Artikel mir gefällt und ist auf die DaWanda-Webseite verlinkt. Das ist Werbung – schnell und einfach gemacht. Sozusagen High-Level-Empfehlungsmarketing!

Social Micropayment mit flattr

Henning Schürig veröffentlicht am 25. Mai 2010 von
Team-Autor: Henning Schürig Xing

Seit letzter Woche gibt es einen neuen Stern am Social-Web-Himmel: flattr

Flattr ist ein Micropayment-Tool, aber im Gegensatz zu Paypal & Co. ist flattr ein Social-Micropayment-Tool. Was das konkret heißt, zeigt dieses Video in gut verständlichem Englisch:

Kurz zusammengefasst:

  • Ein User legt einen monatlichen Betrag fest, den er “flattrn” will.
  • Website-Betreiber binden bei sich einen flattr-Button ein.
  • Der monatliche Betrag des Users wird am Ende des Monats durch die Anzahl seiner flattr-Klicks geteilt und an die entsprechenden Website-Betreiber verteilt.
  • Vorteil für den User ist ein fixer Betrag, den er pro Monat flattrt.
  • Vorteil für Website-Betreiber ist, dass sie Geld bekommen, das sie sonst wohl nicht bekommen hätten.
  • Vorteil für beide Seiten ist die unbürokratische Abwicklung von freiwilligen Kleinbeträgen.

Flattr hat in der kurzen Zeit bereits ein enormes Echo ausgelöst. Bei der taz ist dieser Social-Micropayment-Dienst bereits im Einsatz (und auch in der FAQ), genau wie beim Berliner Blog Spreeblick und zahlreichen kleineren und größeren Blogs. Ein Wordpress-Plugin gibt es auch schon.

Ist das Thema ein reiner Hype oder spricht dieses große Echo in so kurzer Zeit dafür, dass damit ein großes Bedürfnis in der Nutzerschaft gestillt wird? Wieso gibt es eigentlich in den letzten Wochen so viel Resonanz zu flattr, wenn netzwertig.com den Dienst bereits im Februar vorgestellt hat?

Oder fliegen nur die Website-Betreiber auf dieses Tool, weil sie alle gerne ein bisschen – oder gerne auch viel – vom flattr-Kuchen bekommen möchten, aber letztlich wollen mehr den Kuchen essen als ihn backen?