Archiv mit Beiträgen in der Kategorie ‘Online-Marketing’

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Sieben Erfolgsfaktoren für erfolgreichen Online-Handel

Tobias Mattl veröffentlicht am 31. Januar 2012 von
Team-Autor: Tobias Mattl Xing

Der Handel im Internet boomt. Es gibt immer mehr Verkaufsplattformen im Internet und damit eine Vielzahl von gleichen oder ähnlichen Angeboten. Sekunden entscheiden darüber, ob ein Kunde im Shop bleibt oder zur Konkurrenz weiter surft. Somit wird es für die Betreiber immer wichtiger, auf die Wünsche der Kunden einzugehen. Doch was erwarten die Konsumenten von einem perfekten Online-Shop?

Diese Frage stellte sich auch das E-Commerce-Center Handel (ECC) und erstellte in Zusammenarbeit mit dem Logistikdienstleister Hermes eine Studie mit über 10.000 Konsumenten als Teilnehmer. Die Studie beschäftigt sich mit den Fragen nach den entscheidenden Erfolgsfaktoren von Online-Shops und wie sich die Kundenbindung im Online-Handel erhöhen lässt?

Aus Sicht der Web-Shops sind neben zufriedenen Kunden vor allem treue Kunden wichtig: Kundenzufriedenheit = Kundenbindung. Diese Formel gilt auch für den Online-Handel.

Doch wie macht man die Kunden zufrieden? Die Studie hat sieben Bereiche indentifiziert, auf die Händler ein besonderes Augenmerk legen sollten:

  1. Die Websitegestaltung – der erste Eindruck zählt.
  2. Die Usability – einfache Benutzerfreundlichkeit.
  3. Das Sortiment -  Grund für den Einkauf.
  4. Die Preisgestaltung – aufgrund der Preistranparenz ein wichtiges Kriterium.
  5. Der Service – Vertrauen beim Kunden.
  6. Die verfügbaren Bezahlverfahren – verschiedene Möglichkeiten.
  7. Die Versandoption und Lieferung – an Kundenbedürfnisse anpassen.

“Nur wenn die Kunden mit den einzelnen Faktoren zufrieden sind, gelingt es den Online-Shops, sich langfristig am Markt zu positionieren”, so Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer der IFH Köln.

Shop-Anbieter, die aus Kundensicht die wichtigsten Erfolgsfaktoren berücksichtigen, erhöhen die Kundenbindung an ihre Verkaufsplattform. Hierbei  haben die Faktoren “Versandoption und Lieferung” und “Usability” einen besonders großen Einfluss darauf.

Gerade im Zeitalter von Social Media gewinnt die Bereitschaft von Kunden, Produkte oder Shops weiterzuempfehlen, zunehmend an Bedeutung. Deshalb wird diese Weiterempfehlungsbereitschaft als wichtiger Indikator für das Folgekaufverhalten, aber auch für die Neukundengewinnung bewertet. Knapp 25% der befragten Teilnehmer gaben an, bereits durch Empfehlungen auf einen Online-Shop aufmerksam geworden zu sein.

Ein Patentrezept gibt es, wie fast überall im Online-Bereich, leider nicht. Legt man als Shop-Anbieter allerdings besonderen Wert auf die oben genannten Faktoren, so hat man gute Chancen einen erfolgreichen Online-Shop zu betreiben.

Google+ fängt gerade erst an – Android heißt das Zauberwort

Henning Schürig veröffentlicht am 17. Januar 2012 von
Team-Autor: Henning Schürig Xing

Facebook ist uneinholbar und wird nie zu schlagenI have moved to Google plus sein – so dachten viele bis vor gut einem halben Jahr. Dann kam Google+ und zeigte zunächst mal riesiges Wachstum. Innerhalb von zwei Wochen waren es damals schon 10 Millionen Nutzer, zwei Wochen später das Doppelte und vier Monate nach dem Start – alleine im Monat Dezember – verzeichnete Googles Social Network immer noch 25 % Wachstum. Eine große Euphorie brach aus und viele aus der Webszene änderten ihr Profilbild bei Facebook in “I have moved” – mit Google-plus-Logo in der Ecke. Manche löschten auch gleich ihren Facebook-Account.

Auf Euphorie plus folgt Ernüchterung plus

Doch genauso stark und schnell wie die Euphoriewelle kam, war dann auch die Welle der Ernüchterung. Nach Artikeln wie 10 Gründe, warum Google+ gegen Facebook gewinnt ahmte Facebook plötzlich die beliebtesten Funktionen von Google+ nach (Circles, Hangouts, Abonnieren) und es kamen recht schnell andere Artikel-Überschriften wie US-Magazin Slate erklärt Google+ für tot und Google Plus ist tot. Das Fehlen einer API wurde kritisiert, genau wie die lange Zeit nicht existenten Unternehmensprofile – die es inzwischen aber gibt.

Potential in Verknüpfung mit dem boomenden Android

Ich glaube aber nach wie vor, dass die Hochzeit bei Google+ noch kommt. Android hat den größten Marktanteil bei Smartphone-Betriebssystemen (über 50 %) und und wächst auch noch am stärksten – dem ganzen Apple-Hype zum Trotz. Und Android gehört zu Google. Wenn Google also künftig die Vernetzung mit Android sauber hinbekommt, dann wird alleine das zu einem riesigen Vorteil gegenüber Facebook werden.

Dreikampf? Google+, Facebook – und Microsofts so.cl

Bislang hat kein anderes Social Network ein eigenes Betriebssystem für Smartphones. Sollte nun also nicht Apple noch eine Kooperation mit Facebook eingehen, wird das Google+ eine Sonderstellung ermöglichen – bis dann Microsoft mit Socl (Codename: Tulalip) vielleicht in den Markt drängt. Dann werden die Karten wieder neu gemischt, denn auch Microsoft hat mit Windows Phone ein Smartphone-Betriebssystem am Start – und Microsoft wird sicher versuchen, seine Dominanz bei Betriebssystemen für PCs zum eigenen Vorteil zu nutzen. Bislang ist es bei so.cl aber noch sehr, sehr ruhig.

SEO, Google+ und Search plus Your World

Und noch etwas spricht für Google+: Die Verknüpfung mit der Suchmaschine Google. Suche ich als eingeloggter Google-User etwas bei Google, bekomme ich schon heute bei den organischen Suchergebnissen und bei den Anzeigen (Google Adwords) angezeigt, wem meiner Freunde bei Google+ das gefällt (bzw. der Seite +1 gibt).

Schon das deutete an, dass Social Media und SEO immer mehr zusammenwachsen. Als Google nun kürzlich Search plus Your World bei google.com einführte, wurde noch klarer, wohin die Reise geht. Wer Search plus Your World verwendet, sieht eine Mischung aus “objektiven” und personalisierten Suchergebnissen. Dabei werden sogar private Daten in Google+ mit einbezogen, insofern der Suchende zu den Kreisen gehört, die das sehen dürfen. Mit einem Klick kann die normale Suche wiederherstellt werden – oder alternativ auch eine rein personalisierte Suche angezeigt werden.

Search plus Your World (Google) - Screenshot

Einerseits bietet Google damit neue Optionen bei der Suche, die viele Menschen sicher hilfreich finden. Und andererseits erhöht Google damit den Anreiz, sich bei Google+ anzumelden – denn ohne Account dort funktioniert Search plus Your World nicht.

Ausblick zu Google+ und Marktführerschaft Social Networks

Es bleibt definitiv spannend im Markt der Social Networks. Am Ende des Jahres 2012 dürfte Facebook allerdings von der Nutzerzahl her weiter die Nase vorn haben. 800 Millionen Nutzer sind schon eine gewaltige Marke an die die anderen erst einmal rankommen müssen. Aber Mitte oder Ende 2013 kann es schon ganz anders aussehen. Auf jeden Fall treibt der Konkurrenzdruck die Innovationen voran und das ist gut so – so ärgerlich es auch ist, dass viele von uns derzeit dreifachen Aufwand beim Posten betreiben müssen.

Bislang sind die Nutzer bei Google+ jedoch in der Tendenz eher männlich, jung und sehr technik-affin. Voraussetzung für den Erfolg von Google+ wird sein, dass es aus der Nerd-Ecke rauskommt und demographisch näher an die Durchschnittsbevölkerung heranrückt.

Google+ hat bislang 83 % inaktive User, heißt es. Das mag sein. Aber diese User sind durch die stetige Benutzung von Google als Suchmaschine quasi permanent nur einen halben Klick von Google+ entfernt. Sie brauchen nur noch mehr Gründe, um Google+ zu nutzen und die werden kommen – wenn auch überraschend langsam. In einigen Kategorien hat Google+ bereits die Nase vorn.

Ich bin sicher: Wir werden noch viel von Google+ hören und der Zenit ist noch längst nicht überschritten. Es fängt gerade erst an. Es gibt auch Zahlen dazu. Wer hält dagegen?

Ein “Plus” für Unternehmen? – Google+ startet mit Business-Profilen

Tobias Mattl veröffentlicht am 15. Dezember 2011 von
Team-Autor: Tobias Mattl Xing

Was bei Facebook schon lange möglich war, funktioniert künftig auch bei Google+: War es für Unternehmen bislang nicht möglich, Unternehmensprofile bei Google+ zu erstellen, ist dies seit einigen Wochen möglich. Von nun an haben Firmen die Gelegenheit mit den sogenannten Google+-Pages, die explizit für Unternehmen und Marken gedacht sind, eine Fanbasis aufzubauen und Inhalte mit ihnen zu teilen.

Laut einer Forsa-Studie nutzen bereits 6 Prozent der deutschen Internetnutzer das soziale Netzwerk von Google. Das sind genauso viel, wie der Microbloggingdienst von Twitter. Bei Facebook sind es bereits 51 Prozent der Internetnutzer, die das Netzwerk nutzen.

Optisch bieten die Google+-Pages nichts Neues, denn das Design hat Google weitgehend von den privaten Profilen übernommen. Auffallend ist der +1-Button unter dem Profilbild, mit dem die Unternehmensseite schnell weiterempfohlen werden kann. Ebenfalls anders wie bei den Privatprofilen sind die “Circles” in der linken Spalte. Mit diesen können sich Unternehmensseiten gegenseitig in ihre Kreise hinzufügen. Unterhalb davon gibt es einen Überlick über die Anzahl der Fans der Seite.

Bei MOSAIQ sieht das dann so aus:

Die Funktionen für ein Unternehmen unterscheiden sich aber von den Funktionen der privaten Nutzer. So haben Unternehmensseiten erst die Möglichkeit User in ihre Kreise aufzunehmen, nachdem sie von dem User hinzugefügt wurden.

Aufgrund der Tatsache, dass die Google+ -Posts, wie auch die Facebook-Posts der Unternehmen, in die Suchergebnisse bei Google mit eingebunden werden, lassen sich die Unternehmensseiten besser auffinden. Zusätzlich werden bereits heute einige Google+ -Inhalte bei den Suchergebnissen in Google angezeigt. Goolge+ plant eine Analytics-Einbindung, welche helfen soll die Aktivitäten auf der Plattform zu messen und zu verstehen. Eine weitere nützliche Funktion ist das Erstellen von verschiedenen Circles, das ein individuelles Teilen von Inhalten erlaubt. Ebenfalls eine hilfreiche Funktion ist der +1-Button, mit dessen Hilfe die Businesseite beworben werden kann. Durch implementieren auf der eigenen Webseite können Produkte und Diesnstleistungen weiterempfohlen werden. Mittels der in der Testphase steckenden Funktion “Direct Connect” werden die +1-Informationen künftig auch in der Google-Suche angezeigt.

Allerdings gibt es auch noch genügend Optimierungsbedarf. So können beispielsweise Profile nur von einem bereits bestehenden Google-Nutzer eingerichtet werden und es können noch keine Administratoren hinzugefügt werden. Dies ist dann wichtig, wenn mehrere Mitarbeiter eine Business-Seite betreuen. Des Weiteren ist es ebenfalls noch nicht möglich Kommentare auf eine Google+ -Wall eines Unternehmens zu setzen. Der Dialog mit einem Google+-Nutzer ist bis dato nur via Kommentar auf einen Post möglich. Ebenfalls optimierungsbedürftig ist die Google+-URL. Während man bei Facebook die Möglichkeit hat, eine Vanity-URL zu beantragen, ist dies bei Google+ noch nicht der Fall.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Unternehmensprofile bisher nicht mehr als ein wenig erweiterte Privatprofile sind. Ihnen fehlt noch die Möglichkeit, durch Apps und zusätzliche Tabs das Unternehmensprofil zu individualisieren und sich somit von anderen Seiten abzuheben. Gespannt kann man dagegen auf die “Direct Connect”-Funktion und auf die geplante Analytics-Einbindung sein.

Kreative Weihnachtsideen im Jahr 2011

Lucie Mackova veröffentlicht am 7. Dezember 2011 von
Team-Autor: Lucie Mackova Xing

Das Weihnachtsgeschäft ist längst in vollem Gange und sogar hier in Stuttgart sind gestern schon die ersten Schneeflocken vom Himmel gefallen. Höchste Zeit für ein wenig Weihnachtsstimmung hier im Blog! Wie schon im letzten Jahr, haben wir auch dieses Mal wieder nach kreativen Weihnachtsaktionen gesucht und möchten eine Auswahl der schönsten Ideen hier zeigen.

ESPRIT Weihnachtsgrüße

Los geht es mit einer Aktion von ESPRIT, bei der man eine persönliche Weihnachtskarte gestalten und zusammen mit einem 10%-Gutschein an seine Freunde senden kann. Nach Auswahl einer Kartenvorlage und Eingabe des Textes kann die Karte mit zahlreichen Elementen wie Sternen oder Schneeflocken dekoriert werden, die einfach per Drag and Drop hinein gezogen werden. Verknüpft man die Aktion mit seinem Facebook-Profil, kann man zum Schluss noch sein Profilfoto oder ein anderes Bild auf der Karte platzieren. Die Aktion wurde sehr schön umgesetzt, hier überzeugen sowohl Gestaltung als auch Usability.

ESPRIT Weihnachtsgrüße

dm-drogerie markt Facebook-Adventskalender

Facebook-Adventskalender gibt es in diesem Jahr viele – einen besonders schönen und kreativen kann man auf der Fanpage von dm-drogerie markt bestaunen. Jeden Tag öffnet sich ein Türchen und man hat die Chance beim Waschbären-Glücksrad zu gewinnen. Drückt man im richtigen Moment auf den STOP-Button und schafft es dem Waschbären die Mütze aufzusetzen, gewinnt man einen der 50 Tagespreise.

dm-drogerie markt Adventskalender

Coca-Cola Mission Weihnachtsfreude

Coca-Cola hat die Schneekugel-Aktion vom letzten Jahr neu aufgelegt und spendet auch in diesem Jahr wieder für jeden gestalteten Weihnachtsgruß 1 Euro an die Hilfsorganisation “Ein Herz für Kinder”. Diesmal stehen sechs verschiedene Hintergrundszenarien zur Auswahl, vor die man bis zu vier Männchen platzieren kann. Für jedes Männchen kann man ein Outfit auswählen und ein Foto für das Gesicht hochladen. Zum Schluss kann man dann zum Beispiel ein paar nette MOSAIQ Kollegen tanzen lassen ;-)

Coca Cola Weihnachtsfreude

s.Oliver X-MAS Gewinnspiel

Auch s.Oliver hat sich dieses Jahr wieder etwas feines ausgedacht. Diesmal ist es kein klassischer Adventskalender, sondern ein kreatives Gewinnspiel. An jedem der 24 Tage gibt es ein Spiel, bei dem man Sterne sammeln kann. Je öfter man spielt und je mehr Sterne man sammelt, desto größer sind natürlich die Chancen, einen der Preise abzusahnen. Schöne Idee und tolle Umsetzung!

s.Oliver X-MAS Gewinnspiel

s.Oliver X-MAS Gewinnspiel

NIVEA Adventskalender

Bei NIVEA gibt es dieses Jahr einen netten Adventskalender in Form eines Weihnachtsbaums, an dem 24 Kugeln baumeln, von denen jeden Tag eine geöffnet werden kann. Mit ein wenig Glück kann man einen der Tagespreise gewinnen.

NIVEA Adventskalender

hessnatur Adventskalender

Schön und gut gelungen ist auch der Adventskalender von hessnatur – vor allem die verspielte Navigation mit den hängenden Plätzchen, die mit der Maus gesteuert wird. Einfach mal ausprobieren! :-)

hessnatur Adventskalender

AXE Excite Adventskalender

Zum Schluss noch ein Schmankerl für die Männerwelt: Der sexy Video-Adventskalender von AXE Excite. Ähnlich wie beim AXE Dark Temptation Adventskalender im Jahr 2010 entscheiden auch in diesem Jahr wieder die User, was in den Adventskalender kommt. Eine als Engel verkleidete Blondine darf jeden Tag ein Päckchen auspacken – den Inhalt schlagen die User vor und die Idee mit den meisten Stimmen wird verfilmt. Hierzu muss man sagen, dass hinter der Aktion wirklich ein großer Aufwand steckt: Innerhalb kürzester Zeit muss eine Idee generiert und verfilmt werden, danach folgen Videoschnitt und Post-Production – und das alles 24 Mal!

AXE Excite Adventskalender

Welche Aktion gefällt euch am besten?

Habt ihr einen Favoriten oder kennt ihr noch andere tolle Aktionen aus diesem Jahr? Bei welchen Aktionen macht ihr mit und welche sprechen euch eher nicht an?

Fünf spannende digitale Trends für die kreative Kommunikation

Lucie Mackova veröffentlicht am 1. Dezember 2011 von
Team-Autor: Lucie Mackova Xing

Die Kommunikationsbranche entwickelt sich mittlerweile in solch einem rasanten Tempo, dass man kaum noch hinterher kommt. Der Frage welche digitalen Trends uns in nächster Zeit erwarten, sind wir vergangene Woche beim Besuch der ADC Creative Class nachgegangen.

Art Directors Club

Die ADC Creative Class ist ein kreativer Rundumschlag mit Vorträgen zu unterschiedlichen Themen der Kommunikations-branche. Die Schwerpunkte waren Briefing, Text, Design, Dialogmarketing, Kommunikation im Raum und Digitale Medien. Abgerundet wurden die spannenden Vorträge durch kleine Praxisworkshops, in denen das Gelernte umgesetzt wurde.

Besonders interessant fanden wir das Thema digitale Trends in der kreativen Kommunikation. Hierzu möchten wir gerne ein paar Einblicke geben:

Trend 1: Social Media ist das neue Internet

Zwei Drittel der Weltbevölkerung nutzen Social Networks, Facebook hat aktuell mehr als 800 Millionen Nutzer. Social Media ist bei den Konsumenten längst angekommen – es ist nichts ungewöhnliches mehr, sondern Standard. Nur die Unternehmen tun sich teilweise noch schwer im Bereich Social Media Fuß zu fassen.

Social Media ist dialogorientiert, authentisch, demokratisch, offen und zeitnah. Vor allem aber ist Social Media Learning by doing. Es gibt kein Patentrezept, man muss mutig sein und sich auch mal trauen etwas Neues auszuprobieren.

Facebook entwickelt sich immer mehr zum Sprungbrett: Man klickt sich aus dem Newsstream heraus zu den interessanten Informationen, statt die Webseiten und Blogs ständig selbst nach neuen relevanten Inhalten zu durchsuchen.

Trend 2: Alles wird mobil – eine große Chance
für die gezielte mobile Kundenansprache

Kein anderes Medium wird so häufig und intensiv genutzt wie das Mobiltelefon. Mittlerweile besitzt jeder vierte Deutsche ein Smartphone, welches ihm unterwegs das mobile Surfen im Internet ermöglicht. Bereits heute passieren 50% aller Google Maps Anfragen auf mobilen Geräten, 20% aller Google Suchanfragen beziehen sich auf lokale Informationen – eine ideale Voraussetzung für die gezielte mobile Kundenansprache durch Location Based Services.

Location Based Services sind standortbezogene Dienste, die dem Nutzer abhängig von seiner aktuellen Position Informationen zur Verfügung stellen können. Die Ermittlung des aktuellen Standorts erfolgt dabei über die Ortung des Smartphones. Die populärsten Dienste sind foursquare, Facebook Places und Gowalla.

Besonders interessant ist diese Technologie für Unternehmen mit lokalen Geschäften. Potentielle Kunden können direkt vor der Tür mit besonderen Angeboten angesprochen und in den Laden “gelockt” werden – zum Beispiel mit einem Gutschein oder einem Rabatt, den der Nutzer beim Einchecken erhält.

Mc Café bot seinen Kunden im vergangenen Jahr zum Beispiel einen mobilen Adventskalender, über den die Kunden beim Einchecken im Café Goodies wie Gutscheine oder Sonderangebote erhalten haben.

Trend 3: Augmented Reality – die echte und
die virtuelle Welt wachsen zusammen

Immonet Augmented Reality AppUnter Augmented Reality versteht man die computergestütze Erweiterung der Realität. Die visuelle Wahrnehmung wird durch computergenerierte Zusatzinformationen wie Bilder, Videos und Texte ergänzt, die sich wie ein virtueller Layer über die Realität legen und diese überlagern. Die echte und die virtuelle Welt sind also nicht mehr klar getrennt, sondern verschmelzen miteinander.

Augmented Reality kann in vielen Bereichen eingesetzt werden. Immonet bietet zum Beispiel eine App zur Wohnungssuche an. Die Nutzer können sich nach Eingabe einiger Parameter freie Wohnungen in einem festgelegten Umkreis anzeigen lassen und diese bei einem (virtuellen) Spaziergang erkunden.

Trend 4: Gamification – ein spielerischer
Ansatz zur Kundenbindung

Ein neuer großer Trend in der Werbebranche ist Gamification. Darunter versteht man die Übertragung von Computerspielmechanismen auf das Erledigen von alltäglichen Dingen. Durch Belohnungssysteme wird das Ganze zum spielerischen Wettbewerb: Um den Highscore zu knacken, müssen die Spieler möglichst viele Punkte sammeln, die sie wiederum für das Erledigen von bestimmten Aufgaben erhalten. Ziel ist es, die Kunden stärker und dauerhaft an ein Produkt oder eine Marke zu binden.

FoursquareDas bekannteste Beispiel für Gamification ist foursquare. Die Nutzer checken über ihr Smartphone virtuell an Orten ein, an denen sie sich gerade befinden – die Ortung erfolgt dabei mittels GPS. Durch das Einchecken werden besondere Sonderangebote oder Geschenke freigeschaltet. Wer am häufigsten an einem Ort eincheckt wird zum Mayor (Bürgermeister) und bekommt als Belohnung zum Beispiel einen kostenlosen Kaffee oder einen besonderen Parkplatz.

Trend 5: Near Field Communication

Eine Technologie, die bereits als Trend für 2011 gesehen wurde, dessen Einsatz momentan aber noch in den Kinderschuhen steckt, ist Near Field Communication (NFC) – eine drahtlose Übertragungstechnik für kurze Entfernungen bis zu 4 cm. So können zwei Geräte, die nah aneinander gehalten werden, Daten miteinander austauschen.

Das selbe Prinzip wird schon bei der Oyster Card in London eingesetzt: Man hält eine mit Geld aufgeladene Plastikkarte an einen Sensor, um durch die Schranken in der U-Bahn zu kommen. Ähnlich soll das alles bald auch mit dem Smartphone funktionieren. Die NFC-Technologie wird nun schon in einigen neuen Smartphones verbaut und soll in Zukunft vor allem das bargeldlose Bezahlen und die Nutzung von digitalen Eintrittskarten ermöglichen.

Google WalletGoogle will mit seinem kürzlich vorgestellten Dienst “Google Wallet” bald sogar die ganze Geldbörse überflüssig machen – sämtliche Informationen sollen dann im Smartphone gespeichert sein.