Archiv mit Beiträgen in der Kategorie ‘E-Mail-Marketing’

Neue Effizienz im E-Mail-Marketing

Stephanie Traub veröffentlicht am 27. April 2011 von
Team-Autor: Stephanie Traub Xing

Die meisten denken beim E-Mail-Marketing immer an den klassischen Newsletter, den sich Webseitenbesucher abonnieren können und in regelmäßigen, zeitlichen Abständen erhalten. Doch die ganzen Tipps und Tricks, die es für einen normalen Newsletter gibt, sind Standards. Sozusagen – fast schon ein alter Hut.

Die erste Mail bekommt die meiste Aufmerksamkeit

Was heißt nun effizientes E-Mail-Marketing? Fängt das schon bei der 1. Mail an?

Ja – bereits die Willkommens-E-Mail soll geschickt genutzt werden! Schon hier beginnt die Kommunikation mit dem Kunden und somit sollte diese nicht nur mit dem automatisierten Standardtext “Herzlich Willkommen und Danke” und im schlimmsten Fall nur in schwarz-weiß und unemotional versendet werden.

e-mail-marketingIn Deutschland ist es gesetztlich vorgeschrieben, Newsletter-Anmeldungen per Double-OptIn-Verfahren anzubieten. Das heißt, der Interessent meldet sich mit seinen Daten an. Dann erhält er eine E-Mail mit einem Bestätigungslink, den er anklicken muss, um die Anmeldung zu bestätigen. Somit hat er zweimal dem Ganzen zugesagt, deshalb “Double”.
Für die Fachleute bedeutet das nun, dass bereits diese Anmelde-Bestätigungsmail, die der Kunde erhält, schon die erste E-Mail ist. Nun darf eine solche E-Mail nicht mit unnötig viel Werbung etc. vollgestopft werden. Doch das bedeutet nicht, dass sie nur aus einem “Bitte bestätigen Sie den Link” bestehen soll.

Gleich am Anfang: Lust auf mehr machen

Eine solche Bestätigungsmail wird vom Interessent erwartet. Entweder er kennt das Verfahren bereits, da er sich schon des Öfteren bei Newslettern angemeldet hat, oder er hat bei der Registierung einen entsprechenden Hinweis gelesen, dass er eine solche Mail erhält und was er damit tun soll.
Diese Erwartung führt dazu, dass eine solche Mail in der Regel von den meisten Interessenten geöffnet wird. Die Öffnungsrate liegt im Allgemeinen bei solchen E-Mails am höchsten. Zudem ist hier die Aufmerksamkeit extrem hoch, da auf diese Mail gewartet wird, um das Anmeldeverfahren abzuschließen.

Nun rattert es vielleicht schon in den ein oder anderen Köpfen! Solche E-Mails sollten nicht nur einfach bunt-hübsch aufbereitet, sondern mit wichtigen Mehrwertinformationen für den Kunden gefüllt werden. Dem Interessent sollte hier noch einmal kommuniziert werden, was für Informationen in Zukunft erwarten und die Neugierde und Vorfreude auf die folgenden Newsletter wecken. Im E-Commerce-Bereich können besondere Angebote bereits vorgestellt oder ihn auf die Top-Seller-Produkte aufmerksam gemacht werden.

Hier sind letztlich den Ideen keine Grenzen gesetzt und macht durch kontinuierliche Optimierungen letztlich die E-Marketing-Kampagnen effizienter und die Kunden zufriedener!

 

 

Kommunikation nach 2008.

Sebastian Bosch veröffentlicht am 6. April 2009 von
Team-Autor: Sebastian Bosch Xing

Die Krise macht mir immer klarer: Es gibt eine Kommunikation bis 2008.
Und eine ab 2008.

Gewagte These? Wohl war. Aber was würden Sie sagen, wenn Ihnen eine Bank heute 8, 10 oder 14 % Rendite verspricht? Ich würde sagen: die sind ja noch aus dem letzten Jahr! Denn genau solche Versprechen waren bei vielen Banken und Finanzberatern noch bis vor wenigen Monaten üblich – und sind jetzt nirgends mehr zu finden.

Die Finanzkrise mit all ihren Folgen hat uns gezeigt, wie aufgeblasen, überzogen und künstlich das System in weiten Teilen war. Und die Folgen haben uns jetzt dafür sensibilisiert, nicht alles zu glauben. Oder besser: Die Folgen haben uns wesentlich skeptischer und kritischer werden lassen.

skyline-frankfurt
Kam in den letzten Monaten stark ins Wanken: Die Bankenbranche weltweit (hier: Skyline von Frankfurt)

Zu sehen ist das übrigens sehr gut bei den Kreissparkassen, die mit Ihrem Image von Sicherheit und Kundennähe klarer Gewinner der Veränderung sind.

Auch wenn viele Unternehmen und Werber noch nie etwas von der „Höher-Schnell-Weiter-Kommunikation“ gehalten haben, heißt es doch, dass künftig Glaubwürdigkeit, Nachhaltigkeit und Sicherheit eine noch viel größere Rolle spielen. Überzogene Werbeaussagen werden nach und nach zurückgehen. Dafür müssen Unternehmen in Ihrer Kommunikation mehr darauf achten, auch den Beweis für Ihre Botschaften antreten zu können.

Für mich übrigens alles Argumente, die gerade für die Online-Kommunikation sprechen. Denn wo sonst kann ein Unternehmen über Kundenbewertungen, Foren oder Blogs mehr Glaubwürdigkeit und Authentizität erreichen, als im Internet?

Weil er so schön ist, zum Schluss noch der Link zu einem aktuellen Sparkassen-Spot:

Ahoi, Grüss Gott, Tach und Servus – Anreden im Newsletter

Nina King veröffentlicht am 1. April 2008 von
Team-Autor: Nina King Xing

Guten Tag, liebe Frau Sabine Dr. rer. biol. hum. von und zu Eberingen! Dass eine persönliche Anrede sich in höheren Öffnungs- und Nutzungsraten widerspiegeln hat sich schon herumgesprochen. Jetzt muss nur noch die Frage geklärt werden: Wie weit sollte man das Ganze treiben? Und welche Alternativen gibt es, wenn kein Details zum Namen vorhanden sind? Hier ein paar Tipps:

  1. Dr. med. dent. et scient. med.
    Doktor- und Professorentitel sollten nicht fehlen. Daher sollte ein entsprechendes Abfragefeld bei der Registrierung vorhanden sein.
  2. Dipl.-Kfm. – der Umgang mit Berufsbezeichnungen
    Berufsbezeichnungen oder akademische Abschlüsse sind in Newslettern fehl am Platz. In Österreich ist die Namensnennung im Titel allerdings immer noch gebräuchlich. Dort heißt es dann gerne noch “Herr Professor” oder “Frau Magistra”
  3. Kein Name vorhanden – was nun?
    Wenn Sie über keinen Namen der Newsletterempfänger verfügen, unterstreiche Sie doch die Zugehörigkeit einer Gruppe, z.B. “Liebe Gartenfreunde”
  4. “Sehr geehrter Herr Meier” oder “Ahoi Olaf”?
    Die Tonalität der Anrede steht im direkten Zusammenhang mit der angesprochenen Zielgruppe uns sollte wohl überlegt sein. Werden unterschiedliche Zielgruppen mit dem gleichen Newsletter angesprochen lohnt sich die Unterscheidung, z.B. anhand der Altersangabe.

Wenn Ihnen einmal alle Ideen ausgehen sollten, schauen Sie doch mal in der Marketing Börse vorbei, dort gibt es eine Auswahl von 236 Anreden, von denen Sie sich inspirieren lassen können. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg bei Ihrer nächsten E-Mail-Kampagne.

Newsletterversand – der richtige Zeitpunkt

Nina King veröffentlicht am 27. November 2007 von
Team-Autor: Nina King Xing

Klick – und schon sind die Newsletter versandt, so einfach geht das. Voller Elan stürzt man sich am Montagmorgen in die Arbeit und beginnt mit dem Wichtigsten: den Kunden mit neuen Informationen zu versorgen. Wenn dann, trotz interessanter und gut recherchierter Inhalte, persönlicher Ansprache und guter Gestaltung der Besucheransturm ausbleibt hat das gute Gründe.

Im Postfach der Empfänger nämlich befinden sich gerade zu diesem Zeitpunkt die gesamten SPAM-Mails des Wochenendes – und auch Ihr Newsletter wird im Kampf gegen den Berg an unnützen Informationen rücksichtslos vernichtet. Vielleicht kennen Sie dieses Verhalten auch von sich selbst? Das gleiche Löschverhalten zeichnet sich übrigens im Kleinen jeden Morgen erneut ab – an einen Versand über Nacht ist also auch nicht zu denken.

Jetzt fragen Sie sich sicherlich, welcher Tag für den Versand eines Newsletters am sinnvollsten ist. Das hängt ganz davon ab, welche Zielgruppe sie erreichen möchten.

Für Newsletter an Privatkunden hat sich der Sonntagmittag als besonders effizient bewährt. Hierbei kann sogar der Blick auf den Wetterbericht nützlich sein – verregnete Sonntage erhöhen Öffnungs- und Klickraten und lassen dadurch das Herz jedes Versenders höher schlagen.

Besteht Ihre Lesergruppe vorwiegend aus Geschäftskunden, sollte kein Versand der Newsletter zwischen Freitag und Montag Nachmittag erfolgen. Samstags ist generell der inaktivste Tag, das gilt für Geschäfts- und Privatkunden gleichermaßen.

Für alle anderen Tage gilt: Der optimale Zeitpunkt ist der spätere Vormittag. Anhaltspunkt für den Tag der Aussendung geben Ihnen die Besucherzahlen. Je höher diese sind, desto besser der Zeitpunkt für den Versand Ihres neuen Newsletters.

Spielregeln für den Newsletterversand: Der richtige Zeitpunkt

  • Kein Versand am Freitagnachmittag und Montagmorgen
  • Kein Versand am Samstag
  • Kein Versand über Nacht oder vor 9.30 Uhr morgens
  • Ermittlung des idealen Versandtages auf Basis der Besucherstatistiken
  • Privatkunden-Newsletter: Versand am Sonntag, Orientierung an Wettervorhersagen
  • Business-Newsletter: Versand zwischen Montag und Donnerstag, jeweils am späten Vormittag

Wünschen Sie weitere Informationen?
Dann wenden Sie sich gerne direkt an mich unter schweinsberg@mosaiq-media.de