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Webanalyse Tools: Google Analytics vs. Piwik

google-analytics-vs-piwikDer absolute Marktführer unter den kostenlosen Webanalyse / WebAnalytics Tools ist derzeit Google Analytics. Doch im Hinblick auf Datenschutzrichtlinien und Speicherung von Daten möchten einige Webseitenbetreiber eben nicht sich des Google Tools bedienen.

Nun gibt es auch das Open Source Tool Piwik. Wir stellen hier kurz Vor- und Nachteile der jeweiligen Tools vor und stellen diese gegenüber.

 

Piwik – die Google Alternative

Vorteile:

  • Die Software ist Open Source basiert
  • Die erhobenen Daten werden von keiner Firma gespeichert und sind nur für den jeweiligen Nutzer einsehbar
  • Daten werden in der Datenbank der Webseite gespeichert
  • Zugriffsdaten werden in Echtzeit ausgegeben
  • Die Übersichtsseite ist frei konfigurierbar
  • Fast jede Einzelstatistik kann als Zahlentabelle oder Grafik angezeigt werden
  • Unterschiedliche Exportmöglichkeiten: PHP, CVS, XML, RSS Feed
  • Nutzermanagement: Verschiedenen Usern Zugriff erlauben, bspw. nur Lesefunktion
  • Verschlüsselung der IP Adresse möglich

Nachteile:

  • Keine benutzerdefinierten Zeiträume für Statistiken einstellbar
  • Nur Auswahl: eines bestimmten Tages, einer bestimmten Woche, Monat oder Jahr
  • Keine Vergleichsmöglichkeit von Zeiträumen möglich
  • Keine Kombinationsmöglichkeit von Statistiken möglich: bspw. Besuche und Absprungrate
  • Keine Verknüpfungsmöglichkeit mit Google AdWords
  • Kein Tracking der internen Suchfunktion
  • Keine benutzerdefinierte Berichterstellung

Google Analytics – der Marktführer

Vorteile:

  • Die Übersichtsseite ist frei konfigurierbar
  • Automatisierte Reporting-Funktion an mehrere Empfänger
  • Verknüpfung zwischen Google AdWords und Google Analytics möglich
  • Verschlüsselung der IP Adressen
  • Navigations-Verhalten der Besucher analysierbar
  • Kombinationsmöglichkeit von mehreren Statistiken
  • Analyse benutzerdefinierter Zeiträume
  • Tracking des internen Suchformulars
  • Benutzerdefinierte Berichterstellung
  • Unterschiedliche Exportmöglichkeiten: PDF, XML

Nachteile:

  • Die erhobenen Daten werden bei Google gespeichert
  • Datenschutzhinweise sind zwingend erforderlich auf der Webseite
  • Kein Echtzeit-Tracking möglich: Aktualisierung der Daten erfordert mindestens einen Tag
  • Keine Möglichkeit Plug-Ins mitzuentwickeln

Fazit


Stellt man die Vor- und Nachteile gegenüber, liegt Google Analytics klar vorne. Man kann jedoch sagen, dass Piwik bisher für kleine Webanalysen völlig ausreichend ist und ja kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt wird, dadurch dass es eine Open Source basierte Software ist.

Für größere Webseiten und umfangreichere Analysen lohnt sich Google Analytics mehr. Wer jedoch Angst vor der Speicherung der Daten durch Google hat oder entsprechende Datenschutzrichtlinien intern zu beachten hat, wird bisher leider nicht drumherum kommen, etwas Geld in die Hand zu nehmen.

 

27. April 2011 // Stephanie Traub // E-Mail-Marketing

Neue Effizienz im E-Mail-Marketing

Die meisten denken beim E-Mail-Marketing immer an den klassischen Newsletter, den sich Webseitenbesucher abonnieren können und in regelmäßigen, zeitlichen Abständen erhalten. Doch die ganzen Tipps und Tricks, die es für einen normalen Newsletter gibt, sind Standards. Sozusagen – fast schon ein alter Hut.

Die erste Mail bekommt die meiste Aufmerksamkeit

Was heißt nun effizientes E-Mail-Marketing? Fängt das schon bei der 1. Mail an?

Ja – bereits die Willkommens-E-Mail soll geschickt genutzt werden! Schon hier beginnt die Kommunikation mit dem Kunden und somit sollte diese nicht nur mit dem automatisierten Standardtext “Herzlich Willkommen und Danke” und im schlimmsten Fall nur in schwarz-weiß und unemotional versendet werden.

e-mail-marketingIn Deutschland ist es gesetztlich vorgeschrieben, Newsletter-Anmeldungen per Double-OptIn-Verfahren anzubieten. Das heißt, der Interessent meldet sich mit seinen Daten an. Dann erhält er eine E-Mail mit einem Bestätigungslink, den er anklicken muss, um die Anmeldung zu bestätigen. Somit hat er zweimal dem Ganzen zugesagt, deshalb “Double”.
Für die Fachleute bedeutet das nun, dass bereits diese Anmelde-Bestätigungsmail, die der Kunde erhält, schon die erste E-Mail ist. Nun darf eine solche E-Mail nicht mit unnötig viel Werbung etc. vollgestopft werden. Doch das bedeutet nicht, dass sie nur aus einem “Bitte bestätigen Sie den Link” bestehen soll.

Gleich am Anfang: Lust auf mehr machen

Eine solche Bestätigungsmail wird vom Interessent erwartet. Entweder er kennt das Verfahren bereits, da er sich schon des Öfteren bei Newslettern angemeldet hat, oder er hat bei der Registierung einen entsprechenden Hinweis gelesen, dass er eine solche Mail erhält und was er damit tun soll.
Diese Erwartung führt dazu, dass eine solche Mail in der Regel von den meisten Interessenten geöffnet wird. Die Öffnungsrate liegt im Allgemeinen bei solchen E-Mails am höchsten. Zudem ist hier die Aufmerksamkeit extrem hoch, da auf diese Mail gewartet wird, um das Anmeldeverfahren abzuschließen.

Nun rattert es vielleicht schon in den ein oder anderen Köpfen! Solche E-Mails sollten nicht nur einfach bunt-hübsch aufbereitet, sondern mit wichtigen Mehrwertinformationen für den Kunden gefüllt werden. Dem Interessent sollte hier noch einmal kommuniziert werden, was für Informationen in Zukunft erwarten und die Neugierde und Vorfreude auf die folgenden Newsletter wecken. Im E-Commerce-Bereich können besondere Angebote bereits vorgestellt oder ihn auf die Top-Seller-Produkte aufmerksam gemacht werden.

Hier sind letztlich den Ideen keine Grenzen gesetzt und macht durch kontinuierliche Optimierungen letztlich die E-Marketing-Kampagnen effizienter und die Kunden zufriedener!

 

 

8. April 2011 // Stephanie Traub // SEO

SEO-Texte: Suchen und gefunden werden

Im ersten Teil Schreiben fürs Web: gewusst wie ging es um das Leseverhalten im Internet, wie Texte geschrieben und fürs Web optimal dargestellt werden sollen.

Nun sollen die Texte suchmaschinenoptimiert aufbereitet werden. Warum sollte man das tun? Das ist ganz einfach. Das Internet ist inzwischen zu einem der wichtigsten Entscheidungsträger für Interessenten geworden. Im Web steckt viel Potenzial für erfolgreiche Kundengewinnung. Deshalb ist es so enorm wichtig, dass die potentiellen Kunden das Angebot auch finden.

seo-texte schreiben

Da in Deutschland die Suchmaschine Google einen Marktanteil von fast 90% hat, optimiert man in der Regel speziell für diese Suchmaschine und zwar mit Schlagwörtern, sogenannten Keywords, die gezielt in die Webseite und in die Texte eingebaut werden.

Durch dieses gezielte Einsetzen von Keywords kann versucht werden, die Positionierung in den Suchergebnissen (Ranking) bei Google zu verbessern. Folgende Punkte sollten dabei berücksichtigt und mit Keywords bestückt werden:

  • Titel der Webseite: ist oben in der Browserleiste zu sehen
  • Im Text sollte das Keyword stehen, möglichst schon am Anfang
  • Überschriften und Zwischenüberschriften
  • Keyword-Frequenz (Keyworddichte) sollte im Text ca. 3-5% betragen
  • Alternativer Text (Alt-Tag) für Grafiken einpflegen
  • Webseite und Texte aktuell halten:( bspw. Inhalte von 2011 sind relevanter als von 2006) Aktualität ist auch ein Faktor
  • Links zu relevanten Seiten mit identischem Keyword (Ankertext)
  • Meta-Tags pflegen: Meta-Descriptions und ggf. Meta-Keywords

Nun ist das Texten mit Keywords nicht ganz einfach und Google weiß um das Streben nach Platz 1. Hier und da wurden auch schon von Google Betrügereien aufgedeckt, die die Suchmaschine hart abstraft und bspw. auch mal Seiten aus ihrem Index verbannt, oder zeitweise ausschließt. Deshalb ist es ratsam, Keywords an Stellen unterzubringen, an denen sie vollkommen natürlich stehen. Hier noch ein paar Tipps:

  • Häufige Wiederholungen innerhalb eines Satzes und
  • Häufige Wiederholungen innerhalb aufeinander folgender Sätze vermeiden
  • Zusammenhanglose, stichwortartige Erwähnungen sollten unterlassen werden

Abschließend bleibt nur zu sagen, dass solche Optimierungsmaßnahmen nicht in Stein gemeißelt und niemals abgeschlossen sind. Google entwickelt seine Algorithmen und Kriterien für gutes Ranking ständig weiter, deshalb sollte die Webseite auch kontinuierlich optimiert und die Positionierung bei Suchmaschinen ständig überwacht werden.

24. Februar 2011 // Stephanie Traub // Online-Marketing, SEO

Schreiben fürs Web: Gewusst wie!

Eine Zeitung in den Händen zu halten und Artikel zu lesen stellt schon einen enormen Unterschied zum Lesen eines Textes im Internet dar. Sei es vom Computer, Laptop oder Smartphone aus. Nun denken aber viele, dass der Text selbst sich nicht von der Offline- zur Online-Welt zu unterscheiden braucht. Aber genau das tut es! Das Texten fürs Web differenziert sich sehr von den klassischen Zeitungsartikeln. An was liegt das genau?

Leseverhalten und das Medium Internet

Erstens liegt das am Leseverhalten und am Umgang mit dem Medium Internet an sich. Das Problem bei der Nutzung des Internets liegt darin, dass der Internetsurfer erwartet, dass er unter Zeitdruck die Relevanz eines Inhaltes schnell für sich erfassen kann. Die darin enthalten Informationen möchte er miteinander verknüpfen und somit auswerten können. Vor allem sollen die Informationen für den Internetnutzer auffindbar sein, das heißt über Suchmaschinen gefunden werden.
Zudem kommt, dass das Leseverhalten online vollkommen anders ist. Die Lesegeschwindigkeit ist bis zu 30% langsamer, nur 16% lesen den ganzen Text und nur 20% aller Internettexte werden überhaupt gelesen. Diese Phänomen kennen wir von uns selber. Wir überfliegen meistens die Texte nur und springen mit den Augen nach fett markierten Wörtern und scannen somit den Inhalt. Und wie erstellt man nun einen solchen scannbaren Text?

Scannbare Texte erstellen

Folgende Punkte sollten dabei berücksichtigt werden:

  • Schriftgröße min. 11pt, Schriftart Tahoma oder Verdana
  • Fettungen: ca. zwei Fettungen pro Absatz und nicht mehr
  • Kurze Absätze: 3-5 Zeilen mit aussagekräftigen Überschriften
  • Möglichst ein Kernargument pro Absatz, das erleichtert das schnelle Verstehen der Inhalte
  • Das Wichtigste zuerst in jedem Artikel und in jedem Absatz, da selten der ganze Text gelesen wird
  • Links setzen, um Informationen zu verknüpfen
  • Wichtiges nicht nur im Fließtext darstellen, sondern auch in Grafiken, Diagrammen, Textkästen, Bullet-point-Listen, nummerierten Listen oder Tabellen

Gute Inhalte schaffen

Es reicht aber nicht aus, die Texte nur scannbar zu machen. Sondern Texte, die gut geschrieben und inhaltlich relevant sind, werden gelesen. Das ist eine Kunst für sich, jedoch stellen wir hier kurz ein paar Schritte vor, die dabei helfen können, einen Text zu erstellen:

  • Für wen schreiben Sie? Definieren Sie Ihre Zielgruppe.
  • Beantworten Sie die W-Fragen:
    Wer? Was? Warum? Wann? Weshalb? Wo? Und für wen?
  • Was ist die wichtigste Information für Ihre Zielgruppe?
    Definieren Sie Ihre Kernaussage.
  • Wählen Sie ein Keyword (Schlagwort, Suchbegriff).
  • Fassen Sie die wichtigsten Antworten auf die W-Fragen
    in einem einleitenden Satz zusammen (Teaser).
  • Schreiben Sie den Text (einen Absatz).
  • Machen Sie den Text scannbar.
  • Schreiben Sie eine Überschrift.

Texte auffindbar machen

Die ersten beiden großen Schritte sind geschafft. Der Text ist geschrieben und für das Web aufbereitet. Jetzt muss der Text nur noch gefunden werden! Hier kommt die Suchmaschinenoptimierung ins Spiel. Doch bevor ich hier selbst noch einen unscannbaren und viel zu langen Text schreibe, werde ich daraus einen extra Blogbeitrag machen (Link wird dann hier nachgetragen). To be continued ;-)

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17. Januar 2011 // Stephanie Traub // Allgemeines

Fünf interessante Trends für 2011

Trends 20112010 war ganz klar dominiert von Facebook. Aber auch Social Media als Kommunikationskanal für Unternehmen und Geolocation-Dienste nahmen immer mehr zu. Diese Themen sind nun unsere ständigen Begleiter und diese Trends aus dem vergangenen Jahr werden uns auch weiter begleiten.

Doch was bringt uns das Jahr 2011 Neues?

Die internationale Werbeagentur J. Walter Thompson JWT stellt jährlich 100 Trends für das kommende Jahr vor.
Wir haben daraus ein paar, die wir besonders interessant finden, herausgepickt und möchten diese hier kurz vorstellen.

Digital Downtime

Stunden ohne Handy, PC und Laptop? Unvorstellbar? Man sollte mal darüber nachdenken, denn Studien belegen den Mehrwert, den eine solche Auszeit bietet. Sie sorgt für Stressabbau und unterstützt die Kreativität. Der eine oder andere kennt es noch aus Kinderzeiten – das Fernseh-Verbot. Vielleicht kommt bald das selbst verordnete Handy- oder Internetverbot? Wir finden dieses These sehr interessant und können uns gut vorstellen, dass diese “Online-Überflutung” noch ein diskussionsreiches Thema sein wird. Vielleicht geben wir uns selbst bald einen handy-freien Tag?!

Near Field Communication (NFC)

Und genau um den kleinen, intelligenten Begleiter geht es jetzt auch – das Smartphone. Es wird in Zukunft nicht nur zum Telefonapparat oder zur Digitalkamera, sondern es wird in einigen Fällen sogar die Geldbörse ersetzen können. Durch NFC-Chips wird uns ermöglicht, Fotos direkt an den Drucker zu senden, zu bezahlen, als Eintrittskarte zu verwenden oder wir bekommen Werbeanzeigen für Geschäfte aufs Handy geschickt, die sich direkt in unserem Umfeld befinden. Sehr praktisch für Schnäppchenjäger…

Scanning Everything

Auch bei dieser These kommt unser “Smarty” wieder zum Einsatz. Vielleicht haben einige unserer Leser schon die sogenannten QR-Codes verwendet oder gesehen? QR bedeutet Quick Response. Sie begegnen uns hier in Stuttgart im Moment sehr oft an U-Bahn-Haltestellen, wo man sich weitere Informationen wie U-Bahn-Pläne zuschicken lassen kann. Den QR-Code fotografiert man einfach ab und man bekommt die gewünschten Informationen.

P2P-Car-Sharing

Und wenn es keine U-Bahn gibt? Leihen Sie sich doch einfach mal ein Auto von einem Fremden. Undenkbar? In den USA zum Beispiel nicht. Hier wird durch das Peer-to-Peer-Car-Sharing das Ver- und Ausleihen von Autos zwischen Privatpersonen bereits ermöglicht. Neue Versicherungsarten und installierte Geräte zur Diebstahlsicherung schützen die jeweiligen Personen. Diese Art der gemeinschatflichen Nutzung finden wir eine tolle Idee, um die Umwelt zu schützen.

Virtual Mirrors

“Spieglein, Spieglein an der Wand” ist von gestern! Sag mir Spieglein, wie würde mir eine Kurzhaarfrisur stehen? Diese Frage wird in Zukunft durch virtuelle Spiegel beantwortet. Eine Kamera filmt die Person und projeziert bspw. die Frisur auf den Kopf. So können Frisuren und Make-Ups getestet, oder Kleidungsstücke anprobiert werden. Das entstandene Bild kann dann auch per E-Mail an Freunde versendet oder auf Facebook gepostet werden. Dann muss nur noch “Gefällt mir” geklickt werden, oder eben nicht.

Was kommt 2011 wirklich?

Was letzten Endes das Jahr 2011 tatsächlich Spannendes für uns bereit hält bleibt abzuwarten. Jedoch steht jetzt bereits schon fest, dass das Smartphone einen wichtigen Platz einnehmen wird.

Was sind wohl die interessantesten Themen für das kommende Jahr? Würden Sie ein paar Tage auf Ihr Handy verzichten, oder Fremden das Auto leihen?

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