Beiträge die mit ‘Markenführung’ ausgezeichnet wurden

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1. Creative Leaders’ Day – Mit Creative Leadership aus der Krise!

Sebastian Bosch veröffentlicht am 12. Juli 2009 von
Team-Autor: Sebastian Bosch Xing

creative-leaders-dayWas haben die Dr. Wolfgang Schuster (OB Stuttgart), Martin Jetter (Chef IBM Deutschland), Oliver Seidl (Vorstand Loewe)  und Anders Sund Jensen (Leiter Markenkommunikation Mercedes) gemeinsam? Sie alle, und noch viele weitere tolle Redner, haben uns auf dem Creative Leaders´ Day ihre Gedanken zu Wegen aus der Krise mitgeteilt.

Und gerne hätte ich, ob der großen Namen, viele neue Ideen und Ansätze präsentiert. Doch leider blieb es meist bei Bewährtem.

Dr. Wolfgang Schuster, OB von Stuttgart, sieht die Tüfftler-Mentalität als Stärke der Region. Anders Sundt Jensen, Leiter Markenkommunikation von Mercedes, ist der Meinung, dass der Verbraucher gerade in Krisenzeiten Orientierung braucht – und die ihm Mercedes gerne geben möchte. Martin Jetter, Chef von IBM Deutschland, glaubt an Innovation durch Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Staat. Oliver Seidl, Vorstand von Loewe, wollte durch die „Loewe Best Practice“ zeigen, wie man aus einem Krisenunternehmen ein Erfolgsunternehmen machen kann (leider hatte ich es eher als Loewe-Verkaufsveranstaltung wahrgenommen).

Jean-Remy von Matt wollte eigentlich seinen 7-Punkte-Plan persönlich vorstellen, konnte aber leider nicht, da er mit Sommergrippe das Bett hüten musste. Stellvertretend wurde seine Rede vorgelesen. Inhaltlich aber leider etwas enttäuschend. Was wieder einmal bestätigt, dass die Art des Referenten (Ausstrahlung, Stimme, Rhetorik, Gestik) wichtiger ist, als der Inhalt.

Am besten gefallen haben mir aber zwei, die bislang gar nicht genannt wurden:

Das kreative Ergebnis

1. Miha Pogacnik, wahrhaft außergewöhnlicher Violinist, zeigt anhand eines Stücks, welche Ähnlichkeiten zwischen Wirtschaftsunternehmen und klassischer Musik bestehen. Sein Vortrag war wirklich mal was Neues und voller Kraft (Miha Pogacnik mit einem sehr ähnlichen Vortrag bei YouTube!)

Hier rechts übrigens sein Ergebnis auf Flipchart, direkt mit dem iPhone eingefangen:

2. Jochen Rädeker von der Stuttgarter Agentur Strichpunkt, zwar ohne Violine, aber dennoch gut, weil er sich als Einziger kritisch zur Zukunft der klassischen (Image-) Werbung äußerte. In vielen Punkten fand ich unsere Einschätzung wieder.

Meine verkürzte Version: Den meisten geht es darum, ein Produkt oder Unternehmen durch die Außenkommunikation möglichst gut darzustellen – oft aber haben Produktqualität und Unternehmens-Philosophie mit dem Bild im Außen nicht viel gemeinsam. Wir meinen aber, dass zunächst nur das Produkt und die Werte im Unternehmen zählen. Die Aufgabe der Kommunikation liegt dann ausschließlich darin, dies möglichst authentisch nach außen zu tragen. Die Basis ist also nicht gute Werbung, sondern sind Werte und Qualität, für die Unternehmen und Produkt stehen.

Trotz der Vielfalt und Bekanntheit aller Redner, hatten Sie für mich eines gemeinsam: Es ging nur um das „Außen“. Also die Markenstrategie von Mercedes-Benz. Oder das Erfolgsmodell von Loewe. Oder die 7 Tipps für Unternehmen von Jean-Remy von Matt.

Der erste Schritt nach vorn ist nicht die Unternehmensstrategie. Und nicht die Werbung. Und auch nicht die Innovation. Der allererste Schritt ist, mich aus dem Gerede von Krise und Absturz rauszunehmen und wieder das positive in den Vordergrund zu stellen. Davor ist man meiner Ansicht nach blockiert und wenig offen für neue Wege.

Gerne schreibe ich in den nächsten Tagen dazu meine persönliche Sicht der Dinge. Und wie ich versuche, mich aus dem Krisen-Gerede rauszuhalten.

Über das Vertrauen

Nina King veröffentlicht am 22. Juni 2009 von
Team-Autor: Nina King Xing

entchen komm her

Was unterscheidet eine erfolgreiche von einer weniger erfolgreichen Webseite? Wenn man diese Frage mit einem Wort beantworten sollte, dann mit “Vertrauen” – können Sie es nicht gewinnen bleibt der Schritt eines potentiellen Kunden zwischen Informationen auswerten und Kauf bzw. Konversion aus.

Der Grund liegt auf der Hand: Vermeidung von Fehlkäufen, Ärger mit Zahlungen, Ausbleiben von Lieferungen, Fehlinvestitionen.

Etablierte Marken können mit dem Vertrauen der Besucher rechnen. Keiner, oder sagen wir wenige,  zweifeln die Qualität von Nivea-, Tempo oder Coca Cola-Produkten an. Unbekannte Markenanbieter haben es schwieriger – sie müssen den potentiellen Kunden überzeugen: Vom Produkt, vom Shop, vom Unternehmen.

Was viele Unternehmen dabei vergessen: Vertrauen bekommt man nicht durch Frontalunterricht. Im Gegenteil – auf Freunde, Bekannte und auch fremde Meinungsführern hören Kunden viel eher. Gerade deshalb ist das Engagement in Social Media Marketing so effektiv. Vertrauen durch transparente und authentische Kommunikation fördern Maßnahmen / Inhalte wie:

  • Darstellung des Unternehmens und den Menschen die dahinter stehen (z.B. durch einen Corporate Blog)
  • Bewertungs- und Rezensionsmöglichkeiten durch Kunden
  • Testimonials und Case Studies
  • Ersatz der Haptik durch Bilder, 360°- und Zoom-Ansichten, Videos
  • Demozugänge, Bestellung von Proben, Leseproben u.ä.
  • Shopsiegel (externe Beurteilung der Sicherheit Ihrer Webseite)
  • Online Kooperation mit einer bekannten Marke
  • Zeigen von Logos der Kunden mit bekannter Marke
  • Auszeichnungen
  • Darstellung von Ansprechpartner inkl. Foto und Kontaktdetails
  • AGBs, Datenschutz, Verträge in greifbarer Nähe
  • Statusemails (Produkt wurde versendet, Paketverfolgung etc.)
  • Anbieten verschiedener Kommunikationskanäle (E-Mail, Telefon, Fax, Kontaktformular)
  • Engagement in Social Media, z.B. Blogs, Twitter, Foren, sozialen Netzwerken

Es geht darum dem potentiellen Kunden Sicherheit zu vermitteln – und ihn zu jeder Zeit wissen zu lassen, dass er die Kontrolle hat. Er kann bestimmen, ob er Sie lieber anruft oder seine Frage per E-Mail stellt. Er weiß in welchem Arbeitsschritt sich der Versand des Produktes gerade befindet und könnte eingreifen, falls die Lieferung zu lange dauert. Er kann Feedback geben, wenn er sich über den Service gefreut hat, oder eben nicht. Der Kunde ist der Fahrer – Sie liefern nur das Auto.

Geben Sie den Lenker ab und bauen Sie Vertrauen in Ihre Internetpräsenz auf. Ihre Kunden werden es Ihnen mit mehr Umsatz danken!

Corporate Blogs – ein Für und Wider

Nina King veröffentlicht am 28. Mai 2009 von
Team-Autor: Nina King Xing

To blog or not to blog – das ist die Frage die sich viele Unternehmen stellen. Auf der einen Seite stehen ganz dominant die Gefahren und Probleme vor Augen: Was, wenn ein Mitarbeiter Interna veröffentlicht oder sich in eine Diskussion verstrickt die persönlich wird? Was, wenn Einträge mit negativen Kommentaren versehen werden und ein unglücklich formulierter Satz in der Blogosphäre zerrissen wird?

Und nun setzen Sie sich die rosa (Blog-)Brille auf: Was, wenn Sie die Möglichkeit bekommen mit Kunden und Interessenten in einen Dialog zu treten und mit ihm gemeinsam  neue Produkte zu kreieren? Wenn Ihr Unternehmen und seine Mitarbeiter als authentisch und ansprechbar wahrgenommen werden? Und was, wenn nicht nur Google Ihre Inhalte mit einer Platzierung für eine ganze Bandbreite an Keywords belohnt?

Der Daimler-Blog macht vor wie es gehen kann: Beiträge aus allen Unternehmensbereichen vom Praktikant bis zum Abteilungsleiter mit 40.000 Besuchern im Monat und durchschnittlich 9 Kommentare pro Beitrag. Eine Präsentation von Uwe Knaus, dem Manager des Daimler Blogs, gibt Einblicke in die Überlegungen die vor der Entscheidung für einen Blog standen.

Es stimmt: Es gibt ein Für und Wider, steinige Wege aber auch große Chancen. Authentizität und Vertrauen sind zwei Werte, die wenige Unternehmen nach außen kommunizieren – und gerade in Krisenzeiten so wichtig sind (vgl. den Blogeintrag Kommunikation nach 2008). Mit einem Blog können Sie das!

Der Planung eines Unternehmensblogs muss allerdings große Aufmerksamkeit geschenkt werden. Zum Beispiel sollte es einen Blog-Policy geben, die bloggenden Mitarbeitern anzeigt welche Themen im Fokus stehen und was gebloggt werden darf. Was einen Unternehmensblog besonders glaubwürdig macht hat eine Studie der LM Universität München zusammengefasst. Die 12 Tipps die daraus resultieren möchten wir Ihnen nicht vorenthalten (eine Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie hier):

12 Tipps für einen glaubwürdigen Corporate Blog

  1. Aktualisieren Sie den Blog regelmäßig.
  2. Gehen Sie auf aktuelle Themen Ihrer Branche ein.
  3. Schaffen Sie Quellentransparenz. Geben sie Informationsquellen an und verweisen Sie ggf. auf externe Quellen.
  4. Geben Sie die Namen der Blog-Autoren an.
  5. Schaffen Sie unkomplizierte Kontaktmöglichkeiten für die Blog-Nutzer.
  6. Geben Sie Feedback auf Kommentare und gehen Sie besonders auf kritische Kommentare ein.
  7. Nehmen Sie im Blog Stellung zu Kritik in anderen Medien.
  8. Achten Sie auf eine einfache und nachvollziehbare Menüstruktur.
  9. Personalisieren Sie die Blogbeiträge.
  10. Lassen Sie überwiegend Mitarbeiter niedrigerer Hierarchiestufen schreiben.
  11. Lassen Sie anerkannte Experten schreiben, eventuell auch als Gast-Autor.
  12. Politische Themen und Beiträge über die Geschäftstätigkeit sollten vermieden werden.

Wie Sie sehen gibt es viele Vorteile einen Unternehmensblog zu beitreiben – zusätzlich auch viele Maßnahmen mit der Gefahren entgegengewirkt werden können. Bleiben tun sie trotzdem. Und was passiert wenn Sie sich gegen einen Unternehmensblog entscheiden? Keine Angst, dann passiert nichts! -

CNN + Facebook: Gemeinsames Online-Event zu Obamas Amtsantritt

Nina King veröffentlicht am 19. Januar 2009 von
Team-Autor: Nina King Xing

Wie man sich Communities zu nutze machen kann, um Diskussionen zu entfachen und damit die Vorteile des Web 2.0 vollends ausschöpft zeigt das Beispiel von CNN. Der amerikanische Fernsehsender überträgt den offiziellen Amtsantritt Barack Obamas live im Internet. Der Clou: Durch die Teilnahme an dem Event “Obama Inauguration on CNN.com Live with Facebook” können Facebookmitglieder Kommentare zu den Geschehnissen abgeben, die dann allen anderen Teilnehmern am Event angezeigt werden. Zudem können die Teilnehmenden sehen, welche Kommentare ihre Freunde abgegeben. Daraus soll eine heiße Diskussion entstehen – “Be part of the history” heißt der Slogan zur Aktion.

Bereits jetzt ist das mit Fernsehspots beworbene Event ein voller Erfolg. Über eine Millionen Facebooknutzer haben sich bereits angemeldet. Meine Einschätzung: Hohes Involvement bei niedrigen Kosten – Marketing vom Allerfeinsten also.

Online Reputation – Ihr Ruf im Internet

Nina King veröffentlicht am 9. September 2008 von
Team-Autor: Nina King Xing

Ihr potentiell zukünftiger Chef oder ihre Schwiegermutter in spe – es gibt immer viele Gründe nach Ihrem Profil im Internet zu suchen…

…doch kaum auf einer Feier gewesen – schon steht ein Bild im Internet. Bis dahin ist alles OK, denn wer sollte Sie schon finden in den Weiten des Internets? Sobald den Daten aber ein Name hinzugefügt wird taucht das Foto, der Gästebucheintrag oder die Wunschliste unter Ihrem Namen auf. Das können in Communities wie StudiVZ und Facebook nicht nur Sie, sondern auch Ihre Freunde durch sogenanntes “Tagging” tun. Gerade Jugendliche sind sich der Konsequenzen wenig bewusst – und auch nicht, dass die Daten noch über Jahre hinweg auffindbar sind.

Über Personensuchmaschinen wie yasni.de, myonid.de und 123people.de werden all diese Daten zusammengetragen – und man bekommt einen ganz guten Überblick über Ihren “Ruf” im Internet.

Hier ein Beispiel für die Suche nach “Angela Merkel”:

Abgesucht werden: Telefonbuch- und Wiki-Eintrag, Bilder, Amazon-Wunschlisten, Teilnahme an Social Communities, Instant Messenger Profile, News, Blogs, Fotoportale, Gästebücher.

Was also tun? Jacke über den Kopf ziehen? Den Namen Hans Meier annehmen?

Die Lösung: Kontrollieren und handeln

Kontrollieren Sie, wie es um Ihren Ruf im Internet bestellt ist. Bei allen Personensuchmaschinen ist es möglich einen Suchagenten einzurichten. Wann immer neue Informationen zu Ihrem Namen auftauchen werden Sie per E-Mail benachrichtigt. Das macht besonders viel Spass wenn es nur positive Veröffentlichungen gibt… ;)

Auch für Unternehmen ist es möglich alle Veröffentlichungen über den Unternehmens- oder Markennamen zu verfolgen (Web-Monitoring). Es gibt kommerzielle Medienbeobachtungsdienste die crossmediale Medienbeobachtung anbietet und kostenfreie Clipping-Services im Internet, z.B. Google News-Alert oder Technorati.