Archiv mit Beiträgen in der Kategorie ‘AdWords’

19. Dezember 2008 // René Sammler // AdWords, Allgemeines

Adobe Flash, eine kleine Zeitreise

Adobe Flash, Flashplayer oder nur Flash. Irgendwie kann jeder was damit anfangen oder hat zumindest schon einmal davon gehört. Kein Wunder, so ist doch das kostenlose Browser-Plug-In Flashplayer laut Adobe weltweit auf 99 % aller Computer mit Internetzugang installiert (wobei m.E. nach Zweifel erlaubt sein sollten).

Allerdings war es bis zu diesem Punkt ein sehr weiter und steiniger Weg:

Angefangen hat alles mit Jonathan Gay, der im Januar 1993 mit der Entwicklung des Grafiktools SmartSketch für die damals noch neuen Pen-Computer begann. Mit dieser Software wollte er das Zeichnen mit einem Stift direkt auf dem Computermonitor revolutionnieren.

Aber wie es nun mal mit einer Idee, deren Zeit noch nicht gekommen ist steht, gestand man dem Stift als Eingabemedium keine großen Marktchancen zu und viele Firmen stellten ihr Engagement in diesem Bereich ein. 1994 wurde  schlussendlich die Firma GO-Corporation, welche das Betriebssystem PenPoint für die neue Computergeneration entwickelte, von AT&T übernommen und die Weiterentwicklung des Betriebssystems ebenfalls gestoppt.

Da stand nun Jonathan Gay: ein neues Programm aber keine Plattform dafür. Die einzige Möglichkeit lag darin, die Software unter Windows und Macintosh zum laufen zu bringen und damit in direkte Konkurrenz zu Adobe Illustrator und damals noch Aldus Freehand zu treten, was er eigentlich vermeiden wollte.

Mitte 1995 häuften sich die Vorschläge, SmartSketch in ein Animationwerkzeug umzuwandeln und auf Grund der damaligen Entwicklung des Internets und der Vision, Grafiken und Animationen bald im Web versenden zu können, begann man mit der Entwicklung.

Als schließlich Netscape eine Plug-In-Schnittstelle zur Browsererweiterung herausbrachte, konnte man auch endlich  einen Animationplayer mit ausreichender Geschwindigkeit entwickeln. Damit war der Urvater des Flashplayers geboren.

Um nun noch die neu erworbenen Animationeigenschaften der Software herauszustellen, wurde SmartSketch kurzerhand in FutureSplash Animator umbenannt.

FutureSplash Animator oder Macromedia Flash 1.0

Trotz eines misslungenen Versuchs die neue Technologie an Adobe zu verkaufen,  feierte man 1996 erhebliche Erfolge, als Disney und Microsoft den FutureSplash Animator einsetzten, um einige ihrer Onlineangebote mit Animationen und Interaktion zu versehen.

Im Dezember 1996 entschloss sich Macromedia schließlich die Software zu übernehmen und an breiter Front weiter zu entwickeln. Damit war Macromedia Flash 1.0 geboren!

Knapp 9 Jahre später, am 3.Dezember 2005, Flash liegt nun schon in der 8. Version vor, wird Macromedia für 3,4 Milliarden US-Dollar von Adobe übernommen und der Name von Flash änderte sich vorerst zum letzten mal auf Adobe Flash.

Vor kurzem, im November 2008, wurde nun die 10. Version des Flashplayers veröffentlicht und kann hier kostenlos  heruntergeladen werden.

Wer übrigens doch eine älter Version des Plug-In’s benötigt (oder etwas in Nostalgie schwelgen möchte), findet diese ebenfalls (etwas versteckt) auf der Webpage von Adobe.

Und auch ein Tool, um den Player vollständig zu deinstallieren steht hier zum Download bereit.

Weiter Informationen zur Geschichte von Flash und den Köpfen dahinter kann man auf folgenden Seiten finden:

Neues aus dem Google-Land

Google trumpft mal wieder mit einer Menge Neuigkeiten auf. Die wichtigsten habe ich Ihnen hier zusammengestellt:

Google Analytics – neue Features kommen!

Google Analytics wird um einige Funktionen erweitert, die insbesondere für den professionellen Gebrauch wichtig und nutzvoll sind. So wird es in Zukunft möglich sein mittels “Custom Reports“-Funktion eigene Reports mit mehreren Variablen zu erstellen , speichern und jederzeit abzurufen. Mehr eine Spielerei als größerer Nutzen scheint mir die Funktion “Visualisierung” zu sein – damit lassen sich Daten per Kreisdiagramm darstellen.

Zudem sollen weitere Funktionen für die Anbindung der Daten aus AdSense folgen. Für alle die bis dahin nicht erwarten können – einen Überblick über die neue Features gibt es im offiziellen Google Blog. Und bald auch in Ihrem Google Analytics Account…

Neue Webinare!

Um die Tiefen von Google AdWords und Google Analytics ergründen zu können, gibt es wieder neue Webinare mit folgenden Themenschwerpunkten:

  • Überblick über den AdWords Editor
  • Einführung in Google Analytics
  • Hilfe bei der Kontonavigation

Mehr Infos mit Terminen und Anmeldemöglichkeit verstecken sich hinter diesem Link.

3. September 2008 // Nina King // AdWords, Allgemeines, Online-Marketing

Die Ladezeit: Schnell, schneller, am schnellsten

Eine neue Usability-Studie bestätigt es ein weiteres Mal: Die Ladezeit einer Webseite hat einen starken Einfluss auf die wahrgenommene Qualität einer Webseite. Nicht, dass wir alle hektischer geworden sind – aber im Zeitalter des Breitbandanschlusses sind auch die Erwartungen an die Schnelligkeit gestiegen. Auch Google AdWords hat die Ladegeschwindigkeit jetzt in seinen Qualitätsfaktor für die Beurteilung von Anzeigen mit aufgenommen. Wie man die verbessern kann schreibt Google auch:

So verbessern Sie die Ladezeit:

  • Komprimieren Sie die Größe Ihrer Website.
  • Verwenden Sie weniger und schnellere Weiterleitungen.
  • Verzichten sich auf Unterbrecher-Animationen

Soweit so gut – also weg mit den Meta Refreshs, langsamen Weiterleitungen, mehrfachen Weiterleitungen, Willkommen-Interstitials, langsamen Servern und her mit den sauber programmierten, nicht überladenen Webseiten. Wo kann man aber nun sehen, wie die Ladegeschwindigkeit meiner Webseite bewertet wird?

Auch diese Information ist in Google AdWords zu finden – wenn auch etwas versteckt:

  1. Gehen Sie in Ihrem AdWords-Konto von Kampagnen auf Keywordebene
  2. Gehen Sie mit der Maus über das Lupenzeichen direkt neben dem Keyword. Darin finden Sie den Link “Details und Empfehlungen”. Den anklicken.

Daraufhin öffnet sich ein Fenster mit Informationen zur Anzeigenschaltung und zum Qualitätsfaktor, den Google diesem Keyword zugeordnet hat. Im Idealfall sieht das dann für die Ladezeit so aus:

Die Optimierung der Ladezeit für Webseiten steuert zum positiven Erleben eine Webseite bei, das hat Google erkannt und diesen Faktor mit aufgenommen. Unabhängig davon, ob ein hoher Qualtitätsfaktor bei AdWords angestrebt wird oder nicht lautet die Devise also: Schnelligkeit zahlt sich aus! Bei Fragen zur Optimierung der Ladezeit stehen wir gerne zur Verfügung!

Googles Keyword-Tool zeigt Suchvolumen an

Lange wurde gemunkelt, jetzt ist es Wirklichkeit: Das Google Keyword-Tool zeigt seit Kurzem das Suchvolumen für einzelne Keywords an. Damit wird nicht nur die Optimierung der AdWordskampagnen um eine hilfreiche Angabe erweitert, sondern insbesondere die Suchmaschinenoptimierung vereinfacht. Waren bisher immer nur Annäherungen und Hochrechnungen durch externe Tools möglich gibt Google nun diese Daten selbst preis.

Hier ein kleines Beispiel für Suchwörter im Bereich “Internetagentur”:

Google Keyword Tool mit Suchvolumen

Wie realistisch und detailgetreu diese Zahlen sind wird sich noch herausstellen.  Probieren Sie es einfach selbst aus unter https://adwords.google.de/select/KeywordToolExternal.

Die alternative Mitarbeitersuche im Web

Das Internet ist aus dem Prozess der Mitarbeitersuche nicht mehr wegzudenken. 80 Prozent aller Bewerbungen werde laut horizont.net über das Web abgewickelt – über Jobbörsen, Online-Bewerbungssysteme und E-Mail-Kontakt. Jobbörsen gelten dabei als Anlaufstelle No. 1- es gibt aber auch andere Möglichkeiten abseits der großen Jobbörsen wie monster.de und Co. einen passende Mitarbeiter über das Internet zu finden.

Hier eine kleine -aber feine- Vorschlagsliste

Vorschlag 1: Nutzen Sie Xing zur Mitarbeitersuche

1. Schreiben Sie in Ihrem Profil unter “ich suche” eine kurze Jobbezeichnung, z.B. “einen Entwicklungsingenieur mit Berufserfahrung”
2. Veröffentlichen Sie Ihre Jobanzeige im Xing-Marketplace. Abrechnung erfolgt hier pro Stellenaufruf. Verweisen Sie in Ihrem Profil auf diese Stellenanzeigen.

Vorschlag 2: Stellen Sie Anzeigen in Fachportalen ein

Für jeden Fachbereich und jede Branche gibt es Internetportale, auf denen sich potentielle Mitarbeiter aus Interesse an der Thematik aufhalten. Diese sind oftmals die Internetseiten der Special-Interest-Magazine, die auch einen Stellenmarkt betreiben. Suchen Sie beispielsweise nach einem Ingenieur ist das Jobportal www.ingenieurkarriere.de des vdi zu empfehlen, suchen Sie einen Mitarbeiter im Marketing ist das Jobportal www.horizontjobs.de der Zeitschrift Horizont die richtige Anlaufstelle.

Vorschlag 3: Schalten Sie AdWords-Stellenanzeigen

Nutzen Sie Ihren AdWords-Account zur Mitarbeitersuche, indem Sie für einschlägige Suchwörter, wie z.B. “Job Qualitätsamanager” eine passende AdWords-Anzeige schalten.

Vorschlag 4: Stellen Sie Ihre Anzeige in Google Base ein

Google Base ist ein kostenloser Google-Service, der Ihnen ermöglicht, Ihre Produktinformationen in die Suchergebnisse von Google aufzunehmen. Hier gibt es auch die Möglichkeit Stellenanzeigen anzulegen, die Google dann verschiedenen Google-Suchanwendungen, wie der Google-Produktsuche, Google Maps und der Websuche veröffentlicht.

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