Archiv mit Beiträgen in der Kategorie ‘Markenführung’
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Was machen wir eigentlich? Oft ist es gut, einen Schritt zurückzugehen, wenn man etwas Neues anfangen will.
Online-Kommunikation mit Mehrwert – das war die Antwort auf obige Frage – ist nun unser neuer Claim. Denn was wir machen, sind eigentlich keine Websites, keine Layouts, keine Programmierung und auch keine Konzepte. Wir sorgen für Mehrwert – für die Online-Kommunikation unserer Kunden und für die Kunden selbst. Daran wollen wir uns auch messen lassen.
Bis 2015 wollen wir zu den Top-Adressen für Online-Kommunikation in Baden-Württemberg gehören. Das bedeutet eine Weiterentwicklung nicht nur hinsichtlich Zahlen wie Umsatz und Mitarbeiterzahl, sondern auch bei weicheren Faktoren wie Kundenzufriedenheit oder Arbeitsqualität.
“Man muß etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen”, sagte schon der deutsche Philosoph Georg Christoph Lichtenberg.
Damit das Neue an MOSAIQ MEDIA auch gesehen wird, haben wir nicht nur einen neuen Claim, sondern auch eine dazu passende, komplett neue Website, die vor wenigen Minuten online ging.

Neben unseren Topsellern wie AHA-Kundenkleber und Boah-Maschine gibt es nun auch endlich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von MOSAIQ MEDIA zu sehen.
Wie immer bei einem solchen Projekt steckt viel Arbeit und Herzblut drin. Über Anregungen, Ideen oder Lob in den Kommentaren freuen wir uns natürlich.
Durch das beschreibende Wort “Schattenspender” entsteht sofort ein konkretes Bild im Kopf. Man könnte fast sagen, aus einfachem etwas Besonderes zu machen, das macht gutes Storytelling aus. Wie erzähle ich etwas, damit es interessant für meine Zielgruppe ist? Diesen Fragen sind wir diese Woche im MFG-Haus in Stuttgart im Rahmen eines Workshops der PR-Agentur Storymaker nachgegangen.
Die Prinzipien des guten Geschichten-Erzählens
Was fesselt uns? Was macht eine gute Geschichte aus und lässt uns weiter zuhören? Und wir sprechen hier nicht nur von Dramen oder Krimis. Diese Prinzipien lassen sich auch auf Geschichten von Unternehmen übertragen.
Was ist es, das mich so an Coca Cola fasziniert? Was lässt mich BMW fahren und nicht Audi, oder wenn ich an die LBS denke – “wollen wir dann nicht alle auch mal Spießer werden?”?
Die Story des Unternehmens
Das, was uns an Marken und Unternehmen fasziniert sind die Geschichten, die sie ausmachen und erzählen. Sie haben alle einen Kern, der in Form von verschiedenen Mini-Geschichten über unterschiedliche Kommunikationsplattformen vermittelt wird. Und zu jeder guten Geschichte gehören Charaktere, ein Ziel, ein Anfang und Ende und für den Anreiz ein Konflikt. Übertragen auf die Unternehmenskommunikation bedeutet das:
- Charaktere: das Unternehmen selbst, Produkte oder Dienstleistungen
- Ziel: Unternehmensziele, z.B. Markterschließung, Neukundengewinnung
- Zielgruppe: für wen?
- Anfang und Ende: Erklärung des Ziels und Zielerreichung
- Konflikt / Stärken und Schwächen: zentraler Dreh- und Angelpunkt
Das Unternehmen Apple soll das Ganze noch besser verdeutlichen: Hat sich nicht jeder schon einmal gefragt, was der angebissene Apfel soll? Betrachtet man das allererste Logo von Apple, wird das Ganze schon klarer. Das Logo erzählt eine kleine Geschichte:

Der Kern des Unternehmens Apple ist die Idee selbst. “Think different”. Das alte Logo verdeutlicht diesen Kern sehr gut. Noch unklar? Das Logo stellt Isaac Newton und die Geschichte, wie er zu seiner Idee der Gravitationstheorie kam, dar. Der besagte Apfel, der heute noch im Logo zu finden ist, nun angebissen in Anlehnung an den Apfel aus dem Garten Eden, der vom Baum der Erkenntnis stammte und somit den Kern – Ideen – wiederspiegelt.
Viele Unternehmen kommunizieren ihren (Marken-) Kern über Claims und Logos. So steht Coca Cola für “Lebe die Zukunft”, BMW steht für “Freude am Fahren” und die LBS verspricht “Wir geben Ihrer Zukunft ein Zuhause”. Auch bei einem Werbespot, der sagt “Wenn ich groß bin, will ich auch mal Spießer werden!” steckt trotzdem noch der Kerngedanke des Unternehmens drin.
Jede Art der Kommunikation, sei es über eine Facebook Fanpage, die Unternehmenswebseite oder eine andere soziale Plattform, soll diesen Kern des Unternehmens widerspiegeln. So wird glaubwürdig kommuniziert, Image gestärkt und Beziehungen zu Kunden aufgebaut. Das wichtigste bei allen Kommunikationsformen ist, dabei stets konkrete Zielvorstellungen zu haben. Denn wenn man nicht weiß was man will, kann man auch nicht wissen, was man kommunizieren soll.
Oder was denken Sie? Erzählen Sie uns Ihre Geschichte!
Blogbeiträge zu ähnlichen Themen:
veröffentlicht am 9. Mai 2011 von
Team-Autor:
Nina King
Mit Freunden am Lagerfeuer sitzen, gemütlich einen Tee trinken und den Geschichten der anderen lauschen: So wird ein lauer Sommerabend zu einem genußvollen Event! Richtig, mögen Sie jetzt sagen, und was hat das mit meiner Webseite zu tun? Ziemlich viel: Denn auch die Inhalte ihrer Webseite sollten eine Geschichte erzählen, die möglichst über mehrere Episoden hinweg spannend bleibt. Kundenbindung nennt das der Marketier – Markenkommunikation der Brandingexperte.
 © Lijuan Guo - Fotolia.com
Um solche Inhalte zu schaffen, bedarf es eines strategischen Vorgehens in der Erstellung von Inhalten für die Webseite. Dieses Thema wird – sieht man mal von den Standardinhalten einer Webseite (Unternehmens-, Kontakt-, Produktinformationen) ab – sehr stiefmütterlich behandelt. Die wenigsten Navigationskonzepte und Designs lassen Raum für kreative Inhalte, Themenwelten, Geschichten. Schade! Werden doch Entscheidungen in erster Linie auf emotionaler Ebene (also von Menschen) getroffen, eben auch die für oder gegen ein Produkt.
Um so eine Geschichte aufzubauen, sollte man eine weitreichende Strategie erstellen, die über einen einfachen Redaktionsplan hinausgeht: Eine Content Strategy. Sie kann aus folgenden Teilen bestehen:
- Eine detaillierte Zielgruppenanalyse: Welche Themen bewegen die Zielgruppe? Welche Befürfnisse hat/haben sie?
- Eine Redaktions-Guideline, die Tonalität, Klangwelt, Werte, Wortwelt, Bildwelt, Rechte beschreibt und als Basis für alle Editoren legt.
- Redaktionskonzept mit Schlüsselaussagen, Themenvorschlägen und Themenzielen.
- Redaktionsplan: Kalender mit Themenübersicht, Veröffentlichungsdaten Plattformen und Zuständigkeiten.
- Definition von Content Life Cycles (Welche Inhalte werden wie oft, wie lange und über welchen Kanal publiziert und wo abgelegt und/oder weiterverwertet?)
Zur effizienten Nutzung und Erstellung für die Zielgruppe relevanter Inhalte gehören auch ganz praktische Überlegungen, die innerhalb einer Content Strategy definiert werden können, z.B.
- Wie kann ich sicherstellen, dass meine Inhalte in Suchmaschinen aufgefunden werden?
- Wie kann ich einzelne Inhalte auf der Webseite hervorheben?
- Wie organisiere ich die wachsenden Inhalte auf der Webseite oder im Content Management System?
- Wie organisiere ich den Workflow bei einer hohen Anzahl an Editoren?
- Wie publiziere ich die Inhalte, verzahne sie über unterschiedliche Kanäle (Newsletter, Facebook, Editorial) am effizientesten?
- Wie kann ich Inhalte auf der Webseite strukturieren (Serviceboxen, Navigation)?
(Quelle Inspiration: The Disciplines of Content Strategy auf A List Apart)
In mehreren Artikeln zum Thema (Content Strategy: The Philosophy of Data, The Disciplines of Content Strategy, The Elements of Content Strategy von Erin Kissane) wird nochmals darauf verwiesen, was selbstverständlich ist: Der (potentielle) Kunde steht im Fokus aller Überlegungen zu Webseiteninhalten.
In den USA gibt es sogar einen eigenen Berufszweig: Den “Content Strategist”. Vergegenwärtigt man sich, welches Potential in guten und gut genutzen Inhalten und Geschichten liegt dürfte es nicht lange dauern, bis auch dieser Trend zu uns nach Europa herüberschwappt. Wie man Content Strategist wird? Ganz einfach: Man setzt sich mit ein paar Freunden an ein Lagerfeuer…
veröffentlicht am 9. März 2011 von
Team-Autor:
Nina King
Es gibt Vorträge, in denen sprechen die vorgestellten Analysen und Fakten direkt mit meinem Marketingherz. Das ist, wenn sich alles Wissen und Erfahrung aus der Praxis in Zahlen niederschlägt…
Gestern hielt Thomas Völklein im Rahmen der Social Media Night im Mercedes-Benz Museum so einen Vortrag. Thema: „Social Media im Industrieumfeld“, basierend auf einer aktuellen Studie des IFOM Instituts. Dabei ging es insbesondere um die Wettbewerbs- und Effizienzvorteile, die sich durch eine starke Marke im Internet ergeben.
Einige (be-)merkenswerte Hauptaussagen als Zusammenfassung:
1. Vor Social Media Marketing sollte die Marken-
positionierung stehen
Brennpunkt Markenbildung: Viele B2B-Unternehmen sind komplett austauschbar! Frei nach dem Motto: Man entferne das Logo des Konkurrenten und platziere das eigene – fertig ist die Markenkampagne. Hier müssen die Unternehmen Zeit in die Markenpositionierung investieren und eine Unterscheidung zur Konkurrenz herausarbeiten. Aktuelles, positives Beispiel aus dem B2B-Bereich bzg. Markenpositionierung: Meyer & Meyer Logistik www.meyermeyer.de (Quelle: red pepper)
2. Die (soziale) Interaktivität eines Unternehmens stärkt die Marke
In der Studie wurde ein direkter Zusammenhang zwischen dem Grad der Interaktivität einer B2B-Marke und deren Markenstärke gefunden. Klafften Interaktivitätsgrad und Markenstärke (entsprechend dem Millward Brown Markenranking) auseinander war das ein deutlicher Indikator für den schwindenden Erfolg der Marke (abnehmende Umsätze).
3. Starke Marken erhalten im Web den (Vertrauens-)Zuschlag
Die Qualität vieler Produkte kann im Web nicht ausreichend dargestellt werden. Als B2C-Beispiel wurde eine Suche von Sandeimern bei Amazon angeführt. Schaut man sich das Ergebnis an, kann kein Unterschied zwischen „Sandeimer für 4 Euro“ und „Sandeimer für 10 EUR“ erkannt werden – wir wissen also, wie die Kaufentscheidung ausfällt. Nur Markenprodukte können hier überzeugen – und werden bestenfalls bereits in den Suchprozess des Kunden einbezogen (sprich: In den Suchschlitz wird „Sandeimer Wader“ eingegeben).
 
4. Für starke Marken gilt: Aus Pull wird Push
Rühmen wir uns im Social Media Marketing mit dem Fakt, dass Marketing nach dem Pull-Prinzip betrieben wird, gilt für starke B2B-Marken zusätzlich: Dem Erfolg im Social Web folgt eine natürlich Reichweitensteigerung (gemessen an der Anzahl der Backlinks). Auf Pull folgt sozusagen Push – und zwar nicht durch gekaufte Backlinks, die laut Völklein zum Markenaufbau gänzlich ungeeignet sind. Eine echte Chance übrigens insbesondere für kleine Unternehmen, die schneller agieren und daher den Social Media Mix besser abdecken können.
Vielen Dank an den Social Media Club Stuttgart für den interessanten Abend – ich werde das nächste Mal wieder dabei sein! Ein Link zu den Präsentationen folgt, sobald sie online sind.
Nachtrag: Der Vortrag kann jetzt unter http://www.slidepresenter.com/presentation/605 abgerufen werden.
Drei unserer Account-Manager waren am 18. und 19. Januar auf dem Kongress Online-Handel 2011 in Bonn. Thematisch ging es unter anderem um Potentiale im Mobile Commerce, Erfolgsfaktoren beim Social Shopping und die Verzahnung von Online-Handel mit stationärem Handel.
 Online-Handels-Kongress 2011 Von ihren Strategien im Online-Handel berichteten klassische Versandhändler wie Otto, Hersteller wie Steiff oder Svarovski und auch stationäre Händler wie unser Kunde Breuninger. In einem stimmten fast alle Shopbetreiber überein: Selbst wenn es sich noch nicht lohnt – jetzt müssen Erfahrungen mit den großen Trends wie Mobile und Social Shopping gesammelt werden, um fit für die Zukunft zu sein.
Laut Joachim Bader von der Mobile-Agentur CLANMO nutzen mittlerweile mehr als zwei Drittel aller Smartphone-Nutzer das mobile Netz, um z. B. Preise zu vergleichen. 50% der Smartphone-Nutzer bestellen bereits online. In Kürze werden die meisten Nutzer ein Smartphone besitzen und es wird flächendeckende Flatrates geben, so dass der mobile Online-Handel nicht mehr aufzuhalten ist.
Scott Woods von Facebook geht davon aus, dass das soziale Element eine wichtige Rolle beim Einkauf spielt: Während früher die Shoppingtour ein soziales Event war („Wie steht mir das?“), ist das Shopping im Internet eine eher einsame Sache. Im Social Commerce bilden sich jedoch wieder soziale Netzwerke, in denen man sich mit Freunden beraten kann.
Mit Facebook Deals hat Facebook in den USA dafür gesorgt, dass potentielle Kunden über location based services gleich auf der Straße angesprochen werden: Wenn ich mich in der Nähe eines Ladens aufhalte, bekomme ich ein besonderes Angebot (Deal) von diesem Laden offeriert.
Besonders spannend fanden wir Prognosen und Trends für 2011, von denen Zukunftsforscher und Vordenker berichteten:
 Tagungshotel Online-Handels-Kongress 2011 Ibrahim Evsan, Gründer von United Prototype und Blogger beschrieb, wie die Netzkultur die Gesellschaft verändert. Unser Leben verlagert sich zunehmend ins Netz. Millionen Menschen treffen sich in sozialen und beruflichen Netzwerken.
Für Ibrahim (Ibo) Evsan ist es selbstverständlich, im Internet zu kommunizieren: Der Onliner teilt gerne – egal ob Informationen, Gedanken oder Bilder. Er verfügt über viele Online-Profile und vernetzt sich weltweit mit Personen. Die Botschaft im Internet ist der Nutzer selbst: Die Summe der Informationen, die über eine Person im Netz zu finden sind, ergeben seine Online-Reputation – ob er das will oder nicht. Seines Erachtens bleibt uns nur die Entscheidung, ob wir diesen Prozess aktiv lenken wollen oder nicht.
Ibo betonte, dass wir bereit sein müssen uns zu öffnen und unsere Mentalität zu ändern. Während die Amerikaner den Fortschritt leben, stecken die Deutschen seines Erachtens noch immer in der Aufklärung fest.
Amir Kassaei startete am 2. Tag am frühen Morgen mit der Prophezeiung, dass Facebook den Like-Button durch einen Buy-Button ersetzen werde. Aus dem sozialen Netzwerk werde eine Transaktionsplattform werden.
Außerdem werde der Einfluss eines Unternehmens auf seine Marke durch Social Media zusehends geringer: Menschen im Internet, die ihre Meinung äußern, prägen eine Marke stärker als jede Kampagne eines Unternehmens.
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