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Fresh Food bei (karls) kitchen

Im Oktober 2010 bekamen wir den Auftrag für die Gestaltung und Realisierung der Website des neuen Breuninger-Restaurants (karls) kitchen in Stuttgart.

Das Restaurant verbindet modernen Lifestyle mit dem Genuss frisch zubereiteter Speisen – das Angebot reicht dabei von internationaler Küche über schwäbische Spezialitäten bis hin zu exotischen asiatischen Gerichten. Im Mittelpunkt des Restaurants stehen zwei Showküchen, wo die Gäste die Zubereitung der Speisen beobachten können.

Die Anforderung bestand in der Realisierung einer Flash-Website mit großen, ansprechenden Bildern, die sehr designgetrieben ist und durch ein hohes Maß an Interaktivität abgerundet wird. Sie sollte einfach Appetit machen auf das, was der Gast in (karls) kitchen vorfindet – ein stylishes und loungiges Ambiente mit klasse Essen.

Die technische Umsetzung ermöglicht es (karls) kitchen, die Speisekarte tagesaktuell über eine schlanke TYPO3-Lösung zu pflegen.

Wir freuen uns zusammen mit (karls) kitchen, dass die neue Website seit kurzem online ist: http://www.karls-kitchen.de // http://www.karlskitchen.de

(karls) kitchen

karls kitchen - Screenshot 2

Adobe Flash, eine kleine Zeitreise

Adobe Flash, Flashplayer oder nur Flash. Irgendwie kann jeder was damit anfangen oder hat zumindest schon einmal davon gehört. Kein Wunder, so ist doch das kostenlose Browser-Plug-In Flashplayer laut Adobe weltweit auf 99 % aller Computer mit Internetzugang installiert (wobei m.E. nach Zweifel erlaubt sein sollten).

Allerdings war es bis zu diesem Punkt ein sehr weiter und steiniger Weg:

Angefangen hat alles mit Jonathan Gay, der im Januar 1993 mit der Entwicklung des Grafiktools SmartSketch für die damals noch neuen Pen-Computer begann. Mit dieser Software wollte er das Zeichnen mit einem Stift direkt auf dem Computermonitor revolutionnieren.

Aber wie es nun mal mit einer Idee, deren Zeit noch nicht gekommen ist steht, gestand man dem Stift als Eingabemedium keine großen Marktchancen zu und viele Firmen stellten ihr Engagement in diesem Bereich ein. 1994 wurde  schlussendlich die Firma GO-Corporation, welche das Betriebssystem PenPoint für die neue Computergeneration entwickelte, von AT&T übernommen und die Weiterentwicklung des Betriebssystems ebenfalls gestoppt.

Da stand nun Jonathan Gay: ein neues Programm aber keine Plattform dafür. Die einzige Möglichkeit lag darin, die Software unter Windows und Macintosh zum laufen zu bringen und damit in direkte Konkurrenz zu Adobe Illustrator und damals noch Aldus Freehand zu treten, was er eigentlich vermeiden wollte.

Mitte 1995 häuften sich die Vorschläge, SmartSketch in ein Animationwerkzeug umzuwandeln und auf Grund der damaligen Entwicklung des Internets und der Vision, Grafiken und Animationen bald im Web versenden zu können, begann man mit der Entwicklung.

Als schließlich Netscape eine Plug-In-Schnittstelle zur Browsererweiterung herausbrachte, konnte man auch endlich  einen Animationplayer mit ausreichender Geschwindigkeit entwickeln. Damit war der Urvater des Flashplayers geboren.

Um nun noch die neu erworbenen Animationeigenschaften der Software herauszustellen, wurde SmartSketch kurzerhand in FutureSplash Animator umbenannt.

FutureSplash Animator oder Macromedia Flash 1.0

Trotz eines misslungenen Versuchs die neue Technologie an Adobe zu verkaufen,  feierte man 1996 erhebliche Erfolge, als Disney und Microsoft den FutureSplash Animator einsetzten, um einige ihrer Onlineangebote mit Animationen und Interaktion zu versehen.

Im Dezember 1996 entschloss sich Macromedia schließlich die Software zu übernehmen und an breiter Front weiter zu entwickeln. Damit war Macromedia Flash 1.0 geboren!

Knapp 9 Jahre später, am 3.Dezember 2005, Flash liegt nun schon in der 8. Version vor, wird Macromedia für 3,4 Milliarden US-Dollar von Adobe übernommen und der Name von Flash änderte sich vorerst zum letzten mal auf Adobe Flash.

Vor kurzem, im November 2008, wurde nun die 10. Version des Flashplayers veröffentlicht und kann hier kostenlos  heruntergeladen werden.

Wer übrigens doch eine älter Version des Plug-In’s benötigt (oder etwas in Nostalgie schwelgen möchte), findet diese ebenfalls (etwas versteckt) auf der Webpage von Adobe.

Und auch ein Tool, um den Player vollständig zu deinstallieren steht hier zum Download bereit.

Weiter Informationen zur Geschichte von Flash und den Köpfen dahinter kann man auf folgenden Seiten finden: