Archiv mit Beiträgen in der Kategorie ‘Web 2.0’

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AOL möchte Yahoo! übernehmen?

Glenn Kusardi veröffentlicht am 14. Oktober 2010 von
Team-Autor: Glenn Kusardi Xing

Das Wall Street Journal berichtet, dass AOL Yahoo übernehmen möchte. Das ist deswegen überraschend, weil AOL schon seit Längerem nichts mehr ist, als ein leeres Unternehmenskonstrukt, ohne nennenswerte Portale, Produkte oder Innovationen.

Dabei hätte es ganz anders kommen können. AOL, damals noch America Online, hatte sehr früh den Amerikanern, später auch den Europäern, eine einfache Möglichkeit bereitgestellt, ins Internet zu kommen. 1995 war es noch sehr kompliziert, mittels eines Modems eine Verbindung zu einem Internetprovider herzustellen. AOL vereinfachte dies durch eine eigene Zugangssoftware ungemein. Zudem stellte AOL den Webzugang oft sehr viel günstiger zur Verfügung, als normale Internet-Serviceanbieter. Bis zu ca. 26 Millionen Kunden gingen zu Hochzeiten in Deutschland über AOL ins Internet.

Die Zugangssoftware stellte AOL-eigene Dienste zur Verfügung, z. B. eigene Chatforen, Communities, Nachrichten und Themenwelten, aber eben auch den Zugriff auf das WWW, das damals noch in den Kinderschuhen steckte. Wie diese Zugangssoftware unter Windows 3.11 aussah, kann noch in diesem America Online-Werbespot von 1995 bestaunt werden. Die  “Welcome”- und “You’ve got mail“-Sprachsamples sind legendär und wurden nicht erst durch “e-m@il für Dich” (ja, der Filmtitel wurde wirklich so geschrieben) mit Tom Hanks und Meg Ryan berühmt. Dienste die wir heute für selbstverständlich halten und als eine Erfinderung der letzten Jahre betrachten, hatte AOL in einer ähnlichen Variante schon früher entwickelt.

Allerdings wurden die AOL-eigenen Dienste innerhalb ihrer Software mit dem stetigen Wachstums des Internets immer weniger wichtig. Die Konkurrenz verstand es Nachrichten, Foren oder Communities anders und besser umzusetzen. Anstatt Innovationen zu forcieren und innerhalb des WWW neue Portale zu entwickeln, beschränkte sich AOL darauf ihr Marketing auszubauen und aggressive Kampagnen umzusetzen. In deren Folge wurden Unmengen an CDs mit der AOL-Zugangssoftware versendet oder als Beileger zu Zeitschriften hinzugefügt. Dazu passende Einstiegsangebote (bis zu 50 Stunden Internet kostenlos) sollte sinkende Marktanteile kompensieren. Zu der Zeit waren Internetangebote zeitabhängig und wurden pro Stunde bezahlt. Es wurden so viele CDs verschickt, dass es 2002, 2003 Kampagnen, wie z. B. “No more AOL CDs” gab, um die wachsende CD-Flut zu kritisieren.

All diese Bemühungen halfen nichts. Mit dem Aufkommen von konkurrenzfähigen Angeboten von Internetprovidern, allen voran der deutschen Telekom, und wachsender Konkurrenz bei den Serviceangeboten sank die Kundenzahl von AOL rapide. 2007 verkaufte AOL das Geschäft mit Internetzugängen und wollte sich auf Portale und andere Dienste konzentrieren. Letztes Jahr wurde ein Drittel der Belegschaft entlassen um die Kosten zu senken.

Wozu dieser kleine Ausflug in die Geschichte von AOL. Die Marktkapitalisierung von AOL beträgt im Moment 2.68 Mrd. Dollar. Wohingegen Yahoo! einen Marktwert von 20.56 Mrd. Dollar aufweisen kann. Yahoo ist nachwievor einer der ganz großen Serviceanbieter im Internet und war schon damals einer der Konkurrenten von AOL, die Internetdienste und Portale einfach besser umsetzte. Auch wenn Yahoo nie Internetzugänge verkauft hatte, überholte Yahoo schnell AOL bei der Benutzerzahl und dem Umsatz. Großgeworden ist Yahoo mit der eigenen Suchmaschine und war eine der führenden Suchmaschinenanbieter vor der Ära Google. Mit den Yahoo Portalen, Flickr und del.icio.us gehört Yahoo zu den reichweitenstärksten Unternehmen im Internet.

AOL möchte Yahoo mit der Hilfe einiger Finanzinvestoren feindlich übernehmen. Und das wäre schade um Yahoo. Das Unternehmen hat zwar mit Problemen in der Führung und einigen missglückten Firmenübernahmen in den letzten Jahren zu kämpfen, aber mit dem Zerschlagen von Yahoo, was im Falle einer feindlichen Übernahme passieren würde, würde auch eine lange und erfolgreiche Internetgeschichte zu Ende gehen. Und das durch den Kauf von einem Unternehmen, das selbst kurz vor dem Abgrund steht.

Facebook hat mein Twitter aufgefressen

Judith Böhm veröffentlicht am 25. August 2010 von
Team-Autor: Judith Böhm Xing

Seit einiger Zeit bemerke ich eine Verlagerung meiner Online-Aktivitäten. Ich nutze immer mehr den Google-Dienst Picasa statt Flickr, weil man bei Picasa ganze Fotoalben runterladen kann. Wie oft habe ich mich schon darüber aufgeregt, dass mir Freunde einen Flickr-Link zu einem privaten Album schicken und ich diese Bilder dann nicht in einem Rutsch runterladen kann. Und, was ich am Anfang für unmöglich gehalten hätte: ich kommuniziere mittlerweile viel mehr über Facebook als per Twitter. Anfangs war ich Facebook gegenüber extrem skeptisch eingestellt und habe mich dort nur angemeldet, weil ich das irgendwie für meinen Job brauchte. Ich war ein großer Fan von Twitter: Das einfache Prinzip, das aufgeräumte Userface und der schnuckelige Fail-Whale sind einfach unschlagbar.

Aber.

Kann sich noch jemand an die Zeiten erinnern, in denen es die Tweets aufs Handy gab? Dieser defizitäre Dienst ist schon lange eingestellt, die Begrenzung auf SMS-kompatible 140 Zeichen ist aber immer noch der Kerngedanke von Twitter. Das hat Twitter erst zu etwas Besonderem gemacht und der Kreativität mancher User Flügel verliehen – es ist schon faszinierend, welche Geschichten und Anekdoten man mit solch wenigen Zeichen erzählen kann. Aber diese Begrenzung kann auch negativ sein. Während bei Twitter der Fokus auf Text liegt und man nur über Umwege Bilder posten kann (z.B. mit Twitpic), ist das bei Facebook alles problemlos möglich – jenseits von 140 Zeichen. Inklusive der Möglichkeit, Diskussionen mit mehreren Teilnehmern zu führen – was bei Twitter kaum bzw. gar nicht möglich ist. Wer schon mal versucht hat, bei Twitter einer Diskussion zweier Teilnehmer zu folgen, weiß wovon ich rede.

Facebook vs. Twitter

Ich persönlich habe das Gefühl, dass bei Twitter einfach kaum noch was geht. Twitter-Mittagessen sind rarer geworden, genauso wie die Twitterlesungen und andere direkt mit Twitter verbundenen Aktivitäten. Wenn einer meiner Freunde seine Twitter-Nachrichten auch bei Facebook einspeist, kommentiere ich sie nur noch bei Facebook. Der Dienst scheint seinen Zenit seit einigen Monaten überschritten zu haben – das sagen auch die Wachstumszahlen: Nach einem explosionsartigen Wachstum ist Twitter nun in der Stagnation angekommen. Und wenn sich meine Kommunikation von Twitter zu Facebook verlagert hat, passiert das Gleiche vielleicht auch bei einigen Millionen anderer User. Mittlerweile fällt es mir zunehmend schwerer, den Vorteil von Twitter zu verargumentieren. Auch wenn Kunden meinen, sie bräuchten unbedingt ein Twitter-Profil bin ich sehr skeptisch. Es kann für bestimmte Nutzungsarten noch sinnvoll sein. Aber insgesamt kommt mir Twitter vor, wie ein sinkendes Schiff – was den Nutzen für Marketingkommunikation angeht.

Wenn ich heute als Unternehmen zwischen Twitter, einem Blog und Facebook wählen müsste – ich würde mich ganz deutlich für Facebook entscheiden. Warum?

Facebook vs. Blog: Es ist so viel einfacher, einen Beitrag bei Facebook zu posten, als einen Blogartikel zu schreiben. Bei Blogs gilt es, sich ein Thema zu suchen, es zu recherchieren und darüber zu schreiben. Bei Facebook kann man auch kurze Häppchen veröffentlichen, z.B. ein Bild mit einem kurzen Text. Was eben gerade anfällt. Ohne den hohen Anspruch wie an einen Blogartikel. Zudem muss man sich bei Facebook kaum um die Technik kümmern.

Facebook vs. Twitter: Bei Facebook kann ich nicht nur Texte schreiben, sondern auch Videos und Bilder posten. Zudem gibt es bei Facebook mehr Engagement der User. Das liegt zum einen daran, dass Facebook sehr viel mehr User hat als Twitter und zum anderen daran, dass es einfacher ist, einen “Gefällt mir”-Button zu klicken, als eine Antwort per Twitter zu schreiben.

Facebook bietet derzeit einfach sehr viele Vorteile: Links werden gleich mit Anriss und Bild gepostet, man kann Videos online stellen, kommentieren usw. Diskussionen mit mehreren Teilnehmern sind möglich und auch später ist es einfach, Diskussionen nachzuvollziehen. Die Facebook-Apps sind eine riesige Spielwiese mit großem Potential. Die Nutzerzahl ist mit einer halben Milliarde extrem groß und die tägliche Verweildauer der User ist relativ hoch.

Klar ist, dass, so unvorstellbar es heute anmuten mag, auch Facebook irgendwann von einem anderen Player auf dem Markt überholt wird. Oder dass sich das Zeitalter der Social Networks womöglich irgendwann dem Ende entgegen neigt. Aber dann bin ich hoffentlich schon auf den nächsten Online-Dampfer aufgesprungen und rate Kunden dann von einem Engagement bei Facebook ab.

Facebook Places weiß, wann du wo mit wem warst

Judith Böhm veröffentlicht am 19. August 2010 von
Team-Autor: Judith Böhm Xing

Die Lokalisierungsdienste Gowalla und Foursquare bekommen Zuwachs. Oder – je nach Sichtweise – Konkurrenz: Facebook hat heute den neuen Dienst Facebook Places offiziell verkündet.

Bisher galten Lokalisierungsdienste eher als Randerscheinung: Zwar interessant und voller Potential, aber bisher noch nicht massentauglich. Das wird sich ab heute vermutlich ändern, denn auf einen Schlag werden eine halbe Milliarde Facebook-User an diesen Dienst herangeführt.

Mit Facebook Places kann man also, ganz wie mit Gowalla und Foursquare (die u.a. die ersten Kooperationspartner sind), bei Läden, Clubs und Bars einchecken – aber nicht nur das, sondern man kann auch seine Freunde irgendwo “taggen”, und sie damit in einem Ort einchecken.

Dies kann nützlich und lustig sein. Oder zum sozialen Verhängnis werden, so wie es Gawker.com beschreibt: “You are at the bar when you are supposed to be at your girlfriend’s crappy art show. Your chat with your friend Jane, who checks into the bar and tags you: “At this awesome bar, just talked to [Your name here] about his Star Wars memorabilia collection!” Your girlfriend sees this on Jane’s wall, walks over to the bar and dumps you on the spot.”

Ganz abgesehen von der Diskussion über Sinn oder Unsinn solcher Lokalisierungsdienste, die jetzt wohl hochkochen wird, wird ein anderes Thema bestimmt auch ganz oben auf der Agenda der nächsten Wochen stehen: Datenschutz.

Denn was kommt auf die User zu, wenn andere User einen Freund einfach ohne sein Zutun oder Veto in einem Ort einchecken lassen können? Auf Spiegel Online wurden erste Tests vorgenommen. Und klar ist erst einmal, dass alles unklar ist.

Datenschutz ist des Deutschen liebstes Thema. Gerade steht Google mit Street View im Fadenkreuz der Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner und dann kommt Facebook mit einem wohl viel heikleren Dienst angestürmt. Man wird sehen, wie (und wann?) sich die Politik Geo-Dienste mal zur Brust nimmt oder ob es zur Gewohnheit der Politik wird, vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden und sich hilflos davor zu winden.

Unternehmen werden aktiver auf Facebook

Glenn Kusardi veröffentlicht am 12. August 2010 von
Team-Autor: Glenn Kusardi Xing

Das Wachstum von Facebook ist ungebremst. 500 Millionen Benutzer versammelt auf einer Plattform? Kein Problem. Keine sechs Monate sind vergangen um von ursprünglich 400 Millionen auf über 500 Millionen Menschen zu wachsen. Das Potential wurde von vielen Unternehmen inzwischen auch erkannt. Zumindestens hat jeder Marketingverantwortliche sich schon mal mit Facebook beschäftigt.

Nun werden die Aktivitäten im Facebook-Ökosystem gesteigert. Erste Werbekampagnen sind sehr eng mit Facebook verknüpft, so geschehen bei der Volkswagen Bluemotion Kampagne von DDB Tribal. Der Egmont Verlag “schließt” den Internetauftritt der FHM um ausschließlich auf eine Facebook Seite zu setzen. Praktisch alle Business-to-Consumer-Marken sind in Facebook vertreten (mal gut, mal schlecht). All das allerdings noch ohne die eigentlichen Transaktionen. Das heißt, Produkte werden höchstens angepriesen, der Kaufvorgang findet aber im eigenen Onlineshop statt. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, die sind aber selten. Vor allem namhafte Marken verweisen den Besucher dann letztendlich doch auf die eigenen Webseiten.

Aber wir werden hier einen Wandel feststellen und in Zukunft viel mehr direkt in Facebook machen können. Unternehmen sollen ja schließlich ihre Kunden dort abholen, wo die Zielgruppe sich bewegt. Das hat sich wahrscheinlich auch Delta Airlines gedacht, die das “Delta Ticket Window” erschaffen hat. Das ist eine Anwendung die auf der entsprechenden Delta-Seite auf Facebook aufgerufen werden kann. Und die es erlaubt Flugtickets zu buchen. Direkt in Facebook. Ohne Wechsel der Website. Die schöne neue Welt. Gut, das vielleicht nicht, aber es vereinfacht die Transaktion. Und das ist schließlich einer der Usability-Hauptziele die es zu erreichen gilt, dem Besucher so wenige Hindernisse in den Weg zu legen wie nur möglich.

Und ich glaube fest daran, dass das nur die ersten Versuche sind. Viele weitere Unternehmen werden auf eine ähnliche Art und Weise versuchen, ihre Produkte direkt auf Facebook zu verkaufen. Und wann springen Sie auf den Facebook-Zug auf?

Die Gefahren von Social Media

Glenn Kusardi veröffentlicht am 12. August 2010 von
Team-Autor: Glenn Kusardi Xing

Social Media ist allgegenwärtig. So allgegenwärtig, dass sich schon längst Gegenbewegungen gebildet haben, die die Tragweite der “Kommunikationsrevolution” runterspielen wollen. Aber das ist ein anderes Thema, nur so viel dazu: Wir werden schon bald nicht mehr über Social Media reden (müssen). Es wird alltäglich sein und ein natürlicher Bestandteil des Unternehmens, der Unternehmenskommunikation und unseres Privatlebens sein. Man kann darüber streiten wann es soweit sein wird, ob bereits in der jetzigen Generation oder der nächsten.

So oder so. Social Media birgt auch Gefahren. Wenn die Unternehmenskommunikation nicht mehr nur von der PR-/Marketing- und Vertriebsabteilungen gelenkt und gesteuert wird, sondern mehr und mehr in den Zielgruppen selbst stattfindet, dann setzt man sich dem Risiko aus, dass Aussagen und Meinungen mutwillig negativ beeinflusst werden. Das kann verschiedene Ursprünge haben: Wettbewerber, die ihre Produkte besser positionieren wollen, ehemalige Mitarbeiter, die enttäuscht reagieren, Marktteilnehmer die sich einen Spaß erlauben.

Unwahrscheinlich sagen die Optimisten. Reales Bedrohungsszenario sagen andere. Vor ein paar Tagen erst, wurde eine solche Manipulation auf der Plattform Digg.com publik. Digg ist eine sehr populäre Social Web-Plattform, die es erlaubt Nachrichten, Seiten oder allgemein Inhalte entweder zu wählen oder abzuwählen. Das soll dazu führen, dass die Webseitenbesucher für eine Priorisierung im Nachrichten- und Artikeldschungel sorgen. Wichtige und gute Inhalte können so ausgezeichnet werden. Digg sorgt dann für eine Reihenfolge mit guten und eher schlechten Nachrichten. Soweit zum Grundprinzip.

In diesem Fall hat eine große Gruppierung politisch Konservativer systematisch für Themen gestimmt die in ihre politischen Vorstellungen passen und Themen abgewählt die mit ihrem Weltbild nicht vereinbar sind. Obama-kritische Artikel waren also gut, wissenschaftliche Artikel schlecht, Demokratie-kritisches gut, Umweltschutz schlecht, usw. Und das mit Erfolg. Was also in diesem politischen Kontext funktioniert kann im Unternehmensumfeld natürlich genauso passieren. Der Wettbewerber, der sowieso immer die besseren Produkte haben soll, beauftragt Mitarbeiter oder externe Menschen damit, für ihre Produkte abzustimmen und Nachrichten über Produkte der Konkurrenz abzuwählen.

Es ist sicherlich ein Beispiel, dass noch sehr speziell ist. Aber, solche oder ähnliche Risiken bergen soziale Webwerkzeuge. Facebook und Twitter haben mit ihren “Like”/”Gefällt mir”-Buttons ja ganz ähnliche Funktionalitäten. Und auch auf anderen Plattformen ist es sicherlich nicht unmöglich entsprechende Manipulationen durchzuführen.

Ein Patentrezept dagegen, gibt es nicht. Zu aller erst ist es wichtig, ein gutes Social Media Monitoring zu haben um solche Entwicklungen überhaupt zu entdecken. Voraussetzung hierfür ist aber die Überwachung nicht nur auf das eigene Unternehmen und eigene Produkte oder Dienstleistungen einzurichten, sondern regelmäßig auch den Blick auf die Konkurrenz zu werfen.