Archiv mit Beiträgen in der Kategorie ‘Prozessoptimierung im Marketing’

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Bloggen mit Wordpress – entdecke die Möglichkeiten

Henning Schürig veröffentlicht am 1. März 2010 von
Team-Autor: Henning Schürig Xing

Zusammen mit unserem Kreativ-Geschäftsführer Theodor Paxino war ich heute in Birkenfeld bei Pforzheim zu einem Termin bei Rajapack.

Bei Kaffee, Cola und Wasser ging es – fast ohne PowerPoint – um das Thema Bloggen. Da will man als modernes Unternehmen heutzutage ja dabei sein. Als es darum ging, was man als Unternehmen so bloggen kann, kam von Rajapack der Vorschlag, doch über das nette Gespräch zum Thema Bloggen zu bloggen.

Um nicht einfach nur übers Bloggen zu bloggen, um übers Bloggen zu bloggen, hier noch ein paar Stichpunkte, was man mit Wordpress – dem am weitesten verbreiteten Blog-System* – so alles machen kann:

  • Freigabeprozesse für Beiträge
  • automatisches Twittern neuer Blog-Einträge
  • individuelles Design oder Auswahl aus zahlreichen Themes
  • erweiterte Suchfunktion mit Relevanz, Highlighting etc.
  • Tagging und Tag-Clouds
  • Spam-Filter für die Kommentare
  • Kommentar-Abo (mit Double Opt-In)
  • E-Mail-Abo für neue Blog-Einträge (“Newsletter-Funktion”)
  • nummerierte Paginierung der Folgeseiten

Sehr hilfreich auch für das Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO, Search Engine Optimization) sind dabei folgende Features:

  • sprechende URLs
  • automatische Generierung von XML-Sitemaps
  • Anpingen der Suchmaschinen
  • individuelle Meta-Tags (Keywords, Description) für jeden Blog-Eintrag
  • saubere Umwandlung von deutschen Umlauten in den URLs (ue statt ü etc.)
  • umdrehen des Titels (erst Titel des Blog-Eintrags, dann Name des Blogs)

Einiges davon bringt Wordpress von Haus aus schon mit. Vieles andere kann man einfach mit bereits existierenden Plugins nachrüsten. Manches davon war sicher vielen schon bekannt, aber gerade Einsteiger sind oft überrascht, was mit Wordpress heute alles möglich ist.

Für kleinere Websites eignet sich Wordpress auch gut als CMS (Content Management System). Im Vergleich zu TYPO3 ist es auch deutlich leichter bedienbar, stößt aber bei komplexeren Projekten an seine Grenzen.

Für Blogs ist Wordpress jedoch erste Wahl. Ich kenne kein Blog-System, das so einfach installierbar, bedienbar und erweiterbar ist.

* Quelle: Laut Blogoscoop-Statistik nutzen fast 70 % der deutschen Blogger Wordpress auf ihrem eigenen Webspace. Über wordpress.com, wo man sich einen Blog in Form einer Subdomain holen kann, kommen noch einmal ca. 6 % dazu (Stand: 01. März 2010).

Die Irrwege durch den Onlineshop-Dschungel

gkusardi veröffentlicht am 2. Juli 2009 von
Team-Autor: Glenn Kusardi Xing

Viele kennen das Problem. Sie suchen ein bestimmtes Produkt, wissen aber nicht wie der Artikel zu finden ist. Kürzlich war ich auf der Suche nach einem Ladegerät für mein iPhone. Nicht irgendein Ladegerät, sondern eins, das mit einem eigenen Akku ausgestattet ist. So kann das Handy auch unterwegs aufladen werden, wenn mal keine Steckdose zur Hand ist. Um das Vorhaben nicht zu einfach zu machen, musste noch einige Voraussetzungen erfüllt sein. Und zwar brauchte ich das Gerät innerhalb von 24h und es sollte das iPhone mindestens einmal voll aufladen können.

Shopdschungel - © Alex Hinds - Fotolia.com

So begann ich meine Suche bei Google. Suchwörter waren nach einigen Versuchen gefunden: portabel, ladegerät, akku, iphone, usb. In verschiedenen Kombinationen gesucht fand ich schnell Tests, Onlineshops und Preisvergleichportale. Zuerst viel mir natürlich Googles eigene Produktsuche Froogle auf. Froogle ist schön aufbereitet, einfach zu überblicken und gut zu bedienen. Nebenbei ist es natürlich noch prominent im Suchergebnis dargestellt. Schnell hatte ich die ersten Angebote gesichtet.
Deshalb mein Tipp 1: Produkte unbedingt in Froogle einstellen.

Schnell war klar, dass ich von Ladegeräten und Akkus wenig Ahnung habe. Die Amperestunde mAh war mir zwar ein Begriff, dass damit aber auch die zur Verfügung stehende Ladung von Akkus beschrieben wird nicht. Ich wusste auch nicht, wieviel Ladung ich brauchte um ein iPhone einmal aufzuladen. Also musste ich Google befragen und habe durch einige Suchen die Zahl 2.200 mAh herausgefunden.
Deshalb mein Tipp 2: Produktbeschreibungen in Onlineshops sollten auch für Laien verständlich sein. Technische Daten sind da zwar wichtig und richtig, sollten aber auch erläutert werden.

Positiv war, dass alle Onlineshops, soweit ich das oberflächlich beurteilen konnte, technisch funktioniert haben und viele der Shops auch über Lagerbestand und Lieferzeit Auskunft gaben. Die Bestellung in 24h zu erhalten, stellte sich allerdings schnell als unmöglich heraus. Also suchte ich nach einem Onlineshop mit Ladengeschäft in der Region Stuttgart. Hier scheiterten alle Preisvergleichsportale, einschließlich Froogle. Ich musste also händisch in jedem Onlineshop einzeln nach der Adresse suchen. Nun fiel mir die teilweise katastrophale Usability der Shops auf. Glücklicherweise suchte ich aber nur die Adresse und die war über das Impressum mehr oder weniger schnell gefunden.
Deshalb mein Tipp 3: Die Usability des Onlineshops sollte geprüft und optimiert werden. Besucher wollen gesuchte Informationen möglichst schnell erhalten.

Ich war froh, als ich dann endlich einen Shop gefunden habe, der aus der Region kam und neben der Produktbeschreibung ein grünes Symbol mit der Erklärung “Auf Lager (1 Tag Lieferzeit)” darstellte. Ich bestellte den Artikel und markierte die Option “Selbstabholung”. Man wies mich darauf hin, dass ich eine E-Mail erhalte, sobald der Artikel zur Abholung bereitliegt. Als ich nach einer Stunde immer noch keine Abholbenachrichtigung erhielt habe ich die Produktseite nochmals aufgerufen, auf der das grüne Symbol immer noch angezeigt wurde. Dann las ich die Hilfeseite, auf der die Symbole erläutert wurden. Grün ist nicht hellgrün. Grün bedeutet der Artikel ist beim Lieferanten auf Lager, hellgrün bedeutet, der Artikel ist im Shop auf Lager. Die Abholung ist nur bei hellgrün möglich.
Deshalb mein Tipp 4: Siehe auch Tipp 3. Die Usability ist wichtig. Nicht nur Symbolik, sondern auch Hinweistexte auf der Seite müssen so formuliert sein, dass der Kunde schnell weiß, was gemeint ist.

So bringt mir die Bestellung nichts, also stornierte ich den georderten Artikel. Leider gab es keine Stornofunktion im Kundenbereich des Onlineshops, dafür eine E-Mailadresse. An die wendete ich mich dann auch. Allerdings wusste ich nicht ob meine E-Mail ankam. Nach vier Stunden rief ich an und fragte ob mein Stornierungsgesuch angekommen sei. Die Kundenberaterin konnte keine E-Mail finden, die Stornierung war dann von ihr innerhalb einiger Minuten erledigt.
Deshalb mein Tipp 5: Bestätigungen nach Erhalt einer E-Mail sind hilfreich, viele Ticketsysteme unterstützen solche automatischen Meldungen. Oder gar nicht erst E-Mails entstehen lassen, in dem Funktionen wie die Stornierung einer Bestellung über den Kundenbereich online angeboten werden.

Die Wartezeit suchte ich natürlich weiter und fand schnell einen weiteren Onlineshop aus der Region. Auch dort war vermerkt, dass der Artikel auf Lager sei, allerdings konnte ich bei der Bestellung keine Option “Selbstabholung” aktivieren. Nicht weiter tragisch, der Onlineshop pries sein Ladengeschäft mit einer Telefonnummer an. Ich rief an um anzufragen, ob eine Selbstabholung auch möglich sei. Leider ging keiner ans Telefon. Auch nach mehreren weiteren Anrufversuchen war niemand niemand erreichbar. Ich gab entnervt auf.
Deshalb mein Tipp 6: Wenn eine Telefonnummer genannt wird, sollte diese Nummer auch irgendwie erreichbar sein. Für einen Onlineshop gilt da dasselbe wie für einen normalen Laden in der Stadt.

Nächster Versuch: Da das gewünschte Produkt einfach nicht zu finden war, änderte ich meinen Wunschartikel und suchte wieder nach einem Onlineshop. Ein großer Computer-/Elektronikanbieter war schnell gefunden. Leider war der Artikel aber in den Filialen nicht zu erhalten, dafür in der Versandzentrale. Da aber der Versand in 24h nicht möglich ist, rief ich an und fragte, ob es denn möglich sei, den Artikel dort auch abzuholen (die Versandzentrale war in der Nähe). Das Call-Center beantwortete die Frage schnell mit einem “Nein”.
Deshalb mein Tipp 7: Nicht immer praktikabel, aber Flexibilität und Kundenorientierung anzubieten und auch “unmögliche” Sachen möglich zu machen wäre optimal. Das gilt nicht nur für Onlineshops.

Einen ähnlichen Artikel habe ich dann übrigens bei Amazon gefunden und per Express bestellt. Inklusive aller gewünschten Benachrichtigungs-E-Mails. Die Bestellung kam wie versprochen am nächsten Tag vor 12:00 Uhr an.

Deshalb Tipp 8: Vieles bei Amazon abschauen :-).

Verspätet: Die letzte SYSTEMS

gkusardi veröffentlicht am 11. November 2008 von
Team-Autor: Glenn Kusardi Xing

Besser spät als nie ein paar Worte zur SYSTEMS.

Auf der SYSTEMS präsentierte sich MOSAIQ MEDIA wieder auf dem Stand von ContentServ und hat Interessenten die Vorteile von ganzheitlichen Marketing-Management-Systemen mit innovativen Bedienoberflächen und Schnittstellen erläutert. Ein benutzerfreundliches und hochanpassbares Web-Frontend erleichtert Anwendern die Verwaltung von Marketinginformationen, ermöglicht die einfache Pflege von Marketingkampagnen und vereinfacht die halb- oder vollautomatische Produktion von Marketingmaterialien.

Die neuen Weboberflächen können von jedem Benutzer individuell konfiguriert und den jeweiligen Anforderungen angepasst werden. Der Marketingleiter kann so in seinem Portal immer die aktuellsten Statusberichte und Kampagnenberichte einsehen. Die Produktion hat dagegen immer die neuesten InDesign-Dokumente im Überblick.

Integrierte Schnittstellen dabei jederzeit sicher, dass Informationen nicht redundant vorhanden sein müssen und von Warenwirtschaft- und anderen Systemen automatisch abgefragt werden können.

Was Ihnen das bringt? Nun ja, mehr Effizienz im Marketing. Anwender können schneller und effizienter mit einem System arbeiten, das maßgeschneidert eingerichtet werden kann. Denn mehr Übersicht und kürzere Klickpfade sind nicht nur auf Websites notwendig, sondern auch in Softwareanwendungen. Gerne erklären wir Ihnen wie Sie effizienter mit Ihren Softwarewerkzeugen im Marketing arbeiten können.

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge haben die Aussteller bereits auf der Messe die Nachricht erhalten, dass die SYSTEMS 2008 in der Art die Letzte sein würde. Wir freuen uns aber auf das nächste Jahr wo sich die SYSTEMS unter einem anderen Namen und mit einem neuen Konzept zurückmelden wird.

MOSAIQ MEDIA zeigt Präsenz auf dem Marketing Leaders Day

gkusardi veröffentlicht am 18. September 2008 von
Team-Autor: Glenn Kusardi Xing

Während gestern und heute noch der Online Marketing Kongress stattfindet, waren auch schon am Dienstag ca. 300 Besucher zum Marketing Leaders Day in Düsseldorf. Dort hat sich alles um das Thema “mehr Effizienz im Marketing” gedreht.

Der neue Kongresstag soll vor allem Marketingverantwortliche und Marketingcontroller ansprechen, die sich über die neuesten Trends im Bereich der Marketing-Prozessoptimierung informieren wollen. Tatsächlich gewann man allerdings den Eindruck, dass es sich hierbei um die PROKOM unter einem neuen Namen handelte. Zwar war die Veranstaltung besser organisiert, die Qualität der Referenten besser und die Teilnehmerzahl höher, doch die Themen gleichen sich.

So wurden verschiedene Systeme vorgestellt um Anzeigen besser zu verwalten, die Produktion von Printunterlagen teilweise zu automatisieren oder Web-to-Print noch komfortabler zu gestalten.

Die gleiche Ausrichtung ist aber nicht weiter schlimm, weil die PROKOM ohnehin dringend eine Konkurrenzveranstaltung brauchte und spätestens nächstes Jahr der Marketing Leaders Day das Thema Prozessoptimierung im Marketing besser abdecken wird, als die PROKOM.

Gut ist der Weg eine andere Zielgruppe anzusprechen. Weg von der sehr IT-lastigen PROKOM hin zu einer direkten Ansprache der Marketingabteilungen. Weil dort der Leidensdruck am höchsten ist und dort der Bedarf für neue Marketingtools entsteht. Zumindestens hoffe ich, dass das Marketing neue Impulse von dem Kongress mitgenommen hat und ihre bestehenden Prozesse nochmals neu betrachten.

Typo3 und die Sicherheit der Webseiten

gkusardi veröffentlicht am 19. Mai 2008 von
Team-Autor: Glenn Kusardi Xing

Man könnte meinen, dass Typo3 sicher ist. Es wird häufig eingesetzt und wurde als Open-Source-Software konzipiert. Eine große Entwickler-Community sorgt dafür, dass Fehler möglichst schnell behoben werden oder gar nicht erst entstehen.

Und in der Tat sind in letzter Zeit wenige bis gar keine Sicherheitslücken publik geworden, die ausgenutzt werden könnten um unerlaubt Zugriff auf die Verwaltung der Inhalte oder des Servers zu erhalten.

Leider bringt die beste Software nichts, wenn sie nicht in regelmäßigen Abständen gewartet und auf den neuesten Stand gebracht wird. Gerade bei Web-Applikationen wird oftmals nicht darauf geachtet, dass sich Software weiterentwickelt und mit neueren Versionen auch ältere Sicherheitslücken geschlossen werden. Auch hoch-frequentierte und bekannte Webseiten sind oftmals von solchen Problemen betroffen.

Oft finden sich daher in älteren Typo3-Installationen noch dramatisch große Sicherheitslücken, die behoben werden sollten. Sehr oft gehen die Sicherheitslücken soweit, dass man sie aktiv ausnützen kann und durch den Fehler Zugriff auf die Administration erhält. Damit kann man schon recht viel erreichen:

  • Bearbeitung von Inhalten und Veröffentlichung von Informationen unter fremden Namen
  • Löschen von Inhalten oder komplettes Entfernen der Website
  • Zugriff auf den Server und Installation von unerwünschter Software

Um solche Probleme zu vermeiden, sollte daher jede Typo3-Installation laufend gewartet und die neuesten Updates eingespielt werden. Tatsächlich verursacht die Wartung aber natürlich auch Aufwände und Kosten. Ich denke, aber dass sich die Investitionen lohnen, wenn dadurch gewährleistet werden kann, dass die Website auch zukünftig sicher bleibt.

Wenn Sie Typo3 als Content Management System einsetzen, sprechen Sie mit uns. Wir unterstützen Sie gerne mit einer kostenlosen, maschinellen Sicherheitsprüfung.