Beiträge die mit ‘Google’ ausgezeichnet wurden

30. Juni 2008 // Nina King // Online-Marketing

Benchmark mit Google Trends

Google Trends bietet seit Kurzem eine wunderbare Auswertungsmöglichkeit zum Vergleich von Webseiten an. Es wird nun möglich nicht nur Trends für viel genutzte Suchwörter zu analysieren, sondern auch das Besucheraufkommen von stark frequentierten Webseiten im Vergleich zur Konkurrenz. Google tritt damit in direkte Konkurrenz mit Alexa, das seit Jahren ein vergleichbares Tool, allerdings mit mäßiger Datenqualität, liefert.

Bevor Sie nun voller Begeisterung die Domainnamen Ihrer Konkurrenten eingeben, seien die zwei Mankos an diesen Analysen kurz genannt:

Manko No 1: Genaue Besucherzahlen werden nicht angegeben – nur das Besucheraufkommen im Verhältnis zu einander. Manko Nr. 2: Webseiten mit geringem Traffic werden nicht berücksichtigt.

Hier ein Beispiel für den Vergleich von Mercedes-Benz, Audi und BMW:

Google Trends

Schaut man sich dann noch das entsprechende Suchaufkommen zum Markennamen an überrascht dieses Ergebnis nicht:

Suchwörter

Ab einer gewissen Datenmenge werden – auch bei Webseiten mit weniger Traffic – werden folgende Werte angezeigt:

Bei der Suchwortabfrage von Google Trends:

  • das Bundesland
  • die Stadt
  • die Spracheinstellung

der Suchenden.

Bei der Webseitenabfrage von Google Trends

  • das Bundesland
  • andere besuchten Webseiten
  • genutzte Suchwörter

der Suchenden.

Auch wenn Ihre Domain oder die Ihrer Konkurrenten nicht im Datenbestand von Google Trends auftauchen sollten: Schauen Sie sich doch die Daten von eventuellen Werbepartner oder Branchenprotal an! Sie werden staunen welche Trafficschwankungen es innerhalb eines Jahres gibt.

Die alternative Mitarbeitersuche im Web

Das Internet ist aus dem Prozess der Mitarbeitersuche nicht mehr wegzudenken. 80 Prozent aller Bewerbungen werde laut horizont.net über das Web abgewickelt – über Jobbörsen, Online-Bewerbungssysteme und E-Mail-Kontakt. Jobbörsen gelten dabei als Anlaufstelle No. 1- es gibt aber auch andere Möglichkeiten abseits der großen Jobbörsen wie monster.de und Co. einen passende Mitarbeiter über das Internet zu finden.

Hier eine kleine -aber feine- Vorschlagsliste

Vorschlag 1: Nutzen Sie Xing zur Mitarbeitersuche

1. Schreiben Sie in Ihrem Profil unter “ich suche” eine kurze Jobbezeichnung, z.B. “einen Entwicklungsingenieur mit Berufserfahrung”
2. Veröffentlichen Sie Ihre Jobanzeige im Xing-Marketplace. Abrechnung erfolgt hier pro Stellenaufruf. Verweisen Sie in Ihrem Profil auf diese Stellenanzeigen.

Vorschlag 2: Stellen Sie Anzeigen in Fachportalen ein

Für jeden Fachbereich und jede Branche gibt es Internetportale, auf denen sich potentielle Mitarbeiter aus Interesse an der Thematik aufhalten. Diese sind oftmals die Internetseiten der Special-Interest-Magazine, die auch einen Stellenmarkt betreiben. Suchen Sie beispielsweise nach einem Ingenieur ist das Jobportal www.ingenieurkarriere.de des vdi zu empfehlen, suchen Sie einen Mitarbeiter im Marketing ist das Jobportal www.horizontjobs.de der Zeitschrift Horizont die richtige Anlaufstelle.

Vorschlag 3: Schalten Sie AdWords-Stellenanzeigen

Nutzen Sie Ihren AdWords-Account zur Mitarbeitersuche, indem Sie für einschlägige Suchwörter, wie z.B. “Job Qualitätsamanager” eine passende AdWords-Anzeige schalten.

Vorschlag 4: Stellen Sie Ihre Anzeige in Google Base ein

Google Base ist ein kostenloser Google-Service, der Ihnen ermöglicht, Ihre Produktinformationen in die Suchergebnisse von Google aufzunehmen. Hier gibt es auch die Möglichkeit Stellenanzeigen anzulegen, die Google dann verschiedenen Google-Suchanwendungen, wie der Google-Produktsuche, Google Maps und der Websuche veröffentlicht.

Spracheinstellung der Besucher – Interpretation der Google Analytics-Daten

Die Entscheidung für oder gegen eine neue Sprachversion der Webseite ist mit hohen Kosten für Übersetzungen verbunden und sollte daher wohl überlegt werden. Der Bericht “Sprache” in Google Analytics kann hier nützliche Informationen liefern. Hier tauchen dann Angaben wie “de-de”, “nl”, “it”, aber auch unverständlichere wie “cs”, “el” oder “pt-br” auf… offensichtlich eine Wissenschaft für sich?

Wie wird die Sprache eines Besuchers ermittelt?

Die Sprache wird über die Einstellung des Besuchers im Browser ermittelt. So kann z.B. ein deutscher Angestellter von China aus auf die Webseite zugreifen, aber dennoch die Spracheinstellung “de-de” nutzen.

Wo finde ich die Spracheinstellung im Browser?

Im Firefox unter “Extras – Einstellungen – Erweitert – Reiter: Allgemein”. Ganz unten steht dann “Sprachen: bevorzugte Sprache für die Darstellung von Websites wählen”

Im Internet Explorer unter “Extras – Internetoptionen – Reiter: Allgemein”. Im Bereich Darstellung kann dann die Sprache geändert werden.

Wie sind die Sprachangaben in Google Analytics aufgebaut?

Die meisten Sprachen sind nur durch eine zweistellige Buchstabenkombination, dem Sprachcode, definiert. Einige zusammengesetzte Angaben (wie z.B. de-de oder zh-cn) setzen sich aus Sprachcode + Ländercode zusammen.

Beispiele:

  • “pt-br” bedeutet Portugiesisch (pt) – Brasilien (br)
  • “de-at” bedeutet Deutsch (de) – Österreich (at)

Wo finde ich eine Übersicht über die Sprach- und Ländercodes?

Die Sprachcodes sind nach ISO-Standard 639-1 definiert und können hier abgerufen werden. Die Ländercodes sind nach ISO-Standard 3166-1 definiert. Diese können Sie hier finden.

Neue Ansichtsmöglichkeiten in Google Analytics

Google hat für sein Webcontrolling-Tool Google Analytics neue Ansichtsmöglichkeiten eingerichtet, die ich sehr nützlich finde. Gerade zum Anzeigen von Trends nämlich, kann man sich nun nicht nur die Besucherstatistiken pro Tag anzeigen lassen, sondern auch pro Monat, Woche oder Stunde.

screenshot004.jpg

Beispiele 1: Anzeige der Seitenzugriffe pro Stunde auf den Tag verteilt (zur Ansicht bitte auf die Grafik klicken)

Stundenansicht

Beispiel 2: Trendansicht von Woche zu Woche (zur Ansicht bitte auf die Grafik klicken)

screenshot002.jpg

Diese Ansicht dient nur einer generellen Trendlinie deren Ursachen weitergehend analysiert werden müssen. Besuchertrends, Jahresschwankungen, sowie Erfolge von Online-Marketing-Kampagnen können damit aber bequem auf den ersten Blick erfasst werden.

10. März 2008 // Nina King // AdWords, Online-Marketing

Neuer Adwords-Qualitätsfaktor “Ladezeit”

Der Qualitätsfaktor für Google AdWords-Zielseiten wird bald um einen Faktor reicher: Die Ladezeit.

Wer einen möglichst geringen Cost-per-Click Preis für seine Anzeigen bezahlen möchte, musste bisher die Zielseite auf ein Keyword hin optimieren. Dabei sind folgende Faktoren wichtig:

  1. Relevanter Inhalt
    Das Keyword sollte in der Anzeige und der Zielseite vorkommen. Idealerweise handelt die Zielseite (auch Landing-Page genannt) nur über ein Produkt / Service, der auch in der Anzeige beworben wurde.
  2. Origineller Inhalt
    Die Inhalte sollten auf keiner anderen Webseite zu finden sein.
  3. Transparenz
    Die Zielwebseite sollte sowohl Informationen über das Unternehmen, als auch über die Verwendung der persönlichen Daten beinhalten. Zudem sollten manipulative Browserfunktionen vermieden werden
  4. Nutzerfreundlichkeit
    Eine einfache Navigation durch das Angebot, ohne störende Pop-up- oder Pop-under-Fenster sollte gewährleistet sein.

Registriert Google dann auch noch eine hohe CTR (Click-Trough-Rate) für die geschalteten Anzeigen, wird das Mindestgebot tiefer angesetzt. Man erhält also eine höheres Ranking zu einem geringeren Preis. Dieser Grund allein macht die Idee, auch die Ladezeit für die eigene Zielseite zu optimieren sympatisch – und ist zudem im Sinne Ihrer Kunden.

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