Social Micropayment mit flattr

veröffentlicht am 25. Mai 2010 von Henning Schürig

Seit letzter Woche gibt es einen neuen Stern am Social-Web-Himmel: flattr

Flattr ist ein Micropayment-Tool, aber im Gegensatz zu Paypal & Co. ist flattr ein Social-Micropayment-Tool. Was das konkret heißt, zeigt dieses Video in gut verständlichem Englisch:

Kurz zusammengefasst:

  • Ein User legt einen monatlichen Betrag fest, den er “flattrn” will.
  • Website-Betreiber binden bei sich einen flattr-Button ein.
  • Der monatliche Betrag des Users wird am Ende des Monats durch die Anzahl seiner flattr-Klicks geteilt und an die entsprechenden Website-Betreiber verteilt.
  • Vorteil für den User ist ein fixer Betrag, den er pro Monat flattrt.
  • Vorteil für Website-Betreiber ist, dass sie Geld bekommen, das sie sonst wohl nicht bekommen hätten.
  • Vorteil für beide Seiten ist die unbürokratische Abwicklung von freiwilligen Kleinbeträgen.

Flattr hat in der kurzen Zeit bereits ein enormes Echo ausgelöst. Bei der taz ist dieser Social-Micropayment-Dienst bereits im Einsatz (und auch in der FAQ), genau wie beim Berliner Blog Spreeblick und zahlreichen kleineren und größeren Blogs. Ein Wordpress-Plugin gibt es auch schon.

Ist das Thema ein reiner Hype oder spricht dieses große Echo in so kurzer Zeit dafür, dass damit ein großes Bedürfnis in der Nutzerschaft gestillt wird? Wieso gibt es eigentlich in den letzten Wochen so viel Resonanz zu flattr, wenn netzwertig.com den Dienst bereits im Februar vorgestellt hat?

Oder fliegen nur die Website-Betreiber auf dieses Tool, weil sie alle gerne ein bisschen – oder gerne auch viel – vom flattr-Kuchen bekommen möchten, aber letztlich wollen mehr den Kuchen essen als ihn backen?


Über den Autor

Henning Schürig
Team-Autor: Henning Schürig Xing

Henning Schürig ist als Account-Manager bei uns eher Generalist, denn die Themen bestimmen die Kunden. Seine heimliche Leidenschaft ist jedoch das Online-Marketing und insbesondere Web 2.0. Daher betreibt er auch seit 1997 Websites, führt jetzt mehrere Blogs und twittert seit Jahren. In nahezu jedem Web-2.0-Dienst findet sich ein Profil von ihm. Er freut sich über neue Follower bei Twitter oder Kommentare in seinen Blogs.

7 Antworten zu “Social Micropayment mit flattr”

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  1. Andi schreibt am 25. Mai 2010, 20:42

    Zumindest die vorletzte Frage (warum jetzt so viel Resonanz, obwohl im Februar auf netzwertig vorgestellt) kann ich dir eine Antwort geben: Weil seit drei Wochen Flattr wesentlich freizügiger mit seinen Einladungen umgeht. Immer mehr Benutzer bekommen ihren langersehnten Flattr-Account und können den Button bei sich einbauen, bzw. auf andere Buttons klicken.

  2. Henning Schürig schreibt am 25. Mai 2010, 20:48

    Vielen Dank, das war mir entgangen!

  3. Henning Schürig schreibt am 4. Juni 2010, 02:09

    Wer sich flattr mal von innen ansehen möchte, kann sich mit diesem Einladungscode registrieren: adad991af0bebe019

  4. Henning Schürig schreibt am 9. Juni 2010, 13:57

    Da der obige flattr-Einladungs-Code offenbar bereits benutzt wurde, habe ich einen neuen generiert: cbc9b9eec724cc214

    Da jeder Code nur einmal benutzt werden kann, bitte hier kurz Bescheid geben, wenn den jemand benutzt. Danke!

  5. Henning Schürig schreibt am 14. Juni 2010, 17:43

    Hier übrigens noch ein erstes Zwischenfazit des bekannten Blogs Spreeblick nach der ersten flattr-Abrechnung: http://www.spreeblick.com/2010/06/02/flattr-nach-den-ersten-14-tagen/

  6. Claudia schreibt am 20. Juli 2010, 15:36

    Hi Henning, hab den zweiten flattr-Code benutzt, der wundersamerweise noch frei war … Vielleicht sieht man sich auf dem BC Stuttgart?

  7. Henning Schürig schreibt am 20. Juli 2010, 15:44

    Hey Claudia,

    so eine Überraschung – und danke für die Info! Hab gleich mal nen dritten Einladungscode generiert: 0548708e9a310369f
    Jetzt kann ich leider erstmal keine flattr-Invites mehr generieren.

    Auf dem BarCamp Stuttgart bin ich mit ziemlich großer Sicherheit.

    Viele Grüße
    Henning

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