Archiv mit Beiträgen in der Kategorie ‘SEO’

« Ältere EinträgeNeuere Einträge »

SEO-Texte: Suchen und gefunden werden

Stephanie Traub veröffentlicht am 8. April 2011 von
Team-Autor: Stephanie Traub Xing

Im ersten Teil Schreiben fürs Web: gewusst wie ging es um das Leseverhalten im Internet, wie Texte geschrieben und fürs Web optimal dargestellt werden sollen.

Nun sollen die Texte suchmaschinenoptimiert aufbereitet werden. Warum sollte man das tun? Das ist ganz einfach. Das Internet ist inzwischen zu einem der wichtigsten Entscheidungsträger für Interessenten geworden. Im Web steckt viel Potenzial für erfolgreiche Kundengewinnung. Deshalb ist es so enorm wichtig, dass die potentiellen Kunden das Angebot auch finden.

seo-texte schreiben

Da in Deutschland die Suchmaschine Google einen Marktanteil von fast 90% hat, optimiert man in der Regel speziell für diese Suchmaschine und zwar mit Schlagwörtern, sogenannten Keywords, die gezielt in die Webseite und in die Texte eingebaut werden.

Durch dieses gezielte Einsetzen von Keywords kann versucht werden, die Positionierung in den Suchergebnissen (Ranking) bei Google zu verbessern. Folgende Punkte sollten dabei berücksichtigt und mit Keywords bestückt werden:

  • Titel der Webseite: ist oben in der Browserleiste zu sehen
  • Im Text sollte das Keyword stehen, möglichst schon am Anfang
  • Überschriften und Zwischenüberschriften
  • Keyword-Frequenz (Keyworddichte) sollte im Text ca. 3-5% betragen
  • Alternativer Text (Alt-Tag) für Grafiken einpflegen
  • Webseite und Texte aktuell halten:( bspw. Inhalte von 2011 sind relevanter als von 2006) Aktualität ist auch ein Faktor
  • Links zu relevanten Seiten mit identischem Keyword (Ankertext)
  • Meta-Tags pflegen: Meta-Descriptions und ggf. Meta-Keywords

Nun ist das Texten mit Keywords nicht ganz einfach und Google weiß um das Streben nach Platz 1. Hier und da wurden auch schon von Google Betrügereien aufgedeckt, die die Suchmaschine hart abstraft und bspw. auch mal Seiten aus ihrem Index verbannt, oder zeitweise ausschließt. Deshalb ist es ratsam, Keywords an Stellen unterzubringen, an denen sie vollkommen natürlich stehen. Hier noch ein paar Tipps:

  • Häufige Wiederholungen innerhalb eines Satzes und
  • Häufige Wiederholungen innerhalb aufeinander folgender Sätze vermeiden
  • Zusammenhanglose, stichwortartige Erwähnungen sollten unterlassen werden

Abschließend bleibt nur zu sagen, dass solche Optimierungsmaßnahmen nicht in Stein gemeißelt und niemals abgeschlossen sind. Google entwickelt seine Algorithmen und Kriterien für gutes Ranking ständig weiter, deshalb sollte die Webseite auch kontinuierlich optimiert und die Positionierung bei Suchmaschinen ständig überwacht werden.

Bloggen mit WordPress – entdecke die Möglichkeiten

Henning Schürig veröffentlicht am 1. März 2010 von
Team-Autor: Henning Schürig Xing

Zusammen mit unserem Kreativ-Geschäftsführer Theodor Paxino war ich heute in Birkenfeld bei Pforzheim zu einem Termin bei Rajapack.

Bei Kaffee, Cola und Wasser ging es – fast ohne PowerPoint – um das Thema Bloggen. Da will man als modernes Unternehmen heutzutage ja dabei sein. Als es darum ging, was man als Unternehmen so bloggen kann, kam von Rajapack der Vorschlag, doch über das nette Gespräch zum Thema Bloggen zu bloggen.

Um nicht einfach nur übers Bloggen zu bloggen, um übers Bloggen zu bloggen, hier noch ein paar Stichpunkte, was man mit WordPress – dem am weitesten verbreiteten Blog-System* – so alles machen kann:

  • Freigabeprozesse für Beiträge
  • automatisches Twittern neuer Blog-Einträge
  • individuelles Design oder Auswahl aus zahlreichen Themes
  • erweiterte Suchfunktion mit Relevanz, Highlighting etc.
  • Tagging und Tag-Clouds
  • Spam-Filter für die Kommentare
  • Kommentar-Abo (mit Double Opt-In)
  • E-Mail-Abo für neue Blog-Einträge (“Newsletter-Funktion”)
  • nummerierte Paginierung der Folgeseiten

Sehr hilfreich auch für das Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO, Search Engine Optimization) sind dabei folgende Features:

  • sprechende URLs
  • automatische Generierung von XML-Sitemaps
  • Anpingen der Suchmaschinen
  • individuelle Meta-Tags (Keywords, Description) für jeden Blog-Eintrag
  • saubere Umwandlung von deutschen Umlauten in den URLs (ue statt ü etc.)
  • umdrehen des Titels (erst Titel des Blog-Eintrags, dann Name des Blogs)

Einiges davon bringt WordPress von Haus aus schon mit. Vieles andere kann man einfach mit bereits existierenden Plugins nachrüsten. Manches davon war sicher vielen schon bekannt, aber gerade Einsteiger sind oft überrascht, was mit WordPress heute alles möglich ist.

Für kleinere Websites eignet sich WordPress auch gut als CMS (Content Management System). Im Vergleich zu TYPO3 ist es auch deutlich leichter bedienbar, stößt aber bei komplexeren Projekten an seine Grenzen.

Für Blogs ist WordPress jedoch erste Wahl. Ich kenne kein Blog-System, das so einfach installierbar, bedienbar und erweiterbar ist.

* Quelle: Laut Blogoscoop-Statistik nutzen fast 70 % der deutschen Blogger WordPress auf ihrem eigenen Webspace. Über wordpress.com, wo man sich einen Blog in Form einer Subdomain holen kann, kommen noch einmal ca. 6 % dazu (Stand: 01. März 2010).

Schöne Wortwolken – das richtige Tag Cloud Design

Astrid Sackel veröffentlicht am 22. Mai 2009 von
Team-Autor: Astrid Sackel Xing

Immer häufiger sieht man sie, ein typisches Web 2.0 Phänomen, das vornehmlich in der rechten Spalte anzufinden: Tag Clouds. Sie bieten viele Vorteile für den Benutzer, doch fehlerhaft umgesetzt sind sie nur dekorative Trendboxen, die den großen Nutzen verfehlen – Dabei bieten Tag Clouds eine optimale Alternative zu traditionellen Navigationsstrukturen, die nicht -wie herkömmlich- von Autoren erstellt, sondern dynamisch und objektiv aus den wichtigsten und beliebtesten Inhalten erzeugt werden.

Gut gestaltete Tag Clouds

Gut gestaltete Tag Clouds

Allgemein betrachtet bezeichnet Tagging den Vorgang Daten mit zugehörigen Schlüsselbegriffen sog. Keywords zu verknüpfen. Eine Tagcloud stellt dabei die Bedeutung und Häufigkeit eines Tags bezogen auf andere Tags dar. Je wichtiger und häufiger ein Tag verknüpft wurde desto größer und auffälliger wird es wahrgenommen.

Vor allem zur Orientierung in großen Inhaltsmengen wie News- und Pressearchiven oder Weblogs schaffen sie Überblick über die Inhalte und erleichtern die Navigation durch den Content. Ganz nebenbei verbessern Tag Clouds dabei die interne Verlinkung, positiv auch für die Optimierung für Suchmaschinen.

Probleme von Tag Clouds

Doch neben den großen Vorteilen bringen Tag Clouds auch immer wieder Probleme mit sich.

Tags werden oft doppelt vergeben (unterschiedliche Groß- und Kleinschreibung, Singular-/ Pluralvarianten) oder die Bedeutung des Begriffes ist ungenügend spezifisch (Design für Grafikdesign oder Softwaredesign oder Webdesign?). Manchmal kommt es sogar vor, dass Tag Clouds, die mittels „quick’n’dirty-tagging“ erzeugt wurden, irrelevante Begriffe oder sogar Spam beinhalten.

Eine weitere große Herausforderung in Bezug auf Tag Clouds ist ihr Design. Das ausgefallene Design hebt sich oftmals stark von dem Corporate Design der Webseite ab und sticht oftmals dadurch negativ heraus. Für den Designer stellen Tag Clouds eine der größten Herausforderung dar. Ist es möglich eine solche Wortsammlung optisch und typografisch so zu gestalten, dass sie auch dynamisch erzeugt sich gut in das Design der Webseite integrieren?

Galerie mit positiven Beispielen

Das Fazit

Die Möglichkeiten zur Gestaltung von Tag Clouds sind unendlich und es wird in keinem Fall eine universelle Musterlösung geben, die sich in jedes Corporate Design und in jeden Inhalt integrieren lässt. Doch wenn einem klar ist wofür der Benutzer die Tag Cloud verwenden soll und man sich optische Glanzstücke anschaut, so wird man zu einem optimalen Ergebnis kommen und hat am Ende eine Tag Cloud, die durch die einfache Bedienung und den Vorteil für den Benutzer hervorsticht.

Links

wordle.net Java basierte Tag Cloud
Ein optisch sehr ansprechendes Beispiel für Begriffswolken ist Wordle, eine mit Java erzeugte Tag Cloud mit gestalterischen Raffinessen. Doch nur gestalterisches Geschick reicht hier nicht aus. Die Begriffe der Tag Cloud sind nicht verlinkt, das Element ist nur als Java-Plugin sichtbar, somit ist das Element für die Suchmaschinen unbrauchbar.

http://flex.scoutant.org/tag/tagcloud Flash-basierte Tag Cloud
http://internetblogger.de/2008/06/tagcloud-als-flash-einrichten/
Flash-basierte Tag Cloud für WordPress
Eine bessere Alternative sind Flash-basierte Tag Clouds. Mit der verbesserten Technologie können sie mittlerweile dynamisch erzeugt werden und auch für Suchmaschinen so aufbereitet werden, dass deren Inhalt von den Robotern wahrgenommen wird. Dennoch bieten sie derzeit nicht die gleichen Möglichkeiten wie HTML-basierte Tag Clouds. Es braucht vermutlich noch ein wenig Zeit und steigende Akzeptanz von Flash bis diese Alternative sich durchsetzen kann.

http://mitkbh.dk/ Tags verbinden
Eine weitere sehr nützliche Methode ermöglicht das Verbinden von verschiedenen Begriffen in einer Tag Cloud durch anklicken verschiedener Wörter. Dies ermöglicht eine sehr einfache und intuitive Suchanfrage und wird vermutlich in der Zukunft häufiger anzufinden sein.

Kommunikation nach 2008.

Sebastian Bosch veröffentlicht am 6. April 2009 von
Team-Autor: Sebastian Bosch Xing

Die Krise macht mir immer klarer: Es gibt eine Kommunikation bis 2008.
Und eine ab 2008.

Gewagte These? Wohl war. Aber was würden Sie sagen, wenn Ihnen eine Bank heute 8, 10 oder 14 % Rendite verspricht? Ich würde sagen: die sind ja noch aus dem letzten Jahr! Denn genau solche Versprechen waren bei vielen Banken und Finanzberatern noch bis vor wenigen Monaten üblich – und sind jetzt nirgends mehr zu finden.

Die Finanzkrise mit all ihren Folgen hat uns gezeigt, wie aufgeblasen, überzogen und künstlich das System in weiten Teilen war. Und die Folgen haben uns jetzt dafür sensibilisiert, nicht alles zu glauben. Oder besser: Die Folgen haben uns wesentlich skeptischer und kritischer werden lassen.

skyline-frankfurt
Kam in den letzten Monaten stark ins Wanken: Die Bankenbranche weltweit (hier: Skyline von Frankfurt)

Zu sehen ist das übrigens sehr gut bei den Kreissparkassen, die mit Ihrem Image von Sicherheit und Kundennähe klarer Gewinner der Veränderung sind.

Auch wenn viele Unternehmen und Werber noch nie etwas von der „Höher-Schnell-Weiter-Kommunikation“ gehalten haben, heißt es doch, dass künftig Glaubwürdigkeit, Nachhaltigkeit und Sicherheit eine noch viel größere Rolle spielen. Überzogene Werbeaussagen werden nach und nach zurückgehen. Dafür müssen Unternehmen in Ihrer Kommunikation mehr darauf achten, auch den Beweis für Ihre Botschaften antreten zu können.

Für mich übrigens alles Argumente, die gerade für die Online-Kommunikation sprechen. Denn wo sonst kann ein Unternehmen über Kundenbewertungen, Foren oder Blogs mehr Glaubwürdigkeit und Authentizität erreichen, als im Internet?

Weil er so schön ist, zum Schluss noch der Link zu einem aktuellen Sparkassen-Spot:

Den Google PageRank anzeigen lassen

Nina King veröffentlicht am 30. März 2009 von
Team-Autor: Nina King Xing

Oft gefragt – und deshalb an dieser Stelle noch einmal ausführlich beschrieben: Wie kann man sich den Google PageRank einer Webseite anzeigen lassen?

Nichts leichter als das:

  1. Google Toolbar herunterladen: http://toolbar.google.de und installieren.
  2. Browser neustarten und in der Konfiguration “PageRank aktivieren” wählen
  3. Fertigstellen und los geht es. In der Menüleiste unterhalb des Adressfeldes des Browsers können Sie den PageRank der aktuell geöffneten Seite abrufen (MouseOver)

PageRank anzeigen lassen

Ein paar aktuelle PageRanks (Stand 30.03.2009) zum Ausprobieren:

  • www.google.com (PageRank 10)
  • www.google.de (PageRank 8)
  • www.facebook.com (PageRank 9)
  • www.whitehouse.gov (PageRank 9)

Unter Konkurrenten

  • www.audi.de (PageRank 7)
  • www.bmw.de (PageRank 7)
  • www.mercedes-benz.de (PageRank 7)
  • www.volkswagen.de (PageRank 6)
  • www.opel.de ((PageRank 6)
  • www.peugeot.de (PageRank 5)

Und nun sind Sie dran….