10. August 2012 // Stephanie Traub (G+) // Online-Marketing

Multichannel Tracking – das neue Google Analytics Part 1

Google AdWords Anzeige –> im Browser zurückgegangen –> Suchergebnis angeklickt –> wieder zurück –> die nächste Google AdWords Anzeige angeklickt –> Bestellt!
So kann ein typischer Weg eines Nutzers aussehen, der im Shop XY etwas bestellt hat. Woher weiß ich das? Das kann ich durch das Multichannel-Tracking nachverfolgen.

Seit langem ist es angekündigt, nun ist es soweit. Das “alte” Google Analytics wird vollständig abgeschalten und die neue Oberfläche wird fest installiert. Was bedeuet: Echtzeit- und Multichannel Tracking wird zum Standard und ist aus der Webanalyse nicht mehr wegzudenken!

Google selbst erklärt das Prinzip des Multichannel-Trackings in einem Video und verdeutlicht damit die Wichtigkeit für das Web Controlling und das Marketing:

Besonders die E-Commerce Plattformen profitieren von diesen neuen Funktionen, weil sich dadurch etwas einfacher der Online ROI (Return on Investment) berechnen lässt und dementsprechend die Budgets gezielter auf Zielgruppen und Kanäle verteilt werden können, um den höchstmöglichen Gewinn zu erzielen.

Google Analytics kann Multichannel-Tracking aber nicht nur einfach per Knopfdruck oder Installation des Codes auf der entsprechenden Webseite, denn der User bewegt sich auf mehreren Kanälen und landet über diese auf ihrer Webseite. Das Besuchertracking ist erst dann möglich, wenn der User auf den Zielseiten mit Analytics Code gelandet ist. Solche Wege des Users werden auch User Journey oder Customer Journey genannt.

Um diese Reise des Kunden über verschiedene Kanäle tracken zu können, muss bei den Webtracking Tools etwas nachgeholfen werden und zwar mit sogenannten Tag-Links oder Kampagnenlinks. Die sind sehr einfach zu erstellen. Google bietet hier einen URL-Builder an, mit dem einfach an die Ziel-URL Parameter angehängt werden, die Google Analytics mitteilen, woher der User kommt und wo diese Infos in Google Analytics ausgegeben werden sollen: Zum URL-Builer

Hier können beliebig die Informationen eingetragen werden. Die Quelle, Mediumart und der Kampagnenname sind Pflichtfelder und werden von Google Analytics dringend benötigt, um die Daten richtig filtern und auf der Oberfläche ausgeben zu können.

Zu finden sind die Kampagnen dann im dafür eigens vorgesehen Navigationspunkt “Kampagnen” unter Besucherquellen. Hier kann dann analysiert werden, wie viele Besuche kamen über eine Kampagne, wie lange waren diese auf der Webseite, haben sie bspw. ein Kontaktformular abgeschickt oder den Newsletter bestellt. Vorausgesetzt das Conversiontracking für solche Formulare wurde hinterlegt.

Desweiteren gibt es die Möglichkeit den Umsatz und die Bestellungen zu analysieren, wenn es sich um einen Shop handelt und der Google Analytics Code für das E-Commerce Tracking dafür angepasst wurde.

Nun gibt es ein paar wichtige Tipps, die man beachten sollte, beim Erstellen von Kampagnenlinks. Dazu aber mehr im nächsten Beitrag zum Thema Mutlitchannel Tracking – das neue Google Analytics Part 2 ;-)

 

26. Juli 2012 // Tobias Mattl // Online-Marketing

Themenabend Nr. 4 – Mit Apps & Co. Kunden gewinnen

10.000 verschiedene Geräte mit unterschiedlichen Browsern, 2011 ein Absatz-Anstieg von +31% und Jugendliche, die lieber eine Woche auf Alkohol und Sex anstatt auf ihr Handy verzichten – Herzlich Willkommen im Smartphone-Zeitalter.

Wenn man sich einmal vor Augen hält, dass Smartphones nur zu 15 % zum Telefonieren verwendet werden, wird deutlich, dass künftig mobile Anwendungen und Webseiten immer wichtiger werden. Und genau darum ging es beim vierten Themenabend von MOSAIQ MEDIA: “Mit Apps & Co. Kunden gewinnen“.

Apps, Websites, QR-Codes, Augmented Reality, mobile Kampagnen,… – den Teilnehmern wurde ein breites Spektrum an mobilen Einsatzmöglichkeiten, aktuellen Trends und erfolgreichen Kampagnen vorgestellt.

Die Referenten Theodor Paxino, Astrid Sackel, Marc Helmreich sowie Sebastian Bosch gaben den Kunden und Interessenten einen ersten Einblick in das Thema “Mobile” und verdeutlichten dessen Relevanz.

 

 

20. Juli 2012 // Tobias Mattl // Social Media

Krisenkommunikation bei Facebook, Twitter & Co.

Social Media Relations – Studie zu Erfolgsfaktoren in der Krisenkommunikation von Unternehmen im Social Web” – So lautet der Titel meiner Diplomarbeit. Das Ergebnis dieser sechs-monatigen Arbeit: 123 Seiten, 781 Absätze, 2.620 Zeilen, 26.706 Wörter und 196.160 Zeichen.

Ziel der Arbeit war, die Erfolgsfaktoren in der Krisenkommunikation herauszuarbeiten, sowie einen Überblick über Social Media in der Unternehmenskommunikation zu geben. Dabei wurden theoretische Aspekte , wie Grundlagen und Formen, näher erläutert und mit Praxisbeispielen unterlegt.

Im praktischen Teil wurde auf verschiedene “Worst-Case-Szenarien”, aber auch “Best-Practice-Beispiele” eingegangen und im Anschluss analysiert. Dabei haben sich fünf Erfolgsfaktoren für die Krisenkommunikation für Unternehmen im Social Web herauskristallisiert:

  1. Strategie
  2. Zuhören und Dialogbereitschaft
  3. Schnelle & überlegte Reaktion
  4. Ehrlichkeit
  5. Keine Zensur

Um einen kurzen Überblick zu verschaffen, was sich hinter diesen Schlagwörtern verbirgt, folgt ein kurzer Auszug aus der Arbeit (ohne Quellenangaben):

Social-Media-Strategie: Unternehmen sollten in der Krisenkommunikation im Social Web weder kopf- noch planlos agieren. Hierbei ist eine integrierte Kommunikation mit allen Bereichen und auf allen Kanälen von großem Vorteil. Workshops und Gui­delines, die auf die Social-Media-Strategie aufgebaut sind, können den Mitarbeitern behilflich sein, sich im Social Web unternehmenskonform zu bewegen. Eine Social­-Media-Strategie, die eine ausführliche Unternehmensanalyse beinhaltet und vom Ma­nagement abgesegnet wird, ist ein erster Schritt, um als Unternehmen erfolgreich im Social Web zu agieren.

Zuhören und Dialogbereitschaft: Mit Hilfe eines guten Social-Media-Monitorings haben Unternehmen die Chance eine potentielle Krise bereits im Anfangsstadium zu erkennen. Ein kontinuierliches Monitoring ermöglicht den Unternehmen sich im Echtzeit-Web mit Diskussionen und rapiden Schneeballeffekten einen Überblick zu verschaf­fen. Hierbei kann in Krisensituationen frühzeitig reagiert und bei Themen mit Krisenpotential gezielt dagegen gesteuert werden. Unternehmen, die wissen, wer und wo im Netz über sie spricht, sind handlungsfähig. Nur so haben die Firmen die Chance, selbst aktiv zu werden und Position zu beziehen. Nur wer bereit ist, Dialog zu führen, kann mit den Nutzern auf Augenhöhe kommunizieren und gegebenenfalls Probleme aus der Welt schaffen.

Schnelle sowie überlegte Reaktion: Durch eine schnelle Reaktion auf Kritik, haben Unternehmen die Möglichkeit erster Ansprechpartner zu bleiben. So können sie ver­hindern, dass die Krise gegebenenfalls in die anderen Medien übergeht. Eine schnelle Reaktion heißt aber nicht, unüberlegt zu handeln. Unternehmen sollten die Krisenlage richtig einschätzen und nicht voreilig und überhastet reagieren. Im richtigen Moment angemessen zu reagieren. Dies sollte die Devise in der Krisenkommunikation im Social Web sein. Hierbei spielt die Tonalität ebenso eine Rolle, wie die Reaktion im richtigen Kontext.

Ehrlichkeit: Durch eine offene und ehrliche Art können Unternehmen auch in Krisen­situationen punkten. Indem Firmen offen und ehrlich mit Fehlern umgehen, zeigen sie den Internetnutzern ihre Menschlichkeit, denn Fehler sind menschlich. Wenn man da­zu steht und pro aktiv darauf eingeht, wird dies von den Usern meist honoriert. Ein weiterer Vorteil von ehrlichem Handeln ist, dass das Unternehmen sich nicht die Un­wahrheiten merken muss, die sie zur Rechtfertigung gegebenenfalls verbreiten. TWAIN sagte bereits: „If you tell the truth, you don´t have to remember anything“.

Keine Zensur: Ein absolutes „No-go“ in der Krisenkommunikation, aber auch gene­rell in Social Media, ist das Löschen von Beiträgen oder Kritik. Dies toleriert die Netzgemeinde unter keinen Umständen und ist ein Garant für eine PR-Krise. Auch das Löschen durch juristische Hilfe bei Videos und Bildern ist ein Faktor, der mit ziemli­cher Sicherheit eine Krise auslöst oder verschärft. Wollen Unternehmen eine Krise vermeiden, sollten sie eine Zensur tunlichst vermeiden.

Nicht nur bei einer Krise sollte man sich an diese Faktoren erinnern, auch im allgemeinen Umgang ist es von Vorteil sich an die oben aufgeführten Punkte zu halten, um im Social Web erfolgreich zu sein.

29. Juni 2012 // Tobias Mattl // Allgemeines

MOSAIQ MEDIA-Projekte – Ausgezeichnet und nominiert

Eine erfolgreiche Woche neigt sich dem Ende zu. Durch einen Finaleinzug der deutschen Nationalmannschaft hätte sie zwar noch erfolgreicher werden können, da hatten die Italiener aber leider etwas dagegen.

Die Rede ist aber vom adidas/INTERSPORT Heldenrasen, der HAKA-Fotoleine und dem eigenen Relaunch 2011 unserer Corporate Website. All diese MOSAIQ MEDIA-Projekte sind international ausgezeichnet worden – bei den 42nd CREATIVITY Awards.

  • Zwei Silber Awards und einen Ehren-Award lautet das Ergebnis und wir sind schon ein klein wenig Stolz darauf.

Zusätzlich zu den internationalen Auszeichnungen, sind wir mit dem adidas/INTERSPORT Heldenrasen auch für einen deutschen Preis nominiert – den German Design Award 2013.

Hierbei werden hochkarätige Designprodukte, -projekte und -dienstleistungen ausgezeichnet, die auf ihre Art und Weise wegweisend in der deutschen, aber auch internationalen Designlandschaft sind. Wir sind gespannt, wie wir hier abschneiden:-)

 

UPDATE: Zwei Wochen nach der Nominierung des INTERSPORT Heldesrasens, wurde auch die HAKA-Fotoleine und der eigene MOSAIQ-Relaunch für den German Design Award 2013 nominiert.

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22. Juni 2012 // Carolin Junger (G+) // Online-Marketing

Social Media Monitoring – Tools auf dem Prüfstand, Teil 2

Die Anzahl an Social Media Monitoring Tools die auf dem Markt sind, scheint unendlich zu sein. Um einen kleinen Überblick zu verschaffen, haben wir daher eine kleine Auswahl zusammengestellt. In Teil 1 unserer Blog-Serie wurden bereits kostenlose Tools zur Blogsuche vorgestellt. Wie angekündigt geht es heute weiter mit dem kostenlosen Monitoring auf Twitter und Facebook.

Twitter Search

Seite: www.search.twitter.com

Funktion: Schneller Überblick über getwitterte Inhalte geben

Vorteile: Einfache und intuitive Bedienung, übersichtlich, sehr umfassende Filtermöglichkeiten nach Suchbegriffen, Personen, Orten bis hin zur Einbeziehung von Sentiment, Fragen und Reetweets, gute Echtzeitsuche möglich

Nachteile: Unberechenbar, oft lückenhaft, nur bis zu 7 Tage zurück, es werden max. 1500 Tweets erfasst

Update-Funktionen: RSS-Feed

Twitter Crawl

Seite: www.twittercrawl.de

Funktion: Tweets deutscher Twitter-Nutzer der letzten 30 Tage durchsuchen

Vorteile: Minimalistische Oberfläche, Ergänzung der Ergebnisse durch eine Grafik, die den Zeitverlauf der Tweets anzeigt, einer Begriffswolke und einer räumlichen Verteilung der Tweets, die Suchergebnisse können als CSV-Datei heruntergeladen werden, schnelle Ergebnisdarstellung

Nachteile: Keine Filtermöglichkeiten vorhanden, nur Daten von deutschen Nutzern die Ortsangaben eingetragen haben sind verfügbar, keine Update-Funktion

Facebook Search

Seite: https://www.facebook.com/srch.php

Funktion: Durchsuchung von Facebook

Vorteile: Einfache und intuitive Bedienung, relativ gute Filtermöglichkeiten nach Beitragsart, Personen, Ort, Seiten und Internet-Ergebnissen

Nachteile: nur öffentliche Statusmeldungen werden durchsucht, keine zeitliche Filterung möglich, keine Update-Funktion

Im nächsten Teil gibt es mehr Infos zu kostenlosen Social Media Monitoring Tools, die auf mehrere Plattformen angewendet werden können.

MOSAIQ MEDIA

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