6. Juni 2013 // Philipp Renger (G+) // Allgemeines

Parteien im Website-Check, Teil 2 – Die Piratenpartei

Mithilfe von BrandInteract© haben wir die Websites der Parteien unter die Lupe genommen und zeigen in einer kleinen Serie, wer auf emotionaler und rationaler Ebene überzeugt und aktiviert und welche Parteien noch Nachholbedarf haben.

 

Platz 6: Die Piratenpartei

Screenshot der Piratenpartei-Website

Das Ziel, Mitglieder zu generieren und Besucher zu mobilisieren, steht auf der Website der Piratenpartei klar im Vordergrund. Das responsive Design holt auch mobile Nutzer gut ab. Insgesamt überzeugt die selbst ernannte Internetpartei mit ihrer Website jedoch nicht. Die Ansätze sind gut, an der Umsetzung muss aber noch gearbeitet werden.

Emotionale Ebene:

Der Header transportiert mit seinem klaren Aufbau und seiner Gestaltung das Gefühl der Piraten. Die Besucher werden aktiv angesprochen und wissen sofort, mit wem sie es zu tun haben. Der Slider unter der Hauptnavigation bietet zwar Platz für große Bilder, verfehlt jedoch seine Wirkung: Die Motive sind emotional wenig ansprechend und die abgebrochenen Überschriften lassen den Nutzer ratlos zurück. Durch die starke Orientierung an einem klassischen Blog passt sich die Website zwar den Gewohnheiten vieler Nutzer an, hat aber auch klare Nachteile. Die einzelnen Beiträge sind sehr textlastig – es fehlt an Grafiken oder Bildern, die den Inhalt verstärken. Die rechte Inhaltsspalte ist sehr plakativ gestaltet, weckt aber kaum Emotionen.

Rationale Ebene:

Auf rationaler Ebene kann die Piratenpartei punkten. Das flächendeckende Hintergrundbild mit den Kernpunkten der Partei vermittelt konsequent, worum es den Piraten geht. Der präsent platzierte Button “Informiere Dich” führt zu einer Themenseite, auf der kurz und knapp zu den politischen Themen Stellung bezogen wird.

Interaktions- und Aktivierungsebene:

Die Piratenpartei präsentiert sich auf einer klar strukturierten, tagebuchartigen Website. Der Aufbau ist ansprechend und vor allem der Header und die rechte Spalte aktivieren die Besucher. Allerdings bietet das an ein Blog erinnernde Design kaum Möglichkeiten, interaktive Elemente einzubinden. Überraschend schlecht umgesetzt ist die für die Piraten eigentlich prädestinierte Sharing-Funktion, die nur sehr sporadisch und wenig präsent eingebunden ist. Ebenso erstaunlich ist der Umgang mit der Kommentarfunktion. Diese ist ein optimales Mittel, um für Interaktion zu sorgen und wird von den Besuchern der Seite auch rege genutzt. Die Piraten versäumen es jedoch, die Kommentare konsequent zu beantworten und verhindern so einen Austausch mit potenziellen Wählern.

 

Handlungsempfehlungen:

  1. Eine Partei, die das Internet zu einem ihrer wichtigsten Themen macht, sollte die Sharing-Funktion präsent und konsequent einbinden. Denn persönliche Empfehlungen sind eine der wirksamsten Formen der Werbung.
  2. Die Piraten sollten Kommentare von Nutzern konsequent beantworten und intensive Diskussionen anstoßen. So entsteht Nähe und Sympathie. Dem potenziellen Wähler wird vermittelt, dass man sich für ihn und seine Anregungen oder Fragen interessiert.
  3. Mehr Bilder und Grafiken, die Gefühle auslösen und den Inhalt der Artikel verstärken, tragen zur Emotionalisierung der Seite bei.

Bewerten auch Sie den Interaktionsgrad Ihrer Website mithilfe von BrandInteract©.

4. Juni 2013 // Philipp Renger (G+) // Allgemeines

Parteien im Website-Check

Noch knapp vier Monate bis zur Bundestagswahl – der Wahlkampf kommt langsam in Schwung. Die Website ist dabei das zentrale Kommunikations-Instrument jeder Partei. Hier informieren sich Mitglieder und potenzielle Wähler über Inhalte und Ziele oder suchen nach aktuellen Informationen. Umso wichtiger ist es daher, dass sich die Website einer Partei deutlich von den Online-Auftritten der Konkurrenz abhebt – damit aus Besuchern Unterstützer und Wähler werden.

 

Die drei Ebenen erfolgreicher Websites

Der Schlüssel zum Erfolg einer Website heißt Interaktion. Nutzer, die aktiv mit einer Marke oder Partei agieren, erleben diese intensiver und können sich ihre Inhalte länger merken. Der Online-Auftritt sollte also optimal zur Präsentation einer Marke oder Partei genutzt werden. Mit dem Tool BrandInteract© lassen sich Schwachstellen in der Interaktion zwischen Website und User schnell aufdecken.

Dabei spielen drei Ebenen die entscheidende Rolle:

  • Auf emotionaler Ebene regt eine gelungene Website die Gefühle ihrer Besucher an und beeinflusst so ihre Entscheidungen. Das geschieht beispielsweise durch Bildwelten, ein gutes Storytelling und eine direkte und persönliche Sprache.
  • Auf rationaler Ebene ist eine Website erfolgreich, wenn sie ausreichende und überzeugende Informationen liefert. Zahlen und Fakten zu den Produkten und zum Unternehmen sind ebenso ausschlaggebend wie Produktvorteile und Alleinstellungsmerkmale. Eine Website sollte alle möglichen Fragen ihrer Besucher beantworten können.
  • Die optimale Website überzeugt auch auf der Interaktions- und Aktivierungsebene. Sie spricht möglichst viele Sinne der Zielgruppe an und regt durch visuelle, akustische und haptische Elemente zum Handeln an – zum Beispiel mit Slidern und Konfiguratoren oder Bildern, Videos und anschaulichen Grafiken.

Mithilfe von BrandInteract© haben wir die Websites der Parteien unter die Lupe genommen und zeigen in einer kleinen Serie, wer auf den genannten Ebenen überzeugt und welche Parteien noch Nachholbedarf haben. Los geht es mit Platz 7.

 

Platz 7: Die Linke

Screenshot der Website der Linken

Die Website der Linken wirkt lieblos zusammengestellt und kann auf keiner Ebene wirklich punkten.

Emotionale Ebene:

Die wenigen Bilder sind bis auf das erste Artikelbild recht klein und wecken kaum Emotionen – die Seite vermittelt den nüchternen Eindruck eines Nachrichten-Portals. Auch die Inhalte der rechten Spalte sprechen die Gefühle der Besucher nicht an. Überraschend ist die Anordnung der wichtigsten Elemente: Warum platziert eine Partei namens „Die Linke“ wichtige Elemente wie Logo und Unternavigation auf der rechten und nicht auf der linken Seite? Das ist nicht nur unlogisch und inkonsequent. Es entspricht auch nicht der natürlichen Lesebewegung der Nutzer, die der Form eines F folgt und zuerst den oberen und linken Bereich einer Website erfasst.

Rationale Ebene:

Die Website scheint primär über aktuelle Ereignisse zu informieren. Die Artikel auf der Startseite beziehen sich auf verschiedene Argumente oder Positionen der Linken, eine handfeste Argumentationskette oder Begründung sucht man aber vergeblich. Wirklich schlagkräftige Argumente finden sich häufig erst auf den Folgeseiten. Leider fehlt auch eine kompakte Übersicht über das aktuelle Wahlprogramm oder die grundsätzliche Orientierung der Partei.

Interaktions- und Aktivierungsebene:

Auch die Interaktivität der Seite lässt zu wünschen übrig. Zwar haben die Aufrufe in der rechten Spalte einen aktivierenden Charakter, deren Folgeseiten sind jedoch wenig ansprechend und aktivierend gestaltet. Abgesehen von der rechten Spalte bietet die Website der Linken kaum aktivierende Elemente. Es fehlt zum Beispiel an einer konsequenten Verlinkung von Überschriften und Bildern. Auf haptische Elemente, die den Besucher agieren lassen, wird vollständig verzichtet. Durch die umfangreiche Navigation wirkt die Seite sehr überladen und wenig einladend. Den Zusammenhang zwischen der rechtsseitigen Unternavigation und dem oberen, horizontalen Menü muss der Besucher erst einmal erkennen … wenn er die Website aufgrund der mangelnden Interaktion bis dahin nicht schon verlassen hat.

 

Handlungsempfehlungen:

  1. Um Emotionen zu wecken, sollte die Linke stärker auf große, aussagekräftige Bilder setzen und diese konsequent verlinken. Bildwelten, welche die Werte der Partei vermitteln, wecken Gefühle und aktivieren Besucher.
  2. Wichtige Elemente wie Logo und Unternavigation sollten auf der linken Seite platziert werden, um den Besuchern die Orientierung zu erleichtern und sich ihrer natürlichen Lesebewegung anzupassen. Dies würde auch dem Namen der Partei gerecht werden.
  3. Eine kompakte und übersichtliche Darstellung des Wahlprogramms und der Grundsätze der Linken würde den Besuchern auf einen Blick vermitteln, wofür die Partei steht.

Bewerten auch Sie den Interaktionsgrad Ihrer Website mithilfe von BrandInteract©.

17. Mai 2013 // Philipp Renger (G+) // Allgemeines

re:publica 2013 – ein Rückblick auf drei Tage Konferenz

Wie jedes Jahr im Mai fand auch in diesem Jahr die re:publica in Berlin statt. Die Konferenz rund um die Themen Web 2.0, soziale Medien und die digitale Gesellschaft stand unter dem Motto IN/SIDE/OUT. Neben uns versammelten sich 5.000 Menschen aus gut 50 Ländern. Drei Tage lang fand ein intensiver Austausch sowohl durch die Vorträge als auch durch unzählige Gespräche unter den Teilnehmern statt.
Die Themen reichten von der neuen “Generation YouTube” über Crowdsourcing, politische Beteiligung, Innovationsmanagement bis hin zum Thema Open und Big Data. Bei gut 100 Vorträgen pro Tag war für jeden etwas dabei. Vorbereitung war hier das A und O.

re:publica 13

An dieser Stelle sollen drei Vorträge erwähnt und kurz vorgestellt werden. Wer noch mehr Input benötigt, kann sich die aufgezeichneten Vorträge der Bühnen 1-3 auf dem YouTube Kanal der re:publica ansehen oder eine schriftliche Zusammenfassung des jeweiligen Tages in Form eines eBooks erwerben.

 

Building a Web we can Trust

Der Vortrag von Mitchell Baker drehte sich um die Fragestellung, wie Unternehmer ihre Webangebote transparenter und für den Nutzer vertrauenswürdiger gestalten können. Ziel muss es sein, dem Nutzer die Funktionsweise einer App, Website oder einer Microsite nahezubringen und sichtbarer zu machen, um ein entsprechendes Vertrauen aufzubauen.

Das Ergebnis sollte sein, dass Nutzer die Wahl haben. Die Wahl, welche Daten die Website abruft, speichert und wie diese seitens der Unternehmen verarbeitet werden dürfen. Die dafür geforderte und nötige Offenheit ist jedoch kein natürliches Attribut von Unternehmen. Mitchell Baker ist der Meinung, dass Vertrauen gegenüber Unternehmen im Netz langfristig eben nur durch diese geforderte Offenheit erreicht werden kann.

Lässt sich nur hoffen, dass erste Projekte zeigen, dass dieser Weg ein bewusstes, zielführendes aber unkompliziertes Surfverhalten nach sich zieht. Falls Sie sehen möchten, wer Sie beim surfen so beobachtet, empfiehlt es sich einen kurzen Blick auf das Firefox Browser Add-on “Collusion” zu werfen.

 

Digitaldarwinismus – Warum gibt es keine digitalen Bananen?

Der Titel dieses Vortrags hatte schon beim ersten Überfliegen des Programms unsere Aufmerksamkeit. Aber auch der eigentliche Titel des Vortrages von Agnes Lison und Marcel-André Casasola MerkleDigital vs. Analog” versprach viel und bot interessante Einblicke in den digitalen Wandel und die damit in Verbindung stehenden Chancen und Risiken für das Analoge.

Agnes Lison und Marcel-André Casasola Merkle auf der re:publica

Agnes Lison und Marcel-André Casasola Merkle auf der re:publica

Überraschend klar wurde gezeigt, warum sich das Analoge und Digitale neu erfinden müssen und das dafür vermutlich ein neues, bisher nicht existentes Medium benötigt wird. Fragen wie “Wieso simulieren E-Books das Blättern von Papier?” verdeutlichten die Problematik: Das Digitale klammert sich an Regeln, Formen und Nutzungsarten des Analogen und das Analoge scheint an Bedeutung zu verlieren.

Die beiden Vortragenden fordern “Es ist Zeit, dass das Analoge sich neu entdeckt. Es ist Zeit, dass sich das Digitale emanzipiert.” und bringen diese Forderung in Ihrem Vortrag sehr unterhaltsam und informativ rüber. Die Herausforderung besteht also darin, sich von bekannten Mustern zu trennen und neue, dem Medium gerechte Wege zu finden, um die Potenziale des Mediums voll auszuschöpfen.

 

I palindrome I – your life is mine

Marcus Brown hat in seinem Vortrag ein Thema angesprochen, dessen Konsequenzen einem Großteil der Online-Bevölkerung kaum bewusst ist. Dabei ist dieses Thema so elementar wichtig, dass jeder sich den Risiken bewusst sein sollte: Was können fremde Personen oder Unternehmen mit den von mir im Internet veröffentlichten Daten anstellen?

Marcus hat im Vorfeld zu seinem Vortrag drei Teilnehmer der re:publica profiliert, indem er die von diesen Personen im Netz veröffentlichten Daten miteinander kombiniert und ausgewertet hat. Dabei ergab sich ein Informationsgeflecht, welches die dahinterstehende Person doch sehr klar definiert.

Personenprofil erstellt von Marcus Brown

Personenprofil

Marcus zeigt auf, wie einfach es ist, im Rahmen des Gesetztes Personen zu “verfolgen” und entsprechende Schlüsse aus den vorliegenden Informationen zu ziehen. Das gesetzliche Regelungen dies Unterbinden können bezweifelt er.

Jeder Mensch kann mit seinen Daten im Netz heutzutage zu einem Opfer oder Star werden. Das Internet ermöglicht es und nicht immer hilft Vorsicht dabei dies zu verhindern, denn das Internet ist dafür mittlerweile zu komplex und vernetzt. Nichts desto trotz ist es unsere Aufgabe das Bewusstsein für diese Problematik zu wecken und über die möglichen Konsequenzen aufzuklären.

 

Wer nächstes Jahr die Möglichkeit hat die re:publica zu besuchen, dem können wir dies nur wärmstens an Herz legen. Austausch, Inspiration und Innovation stehen im Fokus dieser Veranstaltung und nach drei Tagen geht man mit zahlreichen neuen Sichtweisen und Ideen nach Hause. Versprochen.

Hier noch ein Beitrag mit allen Informationen rund um die re:publica 2013.

26. April 2013 // Stephanie Traub (G+) // Online-Marketing

Social Behaviour: wie “social” sind Ihre Kunden?

Die letzten Tage hatten wir die ersten beiden Themenbereiche der Studie von der Agentur iAcquire und SurveyMonkey vorgestellt: Search und Mobile Behaviour. Die Studien untersuchten das Suchverhalten im Internet. Heute stellen wir noch den dritten und letzten Teil vor: Social Behaviour.

Beim Thema Social Media und der Nutzung von Social Networks wie bspw. Facebook, denken viele an das große Thema Datenschutz. Hier stellt sich die Frage:
wie sind Nutzer zum Thema Privatsphäre bei der Social Media Nutzung eingestellt?

Die Studie hat festgestellt, dass  die meisten Internetnutzer der Meinung sind, je mehr Privatsphäre, desto besser. Jedoch teilen 75% der Internetsuchenden private Informationen im Internet. Sie möchten diese Daten eben nicht mit Unternehmen teilen, nur damit diese besseres Marketing machen können.

Wird das Suchverhalten von “Likes” und “+1″ beeinflusst? Nicht wirklich! Nur 12% werden von solchen Informationen in ihrem Verhalten beeinflusst. Es ist daher in erster Linie nicht unbedingt Erfolgs-entscheidend, ob diese Social Media Gimmicks in Kampagnen integriert sind oder nicht. Jedoch darf nicht vergessen werden, dass bei der Suchmaschine Google mit ihrem Social Network Google Plus, das Suchmaschinen-Ranking beeinflusst wird. Wenn bspw. ein Suchender im Netzwerk angemeldet ist, werden ihm Suchergebnisse, die von Google Plus Freunden mit einem “+1″ gekennzeichnet wurden, bevorzugt angezeigt.

Die Studie fand auch heraus, dass 50% der Suchenden sich nicht für Bilder in den Suchergebnissen interessieren. Das Anzeigen von Authorenbildern bei Suchergebnissen ist seit dem “Author Tag” von Google nun möglich. Gerade bei News und Blogbeiträgen sieht man das häufig, daher ist es sehr interessant zu wissen, dass die Entscheidung auf ein Ergebnis zu klicken, nicht davon abhängt, ob es ein Bild hat. Zumindest behaupten das die besagten 50%. Daher kann man mit Sicherheit sagen, dass es für die Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit entscheidend ist, ob ein Bild integriert ist oder nicht. Und schließlich werden die anderen 50% sehr wohl davon beeinflusst!

Desweiteren ist interessant, dass Facebook bei der Zielgruppe unter 30 Jahre, nicht das bevorzugte Social Network ist! Wer Anfang April die Nachrichten über Facebook gelesen hat, wird sich über diese Erkenntnis nicht wundern. Das Magazin Spiegel hat bspw. berichtet, dass immer mehr junge Leute im Alter zwischen 18-34 Jahre das Netzwerk verlassen. Bei der 30+ Zielgruppe ist Twitter, LinkedIn und Pinterest sehr beliebt.

Pinterest ist auch das Netzwerk, das bei der die Nutzungsdauer am meisten zugenommen hat im Jahr 2012. Allgemein betrachtet stieg die Social Media Nutzung um 30 Milliarden Minuten (37%). Darunter Facebook mit dem geringsten Zuwachs von nur 4%. Pinterest mit 1.000% und Google Plus um 80%. Man sieht also, dass Social Media nicht nur allein Facebook nutzen bedeutet. Also für eine sinnvolle und effiziente Social Media Nutzung der Unternehmen wird eine gut durchdachte und flexible Strategie benötigt.

Was nehmen wir aus den drei Studien Search, Mobile und Social Behaviour mit?

  • Suchergebnisse werden von den meisten als solche nicht erkannt
  • Mehr als die Hälfte klicken Werbeanzeigen bei Suchmaschinen nicht an, jedoch sind sie sehr wichtig für die Awareness
  • Nutzer besuchen auch die Seite 2 bei Suchmaschinen
  • Fast zwei Drittel der mobilen Suchanfragen führen zu einer Conversion
  • Webseiten und Kampagnen sollten für alle mobilen Endgeräte optimiert werden
  • Social Media Nutzer hüten ihr Privates und behalten dies ihren Social Network Freunden vor
  • Die meisten werden von auffälligen, personalisierten Suchergebnissen in ihrem Suchverhalten beeinflusst
  • Social Media Nutzung steigt stetig an, jedoch ist Facebook nicht das Nonplus Ultra
  • Google Plus, LinkedIn und Pinterest sind immer mehr im Kommen

 

Social Behaviour noch einmal als Grafik aufbereitet:
iAcquire Search Behavior Study
iAcquire Search Behavior Study

 

19. April 2013 // Stephanie Traub (G+) // Online-Marketing

Mobile Behaviour: suchen Ihre Kunden auch mobil?

Die Agentur iAcquire und SurveyMonkey hat eine dreiteilige Studie herausgebraucht, die das Suchverhalten im Internet untersucht. Die Studie deckt mehrere Themenbereiche ab: Search, Mobile und Social Behaviour. Wir hatten euch im ersten Teil einen Überblick über das Search Behaviour vermittelt. Heute geht es nun um das nächste, spannende Thema: Mobile Behaviour.

Im Video, das wir im ersten Beitrag verlinkt haben, findet ihr bei ca 00:50 min bereits die Informationen als Grafiken. Hier gibt es nochmal kurz die wichtigsten Antworten auf die Frage: sind mobile Suchanfragen denn überhaupt effizient?

Quelle: iAcquire

Laut den Ergebnissen der Studie sogar extrem effizient! 70% der Suchanfragen über mobile Endgeräte führen innerhalb einer Stunde zu einer Conversion. Die Internetnutzer sind ständig auf der Suche, und da die Nutzung der mobilen Endgeräte stetig steigt, steigt demzufolge auch die Suche über diese Geräte. Das macht es umso wichtiger, die Webseite für mobile Geräte zu optimieren, um auch für Tablets und Smartphones Conversions generieren zu können.

Was die Geräte an sich betrifft nutzen 40% der Mobil-Suchenden Tablets, 60% Smartphones. Was es unabdingbar macht, die Webseiten entsprechend der mobilen Bedürfnisse anzupassen. Denn die nächste große Erkenntnis der Studie zeigt, ohne mobil optimierte Webseiten geht es inzwischen nicht mehr. Warum? 40% der Mobil-Suchenden bevorzugen ein anderes Suchergebnis, wenn das aufgerufene nicht mobil nutzerfreundlich ist. Wer will schon 40% der Besucher an die Konkurrenz zu verschenken?!

Wann suchen die Nutzer mit ihren Tablets und Smartphones? Viele davon sind Multitasker und suchen zu 40% während sie Fernseh schauen. Gerade bei der jüngeren Generation sind die mobilen Geräte sehr beliebt. Ein enormer Anteil von 45% der mobil Suchenden sind 18-29 Jahre und sie suchen täglich.

Wir sehen, die mobile Suche wird immer wichtiger, da die Nutzung mobiler Geräte stetig zunimmt. Das bedeutet: optimiert eure Webseiten und Kampagnen für alle Endgeräte, damit ihr den Umsatz von morgen nicht verpasst!

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