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	<title>MOSAIQ MEDIA Blog &#187; Web 2.0</title>
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	<description>Blog der Internetagentur MOSAIQ MEDIA aus Stuttgart - Online-Kommunikation mit Mehrwert. Themen: Online-Marketing, Webdesign, Social Media, kreative Ideen usw.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2012 08:59:38 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Ein &#8220;Plus&#8221; für Unternehmen? &#8211; Google+ startet mit Business-Profilen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 10:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Mattl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
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		<category><![CDATA[Soziales Netzwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Was bei Facebook schon lange möglich war, funktioniert künftig auch bei Google+: War es für Unternehmen bislang nicht möglich, Unternehmensprofile bei Google+ zu erstellen, ist dies seit einigen Wochen möglich. Von nun an haben Firmen die Gelegenheit mit den sogenannten Google+-Pages, die explizit für Unternehmen und Marken gedacht sind, eine Fanbasis aufzubauen und Inhalte mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was bei Facebook schon lange möglich war, funktioniert künftig auch bei <a title="Google+" href="https://plus.google.com/up/start/?continue=https://plus.google.com/&amp;type=st&amp;gpcaz=a97408fd" target="_blank">Google+</a>: War es für Unternehmen bislang nicht möglich, <strong>Unternehmensprofile bei Google+</strong> zu erstellen, ist dies seit einigen Wochen möglich. Von nun an haben Firmen die Gelegenheit mit den sogenannten Google+-Pages, die explizit für Unternehmen und Marken gedacht sind, eine <strong>Fanbasis aufzubauen und Inhalte mit ihnen zu teilen</strong>.</p>
<p>Laut einer <a title="Top-10 der Online-Communitys" href="http://www.internetworld.de/var/ezwebin_site/storage/images/media/images/soziale-netzwerke-in-deutschland/2043473-1-ger-DE/Soziale-Netzwerke-in-Deutschland.jpg" target="_blank">Forsa-Studie</a> nutzen bereits <strong>6 Prozent</strong> der deutschen Internetnutzer das soziale Netzwerk von Google. Das sind genauso viel, wie der Microbloggingdienst von Twitter. Bei Facebook sind es bereits 51 Prozent der Internetnutzer, die das Netzwerk nutzen.</p>
<p>Optisch bieten die Google+-Pages nichts Neues, denn das Design hat <a title="Google" href="http://www.google.de/" target="_blank">Google</a> weitgehend von den privaten Profilen übernommen. Auffallend ist der <strong>+1-Button</strong> unter dem Profilbild, mit dem die Unternehmensseite schnell weiterempfohlen werden kann. Ebenfalls anders wie bei den Privatprofilen sind die <strong>&#8220;Circles&#8221;</strong> in der linken Spalte. Mit diesen können sich Unternehmensseiten gegenseitig in ihre Kreise hinzufügen. Unterhalb davon gibt es einen Überlick über die Anzahl der Fans der Seite.</p>
<p>Bei <a title="MOSAIQ MEDIA Google+" href="https://plus.google.com/112744008345544713853/posts" target="_blank">MOSAIQ</a> sieht das dann so aus:</p>
<p><a title="Google+-Page von MOSAIQ MEDIA" href="https://plus.google.com/112744008345544713853/posts" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-4031" title="MM Google+" src="http://blog.mosaiq-media.de/wp-content/uploads/2011/11/MM-G+4.jpg" alt="" width="450" height="406" /></a></p>
<p>Die Funktionen für ein Unternehmen unterscheiden sich aber von den Funktionen der privaten Nutzer. So haben Unternehmensseiten erst die Möglichkeit User in ihre Kreise aufzunehmen, <strong>nachdem</strong> sie von dem User hinzugefügt wurden.</p>
<p>Aufgrund der Tatsache, dass die Google+ -Posts, wie auch die Facebook-Posts der Unternehmen, in die Suchergebnisse bei Google mit eingebunden werden, <strong>lassen sich die Unternehmensseiten besser auffinden</strong>. Zusätzlich werden bereits heute einige Google+ -Inhalte bei den <strong>Suchergebnissen</strong> in Google angezeigt. Goolge+ plant eine <strong>Analytics-Einbindung</strong>, welche helfen soll die Aktivitäten auf der Plattform zu messen und zu verstehen. Eine weitere nützliche Funktion ist das Erstellen von verschiedenen Circles, das ein<strong> individuelles Teilen von Inhalten</strong> erlaubt. Ebenfalls eine hilfreiche Funktion ist der <strong>+1-Button</strong>, mit dessen Hilfe die Businesseite beworben werden kann. Durch implementieren auf der eigenen Webseite können Produkte und Diesnstleistungen weiterempfohlen werden. Mittels der in der Testphase steckenden Funktion &#8220;<strong>Direct Connect</strong>&#8221; werden die +1-Informationen künftig auch in der Google-Suche angezeigt.</p>
<p>Allerdings gibt es auch noch genügend Optimierungsbedarf. So können beispielsweise Profile nur von einem bereits bestehenden Google-Nutzer eingerichtet werden und es können noch <strong>keine Administratoren</strong> hinzugefügt werden. Dies ist dann wichtig, wenn mehrere Mitarbeiter eine Business-Seite betreuen. Des Weiteren ist es ebenfalls noch nicht möglich Kommentare auf eine Google+ -Wall eines Unternehmens zu setzen. Der <strong>Dialog</strong> mit einem Google+-Nutzer ist bis dato nur via Kommentar auf einen Post möglich. Ebenfalls optimierungsbedürftig ist die <strong>Google+-URL</strong>. Während man bei Facebook die Möglichkeit hat, eine Vanity-URL zu beantragen, ist dies bei Google+<strong> noch nicht der Fall</strong>.</p>
<p>Zusammenfassend kann man sagen, dass die Unternehmensprofile bisher nicht mehr als ein wenig erweiterte Privatprofile sind. Ihnen fehlt noch die Möglichkeit, durch Apps und zusätzliche Tabs das Unternehmensprofil zu <strong>individualisieren und sich somit von anderen Seiten abzuheben</strong>. Gespannt kann man dagegen auf die &#8220;Direct Connect&#8221;-Funktion und auf die geplante Analytics-Einbindung sein.</p>
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		<title>Social Media B2B: Positionierung macht müde Marken munter</title>
		<link>http://blog.mosaiq-media.de/allgemeines/2011/03/09/b2b-markenpositionierung-social-media-marketing/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 23:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina King</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[B2B]]></category>
		<category><![CDATA[Markenführung]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt Vorträge, in denen sprechen die vorgestellten Analysen und Fakten direkt mit meinem Marketingherz. Das ist, wenn sich alles Wissen und Erfahrung aus der Praxis in Zahlen niederschlägt&#8230; Gestern hielt Thomas Völklein im Rahmen der Social Media Night im Mercedes-Benz Museum so einen Vortrag. Thema: „Social Media im Industrieumfeld“, basierend auf einer aktuellen Studie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Vorträge, in denen sprechen die vorgestellten Analysen und Fakten direkt mit meinem Marketingherz. Das ist, wenn sich alles Wissen und Erfahrung aus der Praxis in Zahlen niederschlägt&#8230;</p>
<p>Gestern hielt Thomas Völklein im Rahmen der Social Media Night im Mercedes-Benz Museum so einen Vortrag. Thema: „Social Media im Industrieumfeld“, basierend auf einer <a href="http://www.socialmediastudie.de">aktuellen Studie des IFOM Instituts</a>. Dabei ging es insbesondere um die Wettbewerbs- und Effizienzvorteile, die sich durch eine starke Marke im Internet ergeben.</p>
<p>Einige (be-)merkenswerte Hauptaussagen als Zusammenfassung:</p>
<h3>1.	Vor Social Media Marketing sollte die Marken-<br />
positionierung stehen</h3>
<p>Brennpunkt Markenbildung: Viele B2B-Unternehmen sind komplett austauschbar! Frei nach dem Motto: Man entferne das Logo des Konkurrenten und platziere das eigene – fertig ist die Markenkampagne. Hier müssen die Unternehmen Zeit in die Markenpositionierung investieren und eine Unterscheidung zur Konkurrenz herausarbeiten. Aktuelles, positives Beispiel aus dem B2B-Bereich bzg. Markenpositionierung: Meyer &amp; Meyer Logistik <a href="http://www.meyermeyer.de">www.meyermeyer.de</a> (<a href="http://redpepper.de/page/meyer-meyer">Quelle: red pepper</a>)</p>
<h3>2.	Die (soziale) Interaktivität eines Unternehmens stärkt die Marke</h3>
<p>In der Studie wurde ein direkter Zusammenhang zwischen dem Grad der Interaktivität einer B2B-Marke und deren Markenstärke gefunden. Klafften Interaktivitätsgrad und Markenstärke (entsprechend dem Millward Brown Markenranking) auseinander war das ein deutlicher Indikator für den schwindenden Erfolg der Marke (abnehmende Umsätze).</p>
<h3>3.	Starke Marken erhalten im Web den (Vertrauens-)Zuschlag</h3>
<p>Die Qualität vieler Produkte kann im Web nicht ausreichend dargestellt werden. Als B2C-Beispiel wurde eine Suche von Sandeimern bei Amazon angeführt. Schaut man sich das Ergebnis an, kann kein Unterschied zwischen „Sandeimer für 4 Euro“ und „Sandeimer für 10 EUR“ erkannt werden – wir wissen also, wie die Kaufentscheidung ausfällt. Nur Markenprodukte können hier überzeugen – und werden bestenfalls bereits in den Suchprozess des Kunden einbezogen (sprich: In den Suchschlitz wird „Sandeimer Wader“ eingegeben).</p>
<p><img src="file:///C:/Users/Nina/AppData/Local/Temp/moz-screenshot.png" alt="" /><a href="http://blog.mosaiq-media.de/wp-content/uploads/2011/03/ScreenShot001.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2865" title="Sandeimer" src="http://blog.mosaiq-media.de/wp-content/uploads/2011/03/ScreenShot001-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a></p>
<h3>4.	Für starke Marken gilt: Aus Pull wird Push</h3>
<p>Rühmen wir uns im Social Media Marketing mit dem Fakt, dass Marketing nach dem Pull-Prinzip betrieben wird, gilt für starke B2B-Marken zusätzlich: Dem Erfolg im Social Web folgt eine natürlich Reichweitensteigerung (gemessen an der Anzahl der Backlinks). Auf Pull folgt sozusagen Push – und zwar nicht durch gekaufte Backlinks, die laut Völklein zum Markenaufbau gänzlich ungeeignet sind. Eine echte Chance übrigens insbesondere für kleine Unternehmen, die schneller agieren und daher den Social Media Mix besser abdecken können.</p>
<p>Vielen Dank an den Social Media Club Stuttgart für den interessanten Abend – ich werde das nächste Mal wieder dabei sein! Ein Link zu den Präsentationen folgt, sobald sie online sind.</p>
<p><strong>Nachtrag: Der Vortrag kann jetzt unter <a href="http://www.slidepresenter.com/presentation/605">http://www.slidepresenter.com/presentation/605</a> abgerufen werden.</strong></p>
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		<title>Facebook und der Datenschutz</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 11:38:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephanie Traub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder geräht die Social Community Facebook bezüglich der deutschen Datenschutzrichtlinien massiv in Kritik. Dr. Martin Bahr hat in seinem Artikel "Facebook: Eine datenschutzrechtliche Analyse" im Magazin Website Boosting Facebook genau unter die Lupe genommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder gerät die Social Community <strong>Facebook </strong>bezüglich der deutschen Datenschutzrichtlinien massiv in Kritik. <a title="Dr. Martin Bahr" href="http://www.suchmaschinen-und-recht.de/" target="_blank">Dr. Martin Bahr</a> hat in seinem Artikel &#8220;Facebook: Eine datenschutzrechtliche Analyse&#8221; im Magazin <a title="Website Boosting" href="http://www.website-boosting.de/" target="_blank">Website Boosting</a> Facebook etwas unter die Lupe genommen. Wir möchten Ihnen hier ein paar Fälle vorstellen:</p>
<h3>AGB und Nutzung</h3>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2332" title="Facebook Anmeldeformular" src="http://blog.mosaiq-media.de/wp-content/uploads/2010/11/facebook-anmeldung.jpg" alt="Facebook Anmeldeformular" width="300" height="320" /></p>
<p>Registriert sich ein Nutzer bei Facebook in Deutschland kommt automatisch das <strong>Bundesdatenschutzgesetz </strong>ins Spiel. Schon zu Beginn verstößt Facebook hier gegen deutsche Datenschutzrichtlinen.</p>
<p>Im linken <strong>Anmeldeformular </strong>bietet Facebook seinen Nutzern keine Möglichkeit aktiv den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und sonstigen Datenschutzrichtlinien von Facebook zuzustimmen. Hier fordert der <a title="Datenschutz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datenschutz" target="_blank">deutsche Datenschutz</a> eine wirksame Miteinbeziehung, in der Regel in Form einer <strong>nicht vorselektierten Checkbox</strong>.</p>
<p>Die Bestimmungen von Facebook sind in die Bereiche <strong>Nutzungsbedingungen </strong>und <strong>Datenschutzrichtlinien </strong>unterteilt und es wird mehrfach in den Bestimmungen auf weitere Dokumente verwiesen. Dieses drunter und drüber macht die Richtlinien für die Nutzer sehr undurchsichtig und dadurch erfüllen diese die zwingend notwendige <strong>Transparenz </strong>nicht.</p>
<p>So beginnen die <a title="Nutzungsbedingungen" href="http://www.facebook.com/terms.php" target="_blank">Nutzungsbedingungen </a>mit der Erklärung, dass bei sprachlichen Widersprüchen zwischen der deutschen Übersetzung und der englischen Version immer die englische Originalfassung zum Tragen kommt. Diese Erklärung von Facebook reicht jedoch nicht aus, und kommt es zu einem Streitfall in Deutschland, gilt in jedem Fall die deutsche Regelung.</p>
<h3>Der &#8220;Gefällt mir&#8221;-Button</h3>
<p>Die allgemeine Pflicht eines Webseiten-Betreibers sieht vor, dass diese aus datenschutzrechtlicher Sicht die Vorgaben des <a title="Telemediengesetz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Telemediengesetz" target="_blank">Telemediengesetzes </a>beachten müssen und somit die Webseiten-Benutzer darüber informieren, wenn <strong>personenbezogene Daten</strong> gespeichert oder übermittelt werden. Beim &#8220;Gefällt mir&#8221;-Button scheitert diese <strong>Informationspflicht </strong>kläglich, da niemand weiß, welche Daten die Software wo hin schickt. Facebook stellt nur Informationen für die technische Einbindung bereit.</p>
<p>Stellen die deutschen Webseiten-Betreiber keine Information für die Benutzer über diese Tatsache der Datennutzung bereit, liegt eine eigene Datenschutzverletzung vor. <strong>Google Analytics Nutzer</strong> kennen diese Art der Informationspflicht und sind dadurch gezwungen, einen Datenschutzhinweis auf ihrer <strong>Webseiten</strong> aufzunehmen. Hier ein Beispiel für eine solche Einbindung von <a title="Datenschutzhinweis" href="http://www.mosaiq-media.de/datenschutz,2176.html" target="_blank">MOSAIQ MEDIA</a>. Werden solche Hinweise auf einer Webseite nicht integriert, kann eine solche Handlung mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.</p>
<h3>Und nun?</h3>
<p>Inzwischen begegnet ein Internetnutzer fast auf jeder Seite dem &#8220;Gefällt mir&#8221;-Button. Diese Funktion ist eine schicke Sache und ist ein wahrer Segen für das <a title="MOSAIQ MEDIA Blogbeitrag" href="http://blog.mosaiq-media.de/online-marketing/2010/06/15/der-gefaellt-mir-button-als-werbeinstrument/" target="_blank">Empfehlungsmarketing</a>! Doch sollen wir jetzt alle lieber auf Nummer sicher gehen und die Buttons wieder überall entfernen?</p>
<p>Die Praxis sieht derzeit so aus, dass in der strafrechtlichen Verfolgung von Datenschutzwidrigkeiten nicht wirklich viel passiert. Das liegt daran, dass solche <strong>Verstöße Angelegenheit der Bundesländer</strong> sind. Die Aufsichtsbehören sind derzeit schlichtweg unterbesetzt, um eine solche Verfolgung zu stemmen. So prognostiziert Dr. Martin Bahr in seinem Artikel, dass auch in Zukunft Facebook und alle anderen Social-Portale sich um das Datenschutzrecht nicht kümmern werden.</p>
<p>Nun, letztlich sind es die Nutzer und deren personenbezogene Daten um die es hier geht. Es bleibt abzuwarten, ob die <strong>Aufsichtsbehörden </strong>irgendwann anfangen zu reagieren. Die Entscheidung liegt somit aktuell bei denWebseiten-Betreibern selbst und es muss jeder für sich entscheiden, ob der &#8220;Gefällt mir&#8221;-Button auf der Seite entfernt wird.</p>
<p>Was raten wir Unternehmen? Wer auf der sicheren Seite sein will, sollte einen Fachanwalt dazu befragen. So oder so: wir bleiben dran und berichten, wenn es Neues zu vermelden gibt!</p>
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		</item>
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		<title>Foursquare, Gowalla, Brightkite, Facebook Places &#8211; Die Basics</title>
		<link>http://blog.mosaiq-media.de/allgemeines/2010/11/05/foursquare-gowalla-brightkite-facebook-places-die-basics/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 08:23:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Glenn Kusardi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsbezogenes Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Mobile Anwendungen halten Einzug in den Marketingmix. Egal ob es sich dabei um ortsbezogene Marketingkampagnen oder anderen Aktionen in sozialen Netzwerken handelt. So haben wir auch unsere Einweihungsfeier genutzt, um unseren Gästen die Möglichkeit zum Check-In zu bieten. Bei einem Check-In geht es darum, dass ein Anwender sich in einem Portal, wie z. B. Foursquare [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.mosaiq-media.de/wp-content/uploads/2010/11/IMG_3902.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2308" title="IMG_3902" src="http://blog.mosaiq-media.de/wp-content/uploads/2010/11/IMG_3902-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Mobile Anwendungen halten Einzug in den Marketingmix. Egal ob es sich dabei um ortsbezogene Marketingkampagnen oder anderen Aktionen in sozialen Netzwerken handelt. So haben wir auch unsere <a href="http://blog.mosaiq-media.de/allgemeines/veranstaltungen/2010/10/25/einweihungsfeier-2-0-polaroid-meets-ipad/">Einweihungsfeier</a> genutzt, um unseren Gästen die Möglichkeit zum <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Check-In#Social_check-in">Check-In</a> zu bieten. Bei einem Check-In geht es darum, dass ein Anwender sich in einem Portal, wie z. B. <a href="http://foursquare.com/">Foursquare</a> oder <a href="http://www.facebook.com/places/">Facebook Places</a>, anmeldet und seine Anwesenheit an einem bestimmten Ort veröffentlicht. Normalerweise verwendet er dazu sein Smartphone, z. B. das iPhone, das automatisch seine geographische Position bestimmt und das Portal passende Orte in der Nähe zur Auswahl anbietet. Nach dem Check-In wird dann im Profil der Aufenthaltsort angezeigt, der je nach Datenschutzeinstellungen auch von Freunden oder anderen Nutzern eingesehen werden kann. Dieser Vorgang bildet die Grundlage für alle Anwendungen die ortsbezogene Informationen anzeigen oder nutzen.</p>
<p>Das alleine ist noch nicht besonders spannend. Im Gegenteil, viele Nutzer, gerade in Deutschland, stehen einer solchen Funktion sehr skeptisch gegenüber. Gerade weil der Aufenthaltsort nicht preisgegeben werden soll und ein natürliches Misstrauen besteht, dass diese Information missbraucht werden könnte. Das ist soweit auch berechtigt. Allerdings kann man mittlerweile recht gut einstellen, wer diese Information überhaupt sehen kann oder ob man die Ortsangaben gegenüber anderen ganz verstecken möchte. Und es lohnt sich die neuen Funktionen zu nutzen. Denn auf der anderen Seite ergeben sich durch ortsbezogene Dienste ganz neue Möglichkeiten und Chancen. Für Unternehmen, für Kunden und für die Beziehung zwischen den Beiden. Nicht umsonst wird Foursquare als das &#8220;next big thing&#8221; im Internet bezeichnet.</p>
<p>Dabei stehen wir bei der Entwicklung der neuen Möglichkeiten noch ganz am Anfang. Wie kreativ ortsbezogene Marketingkampagnen aussehen können, kann man in den USA schon sehr gut beobachten. <a href="http://www.starbucks.com/">Starbucks</a> spielt dabei eine Vorreiterrolle. Leute die sich mehrmals in einem Starbucks &#8220;einchecken&#8221; können von verschiedenen Rabattaktionen profitieren. Besonders häufige Starbucks Gäste können erweiterte Gutscheinaktionen in Anspruch nehmen. Das sind Aktionen zur Kundenbindung, wie sie besser nicht sein könnten. Planet Hollywood in Las Vegas hatte eine andere Idee um Besucher in ihr Geschäft zu locken. Eine große Leuchtreklame ermöglichte es den &#8220;eingecheckten&#8221; Benutzern ihren Namen an eben dieser Reklame anzeigen zu lassen. Und wer wollte nicht schon mal seinen Namen in Las Vegas auf einer Werbetafel angezeigt haben :-).</p>
<p>Insofern sehe ich für ortsbezogene Dienste und Marketingkampagnen eine große Zukunft, die spätestens dann an Bedeutung gewinnt, sobald in Deutschland die &#8220;kritische Masse&#8221; über die Möglichkeit verfügt solche Dienste zu nutzen (die Verbreitung und Nutzung von Smartphones und mobilem Internet wird dabei eine große Rolle spielen) und die Menschen diesen neuen Möglichkeiten nicht mehr ganz so skeptisch gegenüber stehen.</p>
<p>Besuchen Sie uns doch bei nächster Gelegenheit mal und machen auch Sie den Check-In unter <a href="http://www.facebook.com/pages/MOSAIQ-MEDIA-GmbH/166658203346536">MOSAIQ MEDIA auf Facebook Places</a> oder <a href="http://foursquare.com/venue/7371573">MOSAIQ MEDIA auf Foursquare</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Deutsche Bahn, Ogilvy und Facebook. Eine Katastrophe.</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 21:33:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Glenn Kusardi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Virales Marketing]]></category>
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		<category><![CDATA[Virale Kampagne]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Deutsche Bahn hatte eine Idee und hat das Chef-Ticket erfunden. Ein Sonderangebot, das über Facebook vertrieben werden soll. Ogilvy hat daraus eine nette Facebook-Seite entwickelt, ein Video produziert und sogar ein Spiel programmieren lassen. Das alles soll natürlich dazu führen, dass sich die Produktbotschaft möglichst schnell, &#8220;viral&#8221;, verbreitet. Soweit so gut. Für eine herkömmliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.mosaiq-media.de/wp-content/uploads/2010/10/50274_152033178165965_6320661_n.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2262" title="50274_152033178165965_6320661_n" src="http://blog.mosaiq-media.de/wp-content/uploads/2010/10/50274_152033178165965_6320661_n.jpg" alt="" width="198" height="390" /></a>Die Deutsche Bahn hatte eine Idee und hat das <a href="http://www.facebook.com/chefticket">Chef-Ticket</a> erfunden. Ein Sonderangebot, das über Facebook vertrieben werden soll. Ogilvy hat daraus eine nette Facebook-Seite entwickelt, ein Video produziert und sogar ein Spiel programmieren lassen. Das alles soll natürlich dazu führen, dass sich die Produktbotschaft möglichst schnell, &#8220;viral&#8221;, verbreitet. Soweit so gut. Für eine herkömmliche Kampagne eine gar nicht so schlechte Idee. Hier und da wurden zwar handwerkliche Fehler gemacht, so war das Video z. B. lange Zeit gar nicht auf YouTube abrufbar, aber es war zumindestens mal alles da, was man für eine erfolgreiche Werbekampagne braucht.</p>
<p>Nun hat das Social Web aber die Eigenschaft, dass man eben nicht nur etwas veröffentlicht, sondern auch mit Reaktionen rechnen muss. Sollte man wissen. Weiß man aber wohl weder bei Ogilvy noch bei der Deutschen Bahn. Die Deutsche Bahn ist ohnehin in den sozialen Netzen eher unterdurchschnittlich vertreten. Thomas Knüwer spricht z. B. davon, dass die Deutsche Bahn &#8220;<a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/10/deutsche-bahn-chefticket-puma/">von den Gleisen gerutscht</a>&#8221; ist. Auch <a href="http://rivva.de/http%3A//klauseck.typepad.com/prblogger/2010/10/die-deutsche-bahn-bei-facebook-ein-paradebeispiel-der-naivität.html">viele andere</a> sind erstaunt über dieses &#8220;Paradebeispiel der Naivität&#8221;. Weil dort die Kampagne schon zu genüge durch den Kakao gezogen wurde, möchte ich mich damit nicht weiter aufhalten. Empfehlenswert ist auf jeden Fall Thomas Knüwers Artikel, wenn man sich über die Einzelheiten informieren möchte.</p>
<p>Stattdessen möchte ich eher beschreiben, wie das Engagement im Social Web gestaltet werden sollte und wer welche Verantwortung trägt, damit die Beteiligung in den sozialen Netzwerken auch zu einem Erfolg wird.</p>
<p>Zu allererst steht das Ziel als Unternehmen diese neue Kommunikationsform etablieren zu wollen. Klingt einfach, ist es aber meistens nicht. Social Media ist nicht nur ein neuer Kanal über den Werbebotschaften veröffentlicht werden können. Sondern führt auch unternehmensintern zu Änderungen, die durchaus tiefgreifender sein können. Man sollte bereit sein, die notwendigen Maßnahmen ergreifen zu wollen. Das kann z. B. dazu führen, dass Mitarbeiter aufgefordert werden für mehr Transparenz nach &#8220;außen&#8221; zu sorgen, dass neue Mitarbeiter eingestellt werden, die sich um den Dialog auf den neuen Plattformen kümmern oder dass man gar die Produktentwicklung beeinflusst.</p>
<p>Agenturen können dabei unterstützen und mit der Entwicklung von Maßnahmen oder Richtlinien helfen. Sie können auch Ideen entwickeln, die eine Interaktion auf Portalen wie Facebook fördern oder die Chance auf Mundpropaganda erhöhen. Sie können aber nicht in den Dialog mit den Kunden und Interessenten einsteigen. Das ist immer Aufgabe des Unternehmens.</p>
<p>Und das hat bei der Deutschen Bahn auch zum Debakel geführt. Die Deutsche Bahn ist gar nicht bereit für Facebook und dem lebhaften Dialog auf der dortigen Pinnwand. Die Agentur hat überhaupt nicht bedacht, dass eine solche Facebook-Seite natürlich positive, aber vor allem auch negative Reaktionen hervorrufen würde. Und beide schieben sich im schlimmsten Fall gegenseitig den schwarzen Peter zu.</p>
<p>In diesem Fall hätte man sich auf die Kernidee beschränken, die Möglichkeiten des Web 2.0 optimal ausnutzen und den Dialog mit den Kunden und Interessenten (immerhin sprechen wir von über 7.000 Menschen, die sich &#8220;outen&#8221; und einen Kontakt mit ihnen zulassen) suchen können. Ich bin mir sicher, dass die Deutsche Bahn Menschen für ihr Produkt und das Unternehmen begeistern kann und die Kritik der Teilnehmer als Chance nutzen könnte, einfach mal zuzuhören.</p>
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		<title>AOL möchte Yahoo! übernehmen?</title>
		<link>http://blog.mosaiq-media.de/allgemeines/2010/10/14/aol-mochte-yahoo-ubernehmen/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 11:12:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Glenn Kusardi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wall Street Journal berichtet, dass AOL Yahoo übernehmen möchte. Das ist deswegen überraschend, weil AOL schon seit Längerem nichts mehr ist, als ein leeres Unternehmenskonstrukt, ohne nennenswerte Portale, Produkte oder Innovationen. Dabei hätte es ganz anders kommen können. AOL, damals noch America Online, hatte sehr früh den Amerikanern, später auch den Europäern, eine einfache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.mosaiq-media.de/wp-content/uploads/2010/10/aol_vs_yahoo1.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2238" title="aol_vs_yahoo" src="http://blog.mosaiq-media.de/wp-content/uploads/2010/10/aol_vs_yahoo1.png" alt="" width="472" height="87" /></a></p>
<p>Das Wall Street Journal <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052748703673604575550661101743360.html">berichtet</a>, dass <a href="http://www.aol.com">AOL</a> <a href="http://www.yahoo.com">Yahoo</a> übernehmen möchte. Das ist deswegen überraschend, weil AOL schon seit Längerem nichts mehr ist, als ein leeres Unternehmenskonstrukt, ohne nennenswerte Portale, Produkte oder Innovationen.</p>
<p>Dabei hätte es ganz anders kommen können. AOL, damals noch America Online, hatte sehr früh den Amerikanern, später auch den Europäern, eine einfache Möglichkeit bereitgestellt, ins Internet zu kommen. 1995 war es noch sehr kompliziert, mittels eines Modems eine Verbindung zu einem Internetprovider herzustellen. AOL vereinfachte dies durch eine eigene Zugangssoftware ungemein. Zudem stellte AOL den Webzugang oft sehr viel günstiger zur Verfügung, als normale Internet-Serviceanbieter. Bis zu ca. 26 Millionen Kunden gingen zu Hochzeiten in Deutschland über AOL ins Internet.</p>
<p>Die Zugangssoftware stellte AOL-eigene Dienste zur Verfügung, z. B. eigene Chatforen, Communities, Nachrichten und Themenwelten, aber eben auch den Zugriff auf das WWW, das damals noch in den Kinderschuhen steckte. Wie diese Zugangssoftware unter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Windows_3.11#Windows_f.C3.BCr_Workgroups_3.11">Windows 3.11</a> aussah, kann noch in diesem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=rdxiH7zJCfI">America Online-Werbespot von 1995</a> bestaunt werden. Die  &#8220;Welcome&#8221;- und &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=gFBLiHpkcOk">You&#8217;ve got mail</a>&#8220;-Sprachsamples sind legendär und wurden nicht erst durch &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/E-m@il_f%C3%BCr_Dich">e-m@il für Dich</a>&#8221; (ja, der Filmtitel wurde wirklich so geschrieben) mit Tom Hanks und Meg Ryan berühmt. Dienste die wir heute für selbstverständlich halten und als eine Erfinderung der letzten Jahre betrachten, hatte AOL in einer ähnlichen Variante schon früher entwickelt.</p>
<p>Allerdings wurden die AOL-eigenen Dienste innerhalb ihrer Software mit dem stetigen Wachstums des Internets immer weniger wichtig. Die Konkurrenz verstand es Nachrichten, Foren oder Communities anders und besser umzusetzen. Anstatt Innovationen zu forcieren und innerhalb des WWW neue Portale zu entwickeln, beschränkte sich AOL darauf ihr Marketing auszubauen und aggressive Kampagnen umzusetzen. In deren Folge wurden Unmengen an CDs mit der AOL-Zugangssoftware versendet oder als Beileger zu Zeitschriften hinzugefügt. Dazu passende Einstiegsangebote (bis zu 50 Stunden Internet kostenlos) sollte sinkende Marktanteile kompensieren. Zu der Zeit waren Internetangebote zeitabhängig und wurden pro Stunde bezahlt. Es wurden so viele CDs verschickt, dass es 2002, 2003 Kampagnen, wie z. B. &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/No_More_AOL_CDs">No more AOL CDs</a>&#8221; gab, um die wachsende CD-Flut zu kritisieren.</p>
<p>All diese Bemühungen halfen nichts. Mit dem Aufkommen von konkurrenzfähigen Angeboten von Internetprovidern, allen voran der deutschen Telekom, und wachsender Konkurrenz bei den Serviceangeboten sank die Kundenzahl von AOL rapide. 2007 verkaufte AOL das Geschäft mit Internetzugängen und wollte sich auf Portale und andere Dienste konzentrieren. Letztes Jahr wurde ein Drittel der Belegschaft entlassen um die Kosten zu senken.</p>
<p>Wozu dieser kleine Ausflug in die Geschichte von AOL. Die Marktkapitalisierung von AOL beträgt im Moment 2.68 Mrd. Dollar. Wohingegen <a href="http://www.yahoo.de">Yahoo!</a> einen Marktwert von 20.56 Mrd. Dollar aufweisen kann. Yahoo ist nachwievor einer der ganz großen Serviceanbieter im Internet und war schon damals einer der Konkurrenten von AOL, die Internetdienste und Portale einfach besser umsetzte. Auch wenn Yahoo nie Internetzugänge verkauft hatte, überholte Yahoo schnell AOL bei der Benutzerzahl und dem Umsatz. Großgeworden ist Yahoo mit der eigenen Suchmaschine und war eine der führenden Suchmaschinenanbieter vor der Ära <a href="http://www.google.de">Google</a>. Mit den Yahoo Portalen, <a href="http://www.flickr.com">Flickr</a> und <a href="http://del.icio.us">del.icio.us</a> gehört Yahoo zu den reichweitenstärksten Unternehmen im Internet.</p>
<p>AOL möchte Yahoo mit der Hilfe einiger Finanzinvestoren feindlich übernehmen. Und das wäre schade um Yahoo. Das Unternehmen hat zwar mit Problemen in der Führung und einigen missglückten Firmenübernahmen in den letzten Jahren zu kämpfen, aber mit dem Zerschlagen von Yahoo, was im Falle einer feindlichen Übernahme passieren würde, würde auch eine lange und erfolgreiche Internetgeschichte zu Ende gehen. Und das durch den Kauf von einem Unternehmen, das selbst kurz vor dem Abgrund steht.</p>
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		<title>Facebook hat mein Twitter aufgefressen</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 08:27:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Böhm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einiger Zeit bemerke ich eine Verlagerung meiner Online-Aktivitäten. Ich nutze immer mehr den Google-Dienst Picasa statt Flickr, weil man bei Picasa ganze Fotoalben runterladen kann. Wie oft habe ich mich schon darüber aufgeregt, dass mir Freunde einen Flickr-Link zu einem privaten Album schicken und ich diese Bilder dann nicht in einem Rutsch runterladen kann. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit bemerke ich eine Verlagerung meiner Online-Aktivitäten. Ich nutze immer mehr den Google-Dienst Picasa statt Flickr, weil man bei Picasa ganze Fotoalben runterladen kann. Wie oft habe ich mich schon darüber aufgeregt, dass mir Freunde einen Flickr-Link zu einem privaten Album schicken und ich diese Bilder dann nicht in einem Rutsch runterladen kann. Und, was ich am Anfang für unmöglich gehalten hätte: ich kommuniziere mittlerweile viel mehr über Facebook als per Twitter. Anfangs war ich Facebook gegenüber extrem skeptisch eingestellt und habe mich dort nur angemeldet, weil ich das irgendwie für meinen Job brauchte. Ich war ein großer Fan von Twitter: Das einfache Prinzip, das aufgeräumte Userface und der schnuckelige Fail-Whale sind einfach unschlagbar.</p>
<p>Aber.</p>
<p>Kann sich noch jemand an die Zeiten erinnern, in denen es die Tweets aufs Handy gab? Dieser defizitäre Dienst ist schon lange eingestellt, die Begrenzung auf SMS-kompatible 140 Zeichen ist aber immer noch der Kerngedanke von Twitter. Das hat Twitter erst zu etwas Besonderem gemacht und der Kreativität mancher User Flügel verliehen &#8211; es ist schon faszinierend, welche Geschichten und Anekdoten man mit solch wenigen Zeichen erzählen kann. Aber diese Begrenzung kann auch negativ sein. Während bei Twitter der Fokus auf Text liegt und man nur über Umwege Bilder posten kann (z.B. mit Twitpic), ist das bei Facebook alles problemlos möglich &#8211; jenseits von 140 Zeichen. Inklusive der Möglichkeit, Diskussionen mit mehreren Teilnehmern zu führen &#8211; was bei Twitter kaum bzw. gar nicht möglich ist. Wer schon mal versucht hat, bei Twitter einer Diskussion zweier Teilnehmer zu folgen, weiß wovon ich rede.</p>
<p><a href="http://blog.mosaiq-media.de/wp-content/uploads/2010/08/facebook_vs_twitter.jpg"><img src="http://blog.mosaiq-media.de/wp-content/uploads/2010/08/facebook_vs_twitter.jpg" alt="Facebook vs. Twitter" title="Facebook vs. Twitter" width="470" height="470" class="alignnone size-full wp-image-2000" /></a></p>
<p>Ich persönlich habe das Gefühl, dass bei Twitter einfach kaum noch was geht. Twitter-Mittagessen sind rarer geworden, genauso wie die Twitterlesungen und andere direkt mit Twitter verbundenen Aktivitäten. Wenn einer meiner Freunde seine Twitter-Nachrichten auch bei Facebook einspeist, kommentiere ich sie nur noch bei Facebook. Der Dienst scheint seinen Zenit seit einigen Monaten überschritten zu haben &#8211; das sagen auch die Wachstumszahlen: <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/01/19/social-media-in-zahlen-wachstum-bei-facebook-stagnation-bei-twitter/">Nach einem explosionsartigen Wachstum ist Twitter nun in der Stagnation angekommen</a>. Und wenn sich <em>meine</em> Kommunikation von Twitter zu Facebook verlagert hat, passiert das Gleiche vielleicht auch bei einigen Millionen anderer User. Mittlerweile fällt es mir zunehmend schwerer, den Vorteil von Twitter zu verargumentieren. Auch wenn Kunden meinen, sie bräuchten unbedingt ein Twitter-Profil bin ich sehr skeptisch. Es kann für bestimmte Nutzungsarten noch sinnvoll sein. Aber insgesamt kommt mir Twitter vor, wie ein sinkendes Schiff &#8211; was den Nutzen für Marketingkommunikation angeht.</p>
<p>Wenn ich heute als Unternehmen zwischen Twitter, einem Blog und Facebook wählen müsste &#8211; ich würde mich ganz deutlich für Facebook entscheiden. Warum?</p>
<p>Facebook vs. Blog: Es ist so viel einfacher, einen Beitrag bei Facebook zu posten, als einen Blogartikel zu schreiben. Bei Blogs gilt es, sich ein Thema zu suchen, es zu recherchieren und darüber zu schreiben. Bei Facebook kann man auch kurze Häppchen veröffentlichen, z.B. ein Bild mit einem kurzen Text. Was eben gerade anfällt. Ohne den hohen Anspruch wie an einen Blogartikel. Zudem muss man sich bei Facebook kaum um die Technik kümmern.</p>
<p>Facebook vs. Twitter: Bei Facebook kann ich nicht nur Texte schreiben, sondern auch Videos und Bilder posten. Zudem gibt es bei Facebook mehr Engagement der User. Das liegt zum einen daran, dass Facebook sehr viel mehr User hat als Twitter und zum anderen daran, dass es einfacher ist, einen &#8220;Gefällt mir&#8221;-Button zu klicken, als eine Antwort per Twitter zu schreiben.</p>
<p>Facebook bietet derzeit einfach sehr viele Vorteile: Links werden gleich mit Anriss und Bild gepostet, man kann Videos online stellen, kommentieren usw. Diskussionen mit mehreren Teilnehmern sind möglich und auch später ist es einfach, Diskussionen nachzuvollziehen. Die Facebook-Apps sind eine riesige Spielwiese mit großem Potential. Die Nutzerzahl ist mit einer halben Milliarde extrem groß und die tägliche Verweildauer der User ist relativ hoch.</p>
<p>Klar ist, dass, so unvorstellbar es heute anmuten mag, auch Facebook irgendwann von einem anderen Player auf dem Markt überholt wird. Oder dass sich das Zeitalter der Social Networks womöglich irgendwann dem Ende entgegen neigt. Aber dann bin ich hoffentlich schon auf den nächsten Online-Dampfer aufgesprungen und rate Kunden dann von einem Engagement bei Facebook ab.</p>
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		<title>Facebook Places weiß, wann du wo mit wem warst</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 16:16:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Böhm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Foursquare]]></category>
		<category><![CDATA[Geo]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Lokalisierungsdienste Gowalla und Foursquare bekommen Zuwachs. Oder &#8211; je nach Sichtweise &#8211; Konkurrenz: Facebook hat heute den neuen Dienst Facebook Places offiziell verkündet. Bisher galten Lokalisierungsdienste eher als Randerscheinung: Zwar interessant und voller Potential, aber bisher noch nicht massentauglich. Das wird sich ab heute vermutlich ändern, denn auf einen Schlag werden eine halbe Milliarde Facebook-User [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lokalisierungsdienste <a href="http://gowalla.com/">Gowalla</a> und <a href="http://foursquare.com/">Foursquare</a> bekommen Zuwachs. Oder &#8211; je nach Sichtweise &#8211; Konkurrenz: <a href="http://blog.facebook.com/blog.php?post=418175202130">Facebook hat heute den neuen Dienst Facebook Places offiziell verkündet</a>.</p>
<p>Bisher galten <strong>Lokalisierungsdienste</strong> eher als Randerscheinung: Zwar interessant und voller Potential, aber bisher noch nicht massentauglich. Das wird sich ab heute vermutlich ändern, denn auf einen Schlag werden eine halbe Milliarde Facebook-User an diesen Dienst herangeführt.</p>
<p><a href="http://blog.facebook.com/blog.php?post=418175202130"><img class="alignnone size-medium wp-image-1985" title="2010_08_19_Facebook_Places" src="http://blog.mosaiq-media.de/wp-content/uploads/2010/08/2010_08_19_Facebook_Places-300x248.jpg" alt="" width="300" height="248" /></a></p>
<p>Mit <strong>Facebook Places</strong> kann man also, ganz wie mit Gowalla und Foursquare (die u.a. die ersten Kooperationspartner sind), bei Läden, Clubs und Bars einchecken &#8211; aber nicht nur das, sondern man kann auch seine Freunde irgendwo &#8220;taggen&#8221;, und sie damit in einem Ort einchecken.</p>
<p>Dies kann nützlich und lustig sein. Oder zum sozialen Verhängnis werden, <a href="http://gawker.com/5616329/the-first-thing-you-should-do-with-facebook-places-dont-let-other-people-tag-you">so wie es Gawker.com beschreibt</a>: <em>&#8220;You are at the bar when you are supposed to be at your girlfriend&#8217;s crappy art show. Your chat with your friend Jane, who checks into the bar and tags you: &#8220;At this awesome bar, just talked to [Your name here]  about his Star Wars memorabilia collection!&#8221; Your girlfriend sees this on Jane&#8217;s wall, walks over to the bar and dumps you on the spot.&#8221;</em></p>
<p>Ganz abgesehen von der Diskussion über <strong>Sinn oder Unsinn solcher Lokalisierungsdienste</strong>, die jetzt wohl hochkochen wird, wird ein anderes Thema bestimmt auch ganz oben auf der Agenda der nächsten Wochen stehen: Datenschutz.</p>
<p>Denn was kommt auf die User zu, wenn andere User einen Freund einfach ohne sein Zutun oder Veto in einem Ort einchecken lassen können? Auf Spiegel Online wurden erste Tests vorgenommen. <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,712612,00.html">Und klar ist erst einmal, dass alles unklar ist.</a></p>
<p><strong>Datenschutz ist des Deutschen liebstes Thema.</strong> <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,712514,00.html">Gerade steht Google mit Street View im Fadenkreuz der Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner</a> und dann kommt Facebook mit einem wohl viel heikleren Dienst angestürmt. Man wird sehen, wie (und wann?) sich die Politik Geo-Dienste mal zur Brust nimmt oder ob es zur Gewohnheit der Politik wird, vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden und sich hilflos davor zu winden.</p>
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		<title>Unternehmen werden aktiver auf Facebook</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 20:26:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Glenn Kusardi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
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		<category><![CDATA[social media]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wachstum von Facebook ist ungebremst. 500 Millionen Benutzer versammelt auf einer Plattform? Kein Problem. Keine sechs Monate sind vergangen um von ursprünglich 400 Millionen auf über 500 Millionen Menschen zu wachsen. Das Potential wurde von vielen Unternehmen inzwischen auch erkannt. Zumindestens hat jeder Marketingverantwortliche sich schon mal mit Facebook beschäftigt. Nun werden die Aktivitäten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.mosaiq-media.de/wp-content/uploads/2010/08/n_1234209334_facebook_logo.png.scaled1000.png"><img class="alignright size-medium wp-image-1950" title="n_1234209334_facebook_logo.png.scaled1000" src="http://blog.mosaiq-media.de/wp-content/uploads/2010/08/n_1234209334_facebook_logo.png.scaled1000-300x99.png" alt="" width="180" height="59" /></a>Das <a title="Facebook Meldung zu 500 Millionen Benutzern" href="http://blog.facebook.com/blog.php?post=409753352130" target="_blank">Wachstum von Facebook</a> ist ungebremst. 500 Millionen Benutzer versammelt auf einer Plattform? Kein Problem. Keine sechs Monate sind vergangen um von ursprünglich 400 Millionen auf über 500 Millionen Menschen zu wachsen. Das Potential wurde von vielen Unternehmen inzwischen auch erkannt. Zumindestens hat jeder Marketingverantwortliche sich schon mal mit Facebook beschäftigt.</p>
<p>Nun werden die Aktivitäten im Facebook-Ökosystem gesteigert. Erste Werbekampagnen sind sehr eng mit Facebook verknüpft, so geschehen bei der <a title="Volkswagen Bluemotion Microsite mit Facebook Connect" href="http://www.blueyourfriends.com/" target="_blank">Volkswagen Bluemotion</a> Kampagne von DDB Tribal. Der Egmont Verlag &#8220;schließt&#8221; den Internetauftritt der <a title="Neue FHM Website nur auf Facebook" href="http://www.fhm-online.de/" target="_blank">FHM</a> um ausschließlich auf eine Facebook Seite zu setzen. Praktisch alle Business-to-Consumer-Marken sind in Facebook vertreten (mal gut, mal schlecht). All das allerdings noch ohne die eigentlichen Transaktionen. Das heißt, Produkte werden höchstens angepriesen, der Kaufvorgang findet aber im eigenen Onlineshop statt. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, die sind aber selten. Vor allem namhafte Marken verweisen den Besucher dann letztendlich doch auf die eigenen Webseiten.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://profile.ak.fbcdn.net/hprofile-ak-snc4/hs256.snc3/23294_125472670805257_735_n.jpg" alt="" width="96" height="96" />Aber wir werden hier einen Wandel feststellen und in Zukunft viel mehr direkt in Facebook machen können. Unternehmen sollen ja schließlich ihre Kunden dort abholen, wo die Zielgruppe sich bewegt. Das hat sich wahrscheinlich auch <a title="Delta Airlines Website" href="http://www.delta.com" target="_blank">Delta Airlines</a> gedacht, die das &#8220;Delta Ticket Window&#8221; erschaffen hat. Das ist eine Anwendung die auf der entsprechenden <a title="Delta auf Facebook" href="http://www.facebook.com/delta" target="_blank">Delta-Seite auf Facebook</a> aufgerufen werden kann. Und die es erlaubt Flugtickets zu buchen. Direkt in Facebook. Ohne Wechsel der Website. Die schöne neue Welt. Gut, das vielleicht nicht, aber es vereinfacht die Transaktion. Und das ist schließlich einer der Usability-Hauptziele die es zu erreichen gilt, dem Besucher so wenige Hindernisse in den Weg zu legen wie nur möglich.</p>
<p>Und ich glaube fest daran, dass das nur die ersten Versuche sind. Viele weitere Unternehmen werden auf eine ähnliche Art und Weise versuchen, ihre Produkte direkt auf Facebook zu verkaufen. Und wann springen Sie auf den Facebook-Zug auf?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Gefahren von Social Media</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 22:28:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Glenn Kusardi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Markenführung]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>

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		<description><![CDATA[Social Media ist allgegenwärtig. So allgegenwärtig, dass sich schon längst Gegenbewegungen gebildet haben, die die Tragweite der &#8220;Kommunikationsrevolution&#8221; runterspielen wollen. Aber das ist ein anderes Thema, nur so viel dazu: Wir werden schon bald nicht mehr über Social Media reden (müssen). Es wird alltäglich sein und ein natürlicher Bestandteil des Unternehmens, der Unternehmenskommunikation und unseres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Social Media ist allgegenwärtig. So allgegenwärtig, dass sich schon längst Gegenbewegungen gebildet haben, die die Tragweite der &#8220;Kommunikationsrevolution&#8221; runterspielen wollen. Aber das ist ein anderes Thema, nur so viel dazu: Wir werden schon bald nicht mehr über Social Media reden (müssen). Es wird alltäglich sein und ein natürlicher Bestandteil des Unternehmens, der Unternehmenskommunikation und unseres Privatlebens sein. Man kann darüber streiten wann es soweit sein wird, ob bereits in der jetzigen Generation oder der nächsten.</p>
<p>So oder so. Social Media birgt auch Gefahren. Wenn die Unternehmenskommunikation nicht mehr nur von der PR-/Marketing- und Vertriebsabteilungen gelenkt und gesteuert wird, sondern mehr und mehr in den Zielgruppen selbst stattfindet, dann setzt man sich dem Risiko aus, dass Aussagen und Meinungen mutwillig negativ beeinflusst werden. Das kann verschiedene Ursprünge haben: Wettbewerber, die ihre Produkte besser positionieren wollen, ehemalige Mitarbeiter, die enttäuscht reagieren, Marktteilnehmer die sich einen Spaß erlauben.</p>
<p><a title="Digg.com in neuem Fenster öffnen" href="http://www.digg.com" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1946 alignleft" title="digg-logo-heart-lg1" src="http://blog.mosaiq-media.de/wp-content/uploads/2010/08/digg-logo-heart-lg1-300x234.jpg" alt="" width="92" height="72" /></a>Unwahrscheinlich sagen die Optimisten. Reales Bedrohungsszenario sagen andere. Vor ein paar Tagen erst, wurde eine solche <a href="http://blogs.alternet.org/oleoleolson/2010/08/05/massive-censorship-of-digg-uncovered/" target="_blank">Manipulation auf der Plattform Digg.com</a> publik. Digg ist eine sehr populäre Social Web-Plattform, die es erlaubt Nachrichten, Seiten oder allgemein Inhalte entweder zu wählen oder abzuwählen. Das soll dazu führen, dass die Webseitenbesucher für eine Priorisierung im Nachrichten- und Artikeldschungel sorgen. Wichtige und gute Inhalte können so ausgezeichnet werden. Digg sorgt dann für eine Reihenfolge mit guten und eher schlechten Nachrichten. Soweit zum Grundprinzip.</p>
<p>In diesem Fall hat eine große Gruppierung politisch Konservativer systematisch für Themen gestimmt die in ihre politischen Vorstellungen passen und Themen abgewählt die mit ihrem Weltbild nicht vereinbar sind. Obama-kritische Artikel waren also gut, wissenschaftliche Artikel schlecht, Demokratie-kritisches gut, Umweltschutz schlecht, usw. Und das mit Erfolg. Was also in diesem politischen Kontext funktioniert kann im Unternehmensumfeld natürlich genauso passieren. Der Wettbewerber, der sowieso immer die besseren Produkte haben soll, beauftragt Mitarbeiter oder externe Menschen damit, für ihre Produkte abzustimmen und Nachrichten über Produkte der Konkurrenz abzuwählen.</p>
<p>Es ist sicherlich ein Beispiel, dass noch sehr speziell ist. Aber, solche oder ähnliche Risiken bergen soziale Webwerkzeuge. Facebook und Twitter haben mit ihren &#8220;Like&#8221;/&#8221;Gefällt mir&#8221;-Buttons ja ganz ähnliche Funktionalitäten. Und auch auf anderen Plattformen ist es sicherlich nicht unmöglich entsprechende Manipulationen durchzuführen.</p>
<p>Ein Patentrezept dagegen, gibt es nicht. Zu aller erst ist es wichtig, ein gutes Social Media Monitoring zu haben um solche Entwicklungen überhaupt zu entdecken. Voraussetzung hierfür ist aber die Überwachung nicht nur auf das eigene Unternehmen und eigene Produkte oder Dienstleistungen einzurichten, sondern regelmäßig auch den Blick auf die Konkurrenz zu werfen.</p>
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