Beiträge die mit ‘Facebook’ ausgezeichnet wurden

Facebook Fanpage vs. Gruppe

Stephanie Traub veröffentlicht am 3. September 2010 von
Team-Autor: Stephanie Traub Xing

Social Media und Social Media Marketing ist in aller Munde. Nicht nur die Facebook Nutzerzahlen steigen kontinuierlich, sondern es werden auch immer mehr Unternehmen auf dieser Plattform aktiv.

Denken Sie auch darüber nach auf Facebook aktiv zu werden und dort ihr Unternehmen zu präsentieren? Wollen Sie auch mit ihren Kunden und Interessenten in Kontakt treten und an Diskussionen teilnehmen? Dann stellt sich als aller erstes die Frage: Starten wir eine Facebook Fanpage oder eröffnen wir eine Gruppe?

Philipp Roth und Jens Wiese von facebookmarketing.de haben diese Frage beantwortet und geben einen sehr guten Überblick über die Vor- und Nachteile von Fanpages und Gruppen. Hier stellen wir die Eigenschaften kurz vor:

MOSAIQ Fanpage

Fanpage:

  • Vanity URL: das ist eine individuelle URL, bestehend aus Wörtern
  • Unterstützt Anwendungen: bspw. die Einbindung von Flickr
  • Widget Einbindung
  • Nutzer-Statistiken
  • Targeting Updates: Targeting ist die Möglichkeit, eine spezielle Zielgruppe anzusprechen
  • Gezielte Pinnwand- Einträge
  • Aufnahme in den Google-Index
  • Kommunikation mit den Fans üeber Posts: Pinnwand Einträge
  • Updates in die Inbox: Nachrichten
  • Keine Restriktionen

Gruppe:

  • Wird ebenfalls in den Google-Index aufgenommen
  • Kommunikation über Posts ohne Targeting
  • Nur die Möglichkeit bis zu 50.000 Mitglieder
  • Event-Mitteilungen können versendet werden
  • Die Mitgliedschaft nur mit Einladung ermöglichen

Da eine Fanpage die Möglichkeit unbegrenzter Fans, Anwendungem Nutzer-Statisktiken etc. bietet, was für das Monitoring und die Erfolgskontrolle der Social Media Aktivitäten des Unternehmens ist, sollte auf jeden Fall die Fanpage bevorzugt werden.  Diese eignen sich besser für die Kommunikation mit den Facebook-Nutzern und zukünftigen Fans. Deshalb sollte jedes Unternehmen diese Form für ihr Social Media Marketing nutzen.

Deshalb haben auch wir uns für eine Fanpage bei Facebook entschieden. Werden Sie auch Fan und bleiben Sie immer auf dem Laufenden bei MOSAIQ MEDIA.

Facebook hat mein Twitter aufgefressen

Judith Böhm veröffentlicht am 25. August 2010 von
Team-Autor: Judith Böhm Xing

Seit einiger Zeit bemerke ich eine Verlagerung meiner Online-Aktivitäten. Ich nutze immer mehr den Google-Dienst Picasa statt Flickr, weil man bei Picasa ganze Fotoalben runterladen kann. Wie oft habe ich mich schon darüber aufgeregt, dass mir Freunde einen Flickr-Link zu einem privaten Album schicken und ich diese Bilder dann nicht in einem Rutsch runterladen kann. Und, was ich am Anfang für unmöglich gehalten hätte: ich kommuniziere mittlerweile viel mehr über Facebook als per Twitter. Anfangs war ich Facebook gegenüber extrem skeptisch eingestellt und habe mich dort nur angemeldet, weil ich das irgendwie für meinen Job brauchte. Ich war ein großer Fan von Twitter: Das einfache Prinzip, das aufgeräumte Userface und der schnuckelige Fail-Whale sind einfach unschlagbar.

Aber.

Kann sich noch jemand an die Zeiten erinnern, in denen es die Tweets aufs Handy gab? Dieser defizitäre Dienst ist schon lange eingestellt, die Begrenzung auf SMS-kompatible 140 Zeichen ist aber immer noch der Kerngedanke von Twitter. Das hat Twitter erst zu etwas Besonderem gemacht und der Kreativität mancher User Flügel verliehen – es ist schon faszinierend, welche Geschichten und Anekdoten man mit solch wenigen Zeichen erzählen kann. Aber diese Begrenzung kann auch negativ sein. Während bei Twitter der Fokus auf Text liegt und man nur über Umwege Bilder posten kann (z.B. mit Twitpic), ist das bei Facebook alles problemlos möglich – jenseits von 140 Zeichen. Inklusive der Möglichkeit, Diskussionen mit mehreren Teilnehmern zu führen – was bei Twitter kaum bzw. gar nicht möglich ist. Wer schon mal versucht hat, bei Twitter einer Diskussion zweier Teilnehmer zu folgen, weiß wovon ich rede.

Facebook vs. Twitter

Ich persönlich habe das Gefühl, dass bei Twitter einfach kaum noch was geht. Twitter-Mittagessen sind rarer geworden, genauso wie die Twitterlesungen und andere direkt mit Twitter verbundenen Aktivitäten. Wenn einer meiner Freunde seine Twitter-Nachrichten auch bei Facebook einspeist, kommentiere ich sie nur noch bei Facebook. Der Dienst scheint seinen Zenit seit einigen Monaten überschritten zu haben – das sagen auch die Wachstumszahlen: Nach einem explosionsartigen Wachstum ist Twitter nun in der Stagnation angekommen. Und wenn sich meine Kommunikation von Twitter zu Facebook verlagert hat, passiert das Gleiche vielleicht auch bei einigen Millionen anderer User. Mittlerweile fällt es mir zunehmend schwerer, den Vorteil von Twitter zu verargumentieren. Auch wenn Kunden meinen, sie bräuchten unbedingt ein Twitter-Profil bin ich sehr skeptisch. Es kann für bestimmte Nutzungsarten noch sinnvoll sein. Aber insgesamt kommt mir Twitter vor, wie ein sinkendes Schiff – was den Nutzen für Marketingkommunikation angeht.

Wenn ich heute als Unternehmen zwischen Twitter, einem Blog und Facebook wählen müsste – ich würde mich ganz deutlich für Facebook entscheiden. Warum?

Facebook vs. Blog: Es ist so viel einfacher, einen Beitrag bei Facebook zu posten, als einen Blogartikel zu schreiben. Bei Blogs gilt es, sich ein Thema zu suchen, es zu recherchieren und darüber zu schreiben. Bei Facebook kann man auch kurze Häppchen veröffentlichen, z.B. ein Bild mit einem kurzen Text. Was eben gerade anfällt. Ohne den hohen Anspruch wie an einen Blogartikel. Zudem muss man sich bei Facebook kaum um die Technik kümmern.

Facebook vs. Twitter: Bei Facebook kann ich nicht nur Texte schreiben, sondern auch Videos und Bilder posten. Zudem gibt es bei Facebook mehr Engagement der User. Das liegt zum einen daran, dass Facebook sehr viel mehr User hat als Twitter und zum anderen daran, dass es einfacher ist, einen “Gefällt mir”-Button zu klicken, als eine Antwort per Twitter zu schreiben.

Facebook bietet derzeit einfach sehr viele Vorteile: Links werden gleich mit Anriss und Bild gepostet, man kann Videos online stellen, kommentieren usw. Diskussionen mit mehreren Teilnehmern sind möglich und auch später ist es einfach, Diskussionen nachzuvollziehen. Die Facebook-Apps sind eine riesige Spielwiese mit großem Potential. Die Nutzerzahl ist mit einer halben Milliarde extrem groß und die tägliche Verweildauer der User ist relativ hoch.

Klar ist, dass, so unvorstellbar es heute anmuten mag, auch Facebook irgendwann von einem anderen Player auf dem Markt überholt wird. Oder dass sich das Zeitalter der Social Networks womöglich irgendwann dem Ende entgegen neigt. Aber dann bin ich hoffentlich schon auf den nächsten Online-Dampfer aufgesprungen und rate Kunden dann von einem Engagement bei Facebook ab.

Facebook Places weiß, wann du wo mit wem warst

Judith Böhm veröffentlicht am 19. August 2010 von
Team-Autor: Judith Böhm Xing

Die Lokalisierungsdienste Gowalla und Foursquare bekommen Zuwachs. Oder – je nach Sichtweise – Konkurrenz: Facebook hat heute den neuen Dienst Facebook Places offiziell verkündet.

Bisher galten Lokalisierungsdienste eher als Randerscheinung: Zwar interessant und voller Potential, aber bisher noch nicht massentauglich. Das wird sich ab heute vermutlich ändern, denn auf einen Schlag werden eine halbe Milliarde Facebook-User an diesen Dienst herangeführt.

Mit Facebook Places kann man also, ganz wie mit Gowalla und Foursquare (die u.a. die ersten Kooperationspartner sind), bei Läden, Clubs und Bars einchecken – aber nicht nur das, sondern man kann auch seine Freunde irgendwo “taggen”, und sie damit in einem Ort einchecken.

Dies kann nützlich und lustig sein. Oder zum sozialen Verhängnis werden, so wie es Gawker.com beschreibt: “You are at the bar when you are supposed to be at your girlfriend’s crappy art show. Your chat with your friend Jane, who checks into the bar and tags you: “At this awesome bar, just talked to [Your name here] about his Star Wars memorabilia collection!” Your girlfriend sees this on Jane’s wall, walks over to the bar and dumps you on the spot.”

Ganz abgesehen von der Diskussion über Sinn oder Unsinn solcher Lokalisierungsdienste, die jetzt wohl hochkochen wird, wird ein anderes Thema bestimmt auch ganz oben auf der Agenda der nächsten Wochen stehen: Datenschutz.

Denn was kommt auf die User zu, wenn andere User einen Freund einfach ohne sein Zutun oder Veto in einem Ort einchecken lassen können? Auf Spiegel Online wurden erste Tests vorgenommen. Und klar ist erst einmal, dass alles unklar ist.

Datenschutz ist des Deutschen liebstes Thema. Gerade steht Google mit Street View im Fadenkreuz der Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner und dann kommt Facebook mit einem wohl viel heikleren Dienst angestürmt. Man wird sehen, wie (und wann?) sich die Politik Geo-Dienste mal zur Brust nimmt oder ob es zur Gewohnheit der Politik wird, vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden und sich hilflos davor zu winden.

Unternehmen werden aktiver auf Facebook

Glenn Kusardi veröffentlicht am 12. August 2010 von
Team-Autor: Glenn Kusardi Xing

Das Wachstum von Facebook ist ungebremst. 500 Millionen Benutzer versammelt auf einer Plattform? Kein Problem. Keine sechs Monate sind vergangen um von ursprünglich 400 Millionen auf über 500 Millionen Menschen zu wachsen. Das Potential wurde von vielen Unternehmen inzwischen auch erkannt. Zumindestens hat jeder Marketingverantwortliche sich schon mal mit Facebook beschäftigt.

Nun werden die Aktivitäten im Facebook-Ökosystem gesteigert. Erste Werbekampagnen sind sehr eng mit Facebook verknüpft, so geschehen bei der Volkswagen Bluemotion Kampagne von DDB Tribal. Der Egmont Verlag “schließt” den Internetauftritt der FHM um ausschließlich auf eine Facebook Seite zu setzen. Praktisch alle Business-to-Consumer-Marken sind in Facebook vertreten (mal gut, mal schlecht). All das allerdings noch ohne die eigentlichen Transaktionen. Das heißt, Produkte werden höchstens angepriesen, der Kaufvorgang findet aber im eigenen Onlineshop statt. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, die sind aber selten. Vor allem namhafte Marken verweisen den Besucher dann letztendlich doch auf die eigenen Webseiten.

Aber wir werden hier einen Wandel feststellen und in Zukunft viel mehr direkt in Facebook machen können. Unternehmen sollen ja schließlich ihre Kunden dort abholen, wo die Zielgruppe sich bewegt. Das hat sich wahrscheinlich auch Delta Airlines gedacht, die das “Delta Ticket Window” erschaffen hat. Das ist eine Anwendung die auf der entsprechenden Delta-Seite auf Facebook aufgerufen werden kann. Und die es erlaubt Flugtickets zu buchen. Direkt in Facebook. Ohne Wechsel der Website. Die schöne neue Welt. Gut, das vielleicht nicht, aber es vereinfacht die Transaktion. Und das ist schließlich einer der Usability-Hauptziele die es zu erreichen gilt, dem Besucher so wenige Hindernisse in den Weg zu legen wie nur möglich.

Und ich glaube fest daran, dass das nur die ersten Versuche sind. Viele weitere Unternehmen werden auf eine ähnliche Art und Weise versuchen, ihre Produkte direkt auf Facebook zu verkaufen. Und wann springen Sie auf den Facebook-Zug auf?

Facebook erreicht Hollywood

Astrid Sackel veröffentlicht am 9. Juli 2010 von
Team-Autor: Astrid Sackel Xing

Facebook ist das neue Google, Mark Zuckerberg der neue Bill Gates, und nun erreicht Facebook auch Hollywood.

Gerade ist der Trailer erschienen:

Im Oktober 2010 kommt der Kinofilm “The Social Network” in die Kinos. Dabei handelt es sich keineswegs um einen Witz. Echte Hollywood Größen sind dabei, wie Regisseur David Finch (“Der seltsame Fall des Benjamin Button”), Produzent Kevin Spacey, Jess Eisenberg als Mark Zuckerberg und Justin Timberlake als Sean Parker (Facebook Präsident). Und ein dramatischer Untertitel

“You don’t get to 500 million friends without making a few enemies”.

Die Grundlage bildet das Buch »The Accidental Billionaires« von Ben Mezrich, in dem Mark Zuckerbergs Leben ziemlich kritisch dargestellt wird.
Man kann also gespannt sein, wie das Leben des 26 Jahre alten Jung-Unternehmers und Billionär in dem neuen Hollywood Drama dargestellt wird, nachdem das Unternehmen nun fast täglich in den Medien thematisiert und kritisiert wird.

Aber es ist schon bemerkenswert, wie rasant und revolutionär die Entwicklung von Facebook ist. Nach nur 6 Jahren (Februar 2004) nachdem die Platform entwickelt wurde, läuft der erste Kinofilm an. Einen vergleichbaren Hype weltweit hat bisher wohl noch kein Unternehmer ausgelöst.

Fragt sich jetzt wie viele Fans der Film haben wird …