veröffentlicht am 5. Juli 2010 von
Team-Autor:
Astrid Sackel
Wieder einmal ein hervorragendes Beispiel für virales Marketing:
Enorm witzig, mutig und frech und wen spricht die Billigflieger-Familie nicht an?
Germanwings hat mit dieser mutigen Kampagne viel Aufsehen erregt und auch Zuspruch gewonnen, das zeigen über 290.000 Aufrufe auf Youtube und zahlreiche Kommentare. Die Kosten für Pappschilder, Handkamera und Billig-Flugtickets liegen im untersten Low-Budget Bereich, der Effekt ist unbezahlbar, und ein erfolgreiches Kontern von Konkurrent easyjet nahezu unmöglich.
Und der Name Planemob rundet die Kampagne ab, trendy, kurz, aussagekräftig und bleibt sicher im Gedächtnis.
veröffentlicht am 15. Juni 2010 von
Team-Autor:
Stephanie Traub
Inzwischen ist jeder zehnte Deutsche ein Facebook-Mitglied. Aus Unternehmenssicht sollte daher das Thema Social Media und gerade Social Communities in die Kommunikationsstrategie mit integriert werden!
Vor allem Online-Shops können von einer Präsenz bei Facebook profitieren. Durch die Möglichkeit den “Gefällt mir”-Button zu jedem Produkt auf der eigenen Webseite einbinden zu können, wird direkt von der Zielgruppe selbst Werbung betrieben.
Die Hemmschwelle für den kleinen “Gefällt-mir”-Button ist für Facebook-Nutzer relativ gering und findet der Shopbesucher ein schönes Stück, ist er mit Sicherheit schnell bereit, den Artikel seinen Freunden zu zeigen.
Die Shopping-Plattform DaWanda ist ein Marktplatz für private Verkäufer, die selbst hergestellte Produkte verkaufen. Von selbstgenähten Kleidern, über Ohrringe findet der Besucher hier sehr viele, schöne Raritäten. Auf der DaWanda-Webseite ist der “Gefällt mir”-Button elegant im rechten Seitenbereich eingebunden, sehr präsent, aber nicht störend.
Durch einen kleinen Klick wird meinen Freunden auf ihrer Neuigkeiten-Seite in Facebook angezeigt, dass der entsprechende Artikel mir gefällt und ist auf die DaWanda-Webseite verlinkt. Das ist Werbung – schnell und einfach gemacht. Sozusagen High-Level-Empfehlungsmarketing!
veröffentlicht am 25. März 2010 von
Team-Autor:
Stephanie Traub
Letztes Wochenende sind fünf Kollegen von MOSAIQ in den Genuss gekommen, auf Fortbildung zu gehen. Von Freitag bis Sonntag wurde in Bad Schwalbach sehr viel Wissenswertes über Verkaufsstrategien im Internet gelernt und diskutiert.
Jeder von uns durfte praktische Übungen machen, die anschließend meistens in der Gruppe besprochen und Verbesserungsvorschläge eingebracht wurden, bspw. beim Formulieren von Verkaufsslogans und das konkrete Definieren von Alleinstellungsmerkmalen, was sich manchmal bei manchen Unternehmen als gar nicht so einfach erwiesen hat.
Weit weg vom Arbeitsalltag war es interessant, sich untereinander zu helfen, eifrig auszutauschen und das Gelernte zu besprechen. Aber genauso neue Gesichter und Branchen kennen zu lernen und dort auch Meinungen und Anregungen zu hören. Hier gibts ein paar kleine Eindrücke:
Noch auf der Rückfahrt am Sonntag wurden Ideen ausgetauscht, wie wir unser neues Wissen gezielt einsetzen können. Wir können und werden das Potential Internet nun noch mehr aussschöpfen und bedanken uns noch einmal für das spannende Wochenende!
veröffentlicht am 12. Januar 2010 von
Team-Autor:
Stephanie Traub
Das Jahr 2009 war von Social Media und Diskussionen um digitale Markenführung geprägt. Was erwartet uns das kommende Jahr 2010?
Zwei Spezialisten, Jorgen Dalen und Kristian Palshaugen, von dem norwegischen Beratungsunternehmen Halogen fassen 9 Trends zusammen, die uns im neuen Jahr erwarten könnten. Dabei stellen sie klar heraus, dass diese Trends nicht eintreten müssen. Sie zeigen Argumente für und gegen die Trends auf und liefern spannenden Stoff für interessante Diskussionen.
Die folgenden 9 Trends fassen die beiden in ihrer Präsentation Digital Trends 2010 zusammen:
Social media fatigue
Real-time search and social search
The end of the intranet
Content leaves home
Augmented Reality (AR)
Service on demand
User friendly collaboration tools
The new interface
iPhone-killers
2010 soll uns weiterhin das Thema Social Media stark beschäftigen. Inzwischen gibt es ja auch kaum mehr jemanden, der nicht in einer Community angemeldet ist. Vor allem soll das neue Jahr Veränderungen in den Bereichen der Suchfunktionen, mobilen Technologien und Kollaborations-Tools bringen. Die Zeit wird es zeigen. Die Präsentation verschafft aber schon mal in kurzer Zeit einen guten Überblick!
veröffentlicht am 17. November 2009 von
Team-Autor:
Stephanie Traub
Die facit digital hat in Zusammenarbeit mit United Internet Media eine interessante Studie zum Thema: “Kontakqualität TV vs. Online Video” heraus gebracht. Die facit digital ist ein Forschungs- und Beratungsunternehmen mit Sitz in München. Die UIM mit Sitz in Montabaur ist ein börsennotierter Internet Service Provider.
Die Studie vergleicht die beiden Medienkanäle Online und TV im Hinblick auf nachprüfbare Wirksamkeit. (Werbeerinnerung, Werbewirkung, Relevant Set und Markensympathie.) Dabei wurden 270 Probanten in einem Labortest befragt, die im Alter von 14-49 Jahren sind, gelegentlich web.de nutzen, Videos schauen und internetaffin sind.
Die Untersuchungsobjekte waren für den Bereich TV Werbung normale TV Spots im Werbeblock und Single Spots, die einzeln kurz während eines Formats gesendet werden. Für den Bereich Online Werbung wurden Maxi Motion Spots (großes Vollbild Video auf der Logout Seite von web.de) und Pre Roll Ads (Einblendung vor dem Video) untersucht.
Interessante Erkenntnisse
Werbewirkung: Das Ergebnis bei der ungestützten Befragung lag für Online Videos bei 62% und TV 61%. Die gestützte für Online Videos bei 92% und TV 93%. (Gestützt bedeutet, man hat den Probanten eine Hilfestellung gegeben, damit sie sich besser erinnern können)
Werbeerinnerung: Das Ergebnis bei der ungestützten Befragung lag für Online Videos bei 46% und TV 43%. Die gestützte für Online Videos bei 80% und TV ebenfalls bei 80%.
Relevant Set: (Bezeichnet eine vom Konsumenten getroffene Auswahl aus einem bestimmten Produktangebot, die für einen Kauf in Frage kommen würden.) Das Relevant Set betrug bei der Befragung nach Online Videos 67% und TV 70%.
Markensympathie: Das Ergebnis für die Markensympathie lag bei den Online Videos bei 72% und bei den TV Spots bei 74%.
Das Fazit der Studie:
Die Online Video Ads werden erstaunlicherweise genauso gut wie die TV Spots angenommen. Die Zahlen zeigen keine großen Unterschiede. Die Online Video Ads sind im Hinblick auf die Werbewirkung und Markenbekanntheit den TV Spots sogar noch überlegen.
Zwischen den beiden herrscht ein Umrechnungsfaktor für die Kontaktqualität 1:1. Was jedoch anzumerken ist: die Maxi Motion Spots für Werbebotschaften sind geeigneter, als die Pre Roll Ads, das sie weniger als störend empfunden werden.
Den Probanden gefallen die Spots in beiden Umgebungen gleich gut. Die Anzahl an Online Video Ads wird sich im Laufe der Zeit mit Sicherheit drastisch erhöhen.
Die vollständigen Ergebnisse der Studie können Sie sich unter facit digital downloaden.