veröffentlicht am 10. Dezember 2009 von
Team-Autor:
Nina King
Wie bereits in unserem Artikel “Button-Faktor” beschrieben sollte die Aufforderung zur Aktion (Call-to-Action) auf keiner Internetseite fehlen. In Webshops ist das selten der Fall – wohl aber auf vielen Unternehmensseiten. Spätestens wenn die Awareness dafür geschaffen wurde, dass über das Internet Kontakte und damit Umsätze generiert werden können ist er aber da: Der Button, der zum Konversionsziel (Kauf, Newsletterabo, PDF-Download etc.) führt.
Ein gutes Design verstärkt hierbei den Impuls zur Nutzung des Buttons. Das Magazin Smashingmagazin hat hierzu eine sehr gute Zusammenfassung verfasst, worauf zu achten ist:
- Aufmerksamkeit durch Button-Größe
Je größer ein Element der Webseite, desto wichtiger erscheint es. Call-to-action-Buttons sollten daher größer als andere ihn umgebende Elemente sein. Wenn mehrere Buttons vorhanden sind, sollte der (für das Unternehmen) wichtigere größer sein als alle restlichen Buttons.
- Aufmerksamkeit durch prominente Platzierung
Eine prominente Platzierung kann beispielsweise im Headerbereich oben oder in der absoluten Mitte der Inhaltsseite erreicht werden
- Hervorheben durch Nutzung kontrastreicher Farben
Starke, kontrastreiche Farben werden vom Auge sofort wahrgenommen. Hebt sich der Button gestalterisch von der restlichen Farbgebung ab wird die Aufmerksamkeit sofort darauf gelenkt.
- Anbieten von alternativen Optionen
Viele Webseiten verfolgen mehrere Konversionsziele und auch Besucher haben teilweise unterschiedliche Bedürfnisse: Der Eine möchte sofort bestellen – der andere erst noch weitere Informationen erhalten. Hier sollten den zwei Buttons unterschiedliche Gewichtung gegeben werden: Der “Kaufen” Button kann durch die bereits beschriebenen Maßnahmen (insbesondere farbliche Herorhebung) gegenüber dem weniger wichtigen Button hervorgehoben werden.
- Aktionsaufforderung durch das Vermitteln von Dringlichkeit
Ein einmaliges Angebot zu erhalten, was nur kurze Zeit zur Verfügung steht fördert die Aktionslust. Button-Bezeichnungen wie “Jetzt” oder Erklärung wie “Nur kurze Zeit”oder “Einführungspreis”vermittelt das Gefühl ein Schnäppchen zu machen – bei dem man besser früher als später zuschlägt
- Einfachheit der Aktion transportieren
Ein oft übersehener Punkt in der Gestaltung von Buttons (und Formularen).Erfährt der Besucher, dass die Anmeldung zum Newsletter nur 30 Sekunden dauert, ist die Hürde sich anzumelden um Einiges geringer.
- Den Besucher darüber aufklären was zu erwarten ist
Ganz klassische Kardinalfehler, der mir insbesondere bei Newslettern zuhauf begegnet. Viele Webseiten, Webshops, Online-Magazine bieten Newsletter an, aber sehr wenige klären mich darüber auf, was ich mit der Anmeldung wirklich zu erwarten habe (Vorteile, Inhalte, Rhythmus).
Das sind alles keine neuen, erstaunlichen Erkenntnisse – trotzdem werden sie nicht immer beherzigt – was zu Lasten der Konversionsraten geht.
Linktipps zum Weiterlesen mit vielen Beispielen:
Call to Action Buttons: Examples and Best Practices
80 Examples of Add to Cart Buttons for Design Inspiration
Add-to-Cart E-Book (deutsch)
veröffentlicht am 22. April 2008 von
Team-Autor:
Nina King
“Bad usability equals no customers.” Jakob Nielsen
Jakob Nielsen, bekannter Usability-Experte aus den USA, war von der ersten Stunde an dabei. Seit 25 Jahren beschäftigt er sich nun mit dem Thema Usability. Die Grundsätze in der Gestaltung benutzerfreundlichen Designs seien heute wie damals die gleichen geblieben. Seine Vorschläge für das Vorgehen:
- Konzentrieren Sie sich auf den Benutzer und betreiben Sie Feldforschung bevor Sie ein Design entwickeln
- Führen Sie empirische Usability-Studien während der Entwicklung durch.
- Nutzen Sie einen iterativen Ansatz im Design-Prozess
Was macht nun eine besonders benutzerfreundliches Design aus? Auch hier hat Jakob Nielsen durch seine “Usability 101” einen Überblick geschaffen und zeigt die 5 wichtigsten Komponenten auf:
- Learnability: How easy is it for users to accomplish basic tasks the first time they encounter the design?
- Efficiency: Once users have learned the design, how quickly can they perform tasks?
- Memorability: When users return to the design after a period of not using it, how easily can they reestablish proficiency?
- Errors: How many errors do users make, how severe are these errors, and how easily can they recover from the errors?
- Satisfaction: How pleasant is it to use the design?
Auch wenn Nielsen in der Vergangenheit immer wieder in der Kritik war – insbesondere durch seine teilweise konservativen Ansichten bzgl. des Einsatzes von neuen Technologien: Es lohnt sich einen Blick in sein Kompendium von Beiträgen und Erkenntnissen zum Thema Usability zu werfen. Sie bieten einen Einblick in die Geschichte der Usability von 1995 bis heute.
veröffentlicht am 27. November 2007 von
Team-Autor:
Nina King
Bekannt wurde Marions Kochbuch durch ihre Bockwurst. Und das nicht, weil die so sehr schmeckte, sondern weil Marion für die Nutzung eines Ihrer Bockwurstfotos abmahnen lassen hat. Zum (insbesondere unter Bloggern kontrovers diskutierten) Urheberrecht für Fotos und dessen strafrechtliche Verfolgung finden Sie im Law Blog die rechtlichen Hintergründe.
Zu Bildagenturen mit lizenzpflichtigen Fotografien, die pro Verwendung eine von Art und Umfang sowie Verwendungszweck abhängige Nutzungs- oder Lizenzgebühr verlangen, gibt es eine Alternative: Fotoportale von Bildagenturen mit lizenzfreiem (auch: royalty free genannten) Bildmaterial. Hier wird die Lizenz – meist preislich Abhängigkeit von der Auflösung – im Normalfall aber unabhängig von Medium, Häufigkeit und Zeit der Nutzung angeboten. Diese Bilder sind oftmals günstiger, teilweise auch kostenfrei verwendbar.
Unter www.sxc.hu beispielsweise veröffentlichen Hobbyfotografen ihre Bilder und geben sie für die Verwendung durch Dritte frei, ein Großteil der Fotos ist kostenlos nutzbar. Vor einem öffentlichen Einsatz der Fotos muss der Urheber jedoch benachrichtigt werden. Die Beschränkungen werden jeweils unterhalb der ausgewählten Fotografien angezeigt.

Einschränkungen der Nutzung von Bilder unter www.sxc.hu
Unter www.stockxpert.com finden Sie zudem das Pendant der Plattform mit professionellen, lizenzfreien Bildern.
Weitere Fotoportale, die u.a. auch lizenzfreie Bilder anbieten: