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Google AdWords: gute Qualität zahlt kleineren Preis

Stephanie Traub veröffentlicht am 13. Dezember 2010 von
Team-Autor: Stephanie Traub Xing

Das Werbeprogramm Google AdWords arbeitet mit einem sogenannten Qualitätsfaktor, der von Google berechnet wird. Dieser wird für jedes Keyword, das in das Google AdWords Programm aufgenommen wird, einzeln berechnet. Dabei gilt, je höher der Qualitätsfaktor bei einem Keyword ist, desto weniger zahlt der Nutzer für den Klickpreis.

Hier die von Google bereit gestellte Information hierzu:
“Der sogenannte Qualitätsfaktor für Google und das Such-Werbenetzwerk ist ein allen Ihren Keywords zugeordneter dynamischer Messwert. Dieser wird anhand verschiedener Faktoren errechnet und misst die Relevanz Ihres Keywords für Ihre Anzeigengruppe oder für die Suchanfrage eines Nutzers. Je höher der Qualitätsfaktor eines Keywords ist, desto geringer ist der Preis-pro-Klick (Cost-per-Click – CPC) und desto besser ist die Anzeigenposition.”

Wie sorgt man nun für einen hohen Qualitätsfaktor? Wie kann ich ihn beeinflussen und ggf. erhöhen?

Der Qualitätsfaktor reicht von 1-10 und die dadurch bessere Anzeigenposition setzt sich zusammen aus: Anzeigenposition = Qualitätsfaktor des Keywords x Klickpreis

Folgende Kriterien werden für die Berechnung des Qualitätsfaktors berücksichtigt:

  • die Klickrate des Keywords
  • das Keyword sollte in den Textanzeigen vorkommen
  • das Keyword sollte auf der Zielseite stehen

Die Steigerung des Qualitätsfaktors erreichen Sie somit durch gezieltes Einsetzen des entsprechenden Keywords auf Ihrer Ziel-Webseite – die Landing Page – auf welcher der Google-Suchende nach dem Anklicken Ihrer Textanzeige landet.

Die Klickrate des jeweiligen Keywords steht in sehr engem Zusammenhang mit der entsprechend formulierten Textanzeige. Findet der Suchende seinen verwendeten Suchbegriff in der Textanzeige wieder und spricht diese ihn an, ist die Chance höher, dass er diese anklickt, als wenn dieses Keyword dort nicht enthalten ist.

Zudem animiert es den Besucher Ihrer Landing-Page wiederum mehr eine Aktion auszuführen, wie bspw. einen Artikel zu kaufen, wenn er dort ebenfalls seinen Suchbegriff wiederfindet.

Somit “zwingt” Google durch diesen Qualitätsfaktor, die Textanzeigen und Landing-Pages entsprechend qualitativ aufzubereiten. Hier besteht eine gewisse Verwandtschaft zu SEO. Die SEO-Anstrengungen tragen also auch hier Früchte. Gleichzeitig belohnt Google die Nutzer wiederum mit geringeren Klickpreisen. Es lohnt sich also, auf den Qualitätsfaktor zu achten!

AdWords-Extensions: die Google Sitelinks & Co.

Stephanie Traub veröffentlicht am 26. November 2010 von
Team-Autor: Stephanie Traub Xing

In Deutschland werden pro Tag mindestens 136 Millionen Suchanfragen bei Google gestellt. Dabei klicken drei Viertel der Suchenden die Ergebnisse der organischen Suche an. 12 % der Klicks erhalten die Top-Links, die über Google AdWords geschalten und farblich hervorgehoben werden.

Diese drei Plätze sind extrem umkämpft. Hier heißt es: “Gesehen und geklickt werden”. Google AdWords erweitert sein Werbeprogramm kontinuierlich und bietet nun Extensions für die Anzeigen an. Diese “Anzeigenerweiterungen” sind nicht jedem bekannt, da sie etwas versteckt in der Navigation vom Google-AdWords-Konto eingebunden sind.

Wenn in Ihrem AdWords-Konto die Anzeigenerweiterungen noch nicht sichtbar sind, dann wählen Sie dazu im Drop-down-Menü die weiteren Tabs aus und bestätigen dies mit “ok”. Somit bleiben die weiteren Tabs in der Navigation sichtbar. Hier werden Ihnen nun drei verschiedene Anzeigenvariationen angeboten:

  • Standorterweiterung: ist die Möglichkeit die Google-Anzeigen mit einem Google-Places-Konto zu verknüpfen, um Unternehmensstandorte mit anzeigen zu lassen.
  • Telefonerweiterung: bietet die Möglichkeit, eine Telefonnummer der Anzeige hinzuzufügen, welche von Smartphone-Nutzern geklickt werden kann, um direkt bei dem jeweiligen Unternehmen anzurufen. Diese Funktion wird Click-to-call genannt.
  • Google-Sitelinks-Erweiterung: bietet die Möglichkeit, zusätzliche Links in die Textanzeige einzubinden. Beispielsweise sieht eine solche Sitelinks-Anzeige von HAKA Kunz folgendermaßen aus:

Der Vorteil dieser Erweiterungen liegt darin, dass die Textanzeigen mehr auffallen. Vor allem bei den Google-Sitelinks ist es vorteilhaft, dass die Verlinkungen, die im Screenshot oben in blau zu sehen sind, direkt mit Bezeichnung und Ziel-URL festgelegt werden können.

Diese Einstellungen können jedoch nur für die gesamte Kampagne vorgenommen werden und gelten für jede darunterliegende Anzeigengruppe und Textanzeige. Deshalb ist es ratsam, auf eher allgemeine Kategorien zu verlinken, wie im Beispiel: Angebote oder Haushalt & Wäsche.

Testen Sie Anzeigenerweiterungen aus und drängen Sie Ihre Konkurrenz durch diese “größeren” Textanzeigen nach unten. Denn durch diese Erweiterungen rutschen Ihre AdWords-Konkurrenten, sowie die organischen Suchergebnisse, in der Darstellung weiter nach unten.

AdWords: Fremde Markennamen nun erlaubt

Henning Schürig veröffentlicht am 5. August 2010 von
Team-Autor: Henning Schürig Xing

Darf man fremde Markennamen bei der Schaltung von Anzeigen bei Google AdWords als Keywords nehmen? Lange Zeit wurde diese Frage in Europa mit Nein beantwortet. Google hat bis zum Europäischen Gerichtshof (EuGH) dagegen gekämpft – und nun schließlich Recht bekommen.

Daher gibt es nun ab 14. September eine neue Google-Markenrichtlinie für AdWords. Fremde Markennamen können nun also als Keywords für die Anzeigenschaltung verwendet werden.

Das bedeutet letztlich zweierlei:

  • Sie können künftig die Markennamen von Konkurrenten oder Partnern, Zulieferern etc. für Ihre Anzeigenschaltung verwenden.
  • Sie müssen damit rechnen, dass andere auf Ihren Markennamen Anzeigen schalten.

Der Nutzen von Ersterem dürfte klar sein: Sie können sowohl die Menschen, die nach der Konkurrenz suchen, auf sich aufmerksam machen als auch die Menschen, die nach beispielsweise nach Produkten suchen, die Sie bei sich führen.

Letzteres bedeutet, dass Sie aber auch mehr bedenken müssen, um Ihre Marke zu schützen. Zum Beispiel können Sie verhindern, dass Konkurrenten bei der Suche nach Ihrem Markennamen über Ihnen stehen, wenn Sie selbst bei Ihrem Keyword mitbieten. Sie müssen dabei nicht einmal unbedingt mehr bieten als der Konkurrent, denn beim Qualitätsfaktor sollten Sie alle anderen bei Ihrem eigenen Namen gut schlagen können.

Sollte jemand bei der Nutzung Ihres Markennamens aber übers Ziel hinausschießen, können Sie auch bei Google eine Beschwerde einreichen – zum Beispiel, wenn die Seite des Konkurrenten den Eindruck erweckt, er sei der Markeninhaber.

Google AdWords nun mit Markennamen

Insgesamt kommt so auf jeden Fall mehr Bewegung in den AdWords-Markt und das Ignorieren dieser reichweitenstarken Online-Marketing-Maßnahme wird immer schwieriger.

Neues aus dem Google-Land

Nina King veröffentlicht am 28. Oktober 2008 von
Team-Autor: Nina King Xing

Google trumpft mal wieder mit einer Menge Neuigkeiten auf. Die wichtigsten habe ich Ihnen hier zusammengestellt:

Google Analytics – neue Features kommen!

Google Analytics wird um einige Funktionen erweitert, die insbesondere für den professionellen Gebrauch wichtig und nutzvoll sind. So wird es in Zukunft möglich sein mittels “Custom Reports“-Funktion eigene Reports mit mehreren Variablen zu erstellen , speichern und jederzeit abzurufen. Mehr eine Spielerei als größerer Nutzen scheint mir die Funktion “Visualisierung” zu sein – damit lassen sich Daten per Kreisdiagramm darstellen.

Zudem sollen weitere Funktionen für die Anbindung der Daten aus AdSense folgen. Für alle die bis dahin nicht erwarten können – einen Überblick über die neue Features gibt es im offiziellen Google Blog. Und bald auch in Ihrem Google Analytics Account…

Neue Webinare!

Um die Tiefen von Google AdWords und Google Analytics ergründen zu können, gibt es wieder neue Webinare mit folgenden Themenschwerpunkten:

  • Überblick über den AdWords Editor
  • Einführung in Google Analytics
  • Hilfe bei der Kontonavigation

Mehr Infos mit Terminen und Anmeldemöglichkeit verstecken sich hinter diesem Link.

Die Ladezeit: Schnell, schneller, am schnellsten

Nina King veröffentlicht am 3. September 2008 von
Team-Autor: Nina King Xing

Eine neue Usability-Studie bestätigt es ein weiteres Mal: Die Ladezeit einer Webseite hat einen starken Einfluss auf die wahrgenommene Qualität einer Webseite. Nicht, dass wir alle hektischer geworden sind – aber im Zeitalter des Breitbandanschlusses sind auch die Erwartungen an die Schnelligkeit gestiegen. Auch Google AdWords hat die Ladegeschwindigkeit jetzt in seinen Qualitätsfaktor für die Beurteilung von Anzeigen mit aufgenommen. Wie man die verbessern kann schreibt Google auch:

So verbessern Sie die Ladezeit:

  • Komprimieren Sie die Größe Ihrer Website.
  • Verwenden Sie weniger und schnellere Weiterleitungen.
  • Verzichten sich auf Unterbrecher-Animationen

Soweit so gut – also weg mit den Meta Refreshs, langsamen Weiterleitungen, mehrfachen Weiterleitungen, Willkommen-Interstitials, langsamen Servern und her mit den sauber programmierten, nicht überladenen Webseiten. Wo kann man aber nun sehen, wie die Ladegeschwindigkeit meiner Webseite bewertet wird?

Auch diese Information ist in Google AdWords zu finden – wenn auch etwas versteckt:

  1. Gehen Sie in Ihrem AdWords-Konto von Kampagnen auf Keywordebene
  2. Gehen Sie mit der Maus über das Lupenzeichen direkt neben dem Keyword. Darin finden Sie den Link “Details und Empfehlungen”. Den anklicken.

Daraufhin öffnet sich ein Fenster mit Informationen zur Anzeigenschaltung und zum Qualitätsfaktor, den Google diesem Keyword zugeordnet hat. Im Idealfall sieht das dann für die Ladezeit so aus:

Die Optimierung der Ladezeit für Webseiten steuert zum positiven Erleben eine Webseite bei, das hat Google erkannt und diesen Faktor mit aufgenommen. Unabhängig davon, ob ein hoher Qualtitätsfaktor bei AdWords angestrebt wird oder nicht lautet die Devise also: Schnelligkeit zahlt sich aus! Bei Fragen zur Optimierung der Ladezeit stehen wir gerne zur Verfügung!