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Brandneu – Die offizielle Fanpage der Stadt Ludwigsburg ist online gegangen!
Seit ca. drei Jahren sind wir für die Stadt tätig und haben bereits im Jahr 2009 den Internetauftritt von Ludwigsburg gerelauncht. Die Stadtverwaltung möchte nun mit den Bürgern und Freunden von Ludwigsburg näher in Kontakt treten. So haben wir in enger Zusammenarbeit ein Social-Media-Konzept entwickelt und das Design, sowie die technische Umsetzung gemacht.
Schauen Sie doch direkt mal vorbei!

Keyword-Domain + Links kaufen + keywordreicher Content = Platz 1 bei Google
Diese SEO-Rechnung geht nicht mehr auf. Die Zeiten sind vorbei, bei der es für eine ordentliche Suchmaschinenoptimierung ausgereicht hat, die Webseite mit wichtigen Keywords auszustatten und für einen guten Linkaufbau zu sorgen, um bei Google auf Platz 1 zu landen. SEO-Experten diskutieren schon darüber, ob Suchmaschinenoptimierung inzwischen nun sogar “tot” ist.
SEO tot – wie kommen sie darauf?
Dazu kann man sich einfach mal direkt an die Suchmaschine selbst setzen und bspw. nach “porsche” googlen. Dank Google Instant bekomme ich sofort Suchergebnisse aufgelistet. Hier sieht man nun nicht nur einfach klassische Suchergebnisse, sondern farblich hinterlegte Anzeigen, Karten, News und auch Bilder.
Im Gegensatz zu heute sahen die Google Suchergebnisse früher richtig langweilig aus. Heute sind die Suchergebnisse universell. Das bedeutet News, Bilder, Videos usw. werden mit in den Suchergebnissen angezeigt, die Google sich aus dem Netz zieht. Doch was viel wichtiger ist, dass die Suchergebnisse nicht nur universell in ihrer Art geworden sind, sondern vor allem individuell.
Was bedeutet das konkret für den Suchenden?
Ist man bei Google mit einem Konto angemeldet und auch gerade eingeloggt, konnte man noch vor Google Plus seine Suchergebnis-Favoriten mit Sternchen markieren und speichern. Das wurde nun durch den +1-Button ersetzt.
Durch die lokale Suche werden mir immer öfter diese Karten und Adressen in den Suchergebnissen angezeigt. Wohne ich in Stuttgart und suche von zu Hause aus nach Frisör, bekomme ich hauptsächlich Frisöre aus Stuttgart gelistet, da Google meinen Standort automatisch über die Google Suchoberfläche und die IP-Adresse lokalisieren kann.
Nun hat Google vor einigen Monaten ein weiteres großes “Ding” gestartet und zwar seine eigene Social Community Google Plus und den +1-Button. Google sagt auch offen, dass +1 sich auf die Suchergebnisse auswirkt. Faktoren wie “welchem Freund gefällt welcher Link” oder “welche Inhalte werden mit dem +1-Button geteilt” sind extrem wichtig und zählen mit in den Suchalgorithmus.
Die Experten von SEOmoz erstellen jährlich eineRanking-Liste der wichtigsten Faktoren bei der Berechnung der Suchergebnisse. Sie haben auch die zukünftigen SEO-Trends ermittelt, die sich folgendermaßen aufgliedern:

Quelle: 2011 Search Engine Ranking Factors (SEOmoz)
Hier sticht ganz deutlich der soziale Faktor heraus, der an Bedeutung immer weiter zunimmt. Solche klassischen SEO-Faktoren wie bezahlte Links und sogar die Keywords in Ankertexten verlieren stark an Bedeutung.
Was bedeutet das für Unternehmen?
Wir sagen: Mensch SEO ärger dich nicht! Die Suchmaschinenoptimierung ist nicht “tot”, sondern sie fordert nun Sozialität. Die Unternehmen können die soziale Suche als Chance nutzen. Sie fordert dazu auf, sich um eine gute Online-Reputation zu bemühen. Das heißt: SEO geht perspektivisch nicht mehr ohne Social Media!
Online-Reputation-Management sollte in die gesamte Online-Strategie mit integriert werden, denn auch die soziale Suche zeigt uns, wie wichtig der Faktor Mensch im SEO geworden ist.
Fair Play wird bei SEO noch wichtiger. Das heißt: Suchmaschinenoptimierung ohne Betrügereien umsetzen und interessante Inhalte, die die Internetnutzer von sich aus gerne verlinken und teilen, anbieten – so wird der Weg in die oberen Reihen von Google erleichtert. Letztlich gilt also weiterhin der alte Satz: Content is King!
Beim Thema Online-Shop zögern noch manche B2C-Unternehmen, wenn sie bisher (noch) sehr erfolgreich mit ihrem stationären Handel sind. Zu groß ist die Sorge um Umsatzeinbußen und Abwanderung der Kunden in die Online-Welt. Was meist eine irrige Annahme ist, denn wer online kaufen will, kauft online – nur dann eben bei anderen. Warum also nur auf die “reale Welt” setzen, wenn sich diese mit der “virtuellen” und somit mit dem Online-Shoppen verbinden lässt – und letztlich mehr Umsatz einbringen kann?!
Die Gruppe Nymphenburg Consult AG hat auf dem Neuromarketing Kongress 2011 erstaunliche Erkenntnisse zum Thema Multichannel und Shopping 2020 präsentiert. Der Sinn und den Erfolge des Multichannels wollen wir nun an einem Beispiel verdeutlichen und durch ein paar Fakten der Consulting Gruppe unterstreichen.

Ein beeindruckendes Beispiel für eine erfolgreiche Multichannel-Ausrichtung stellt H&M dar. Das schwedische Textilhandelsunternehmen hat bereits vor einigen Jahren das Online-Potenzial für sich erkannt und ist nun dabei, es sukzessiv auszuschöpfen. Seit Einführung des Online-Shops und der Multichannel-Strategie 2005 konnte H&M seinen Profit um 102 % steigern.
Klingt beeindruckend und wenn man bedenkt, dass laut der Studie von Gruppe Nymphenburg und Ebeltoft, 88% der Internetnutzer online einkaufen, (Basis: 46,1 Mio deutsche Internetnutzer) verwundert es schon nicht mehr ganz so sehr, dass das Konzept von H&M mit einer so großen Profitsteigerung aufgeht.
Wie ist H&M dieser enorme Erfolg gelungen?
Kreativität, schickes Design, Nutzerführung und vor allem die medien-übergreifende Ansprache der Kunden per:
- App für iPhone und iPad
- Print-Katalog
- Newsletter
- Rückgabe und Abholung von Online-Bestellungen im Store
- Facebook Deals (Mobile Commerce)
- Klassische Werbung
- Couponing (Gutscheine)
- Online-Shop
- YouTube-Kampagnen
- Facebook-Fanpage
- Twitter
- InGame-Advertising
waren stark am Erfolg des Unternehmens beteiligt. Online-Shops oder weitere online-bezogene Aktivitäten müssen nicht bedeuten, dass der stationäre Handel Umsätze einzubüßen hat und die meisten nur noch im Internet bestellen, trotz der genannten 88% Internetkäufer. Mit der richtigen Strategie und Ausrichtung der Aktivitäten auf die Zielgruppe lässt sich beides miteinander sinnvoll verknüpfen.
Es geht dann nicht so sehr darum, ob online oder offline, sondern darum, dass bei uns gekauft wird.
Location Based Services & Couponing
Solche enorm gut laufenden Social Communities wie Facebook können für den stationären Handel genutzt werden, in dem man sich zum Beispiel an die mobilen Facebook und Internetnutzer wendet und diesen besondere Rabatte anbietet, wenn sie sich bspw. im Geschäft “einchecken”, über Facebook Places und andere Location-based-Services wie Foursquare.
Eine weitere Möglichkeit bietet das Couponing. 60% der Top-E-Commerce-Unternehmen setzen bereits auf solch eine Werbemöglichkeit mit Gutscheinen. Diese können über große Couponing-Anbieter wie Groupon den Kunden bereitgestellt werden oder einfacher: auf der eigenen Webseite. Hier kann ebenso ein Gutschein zum Ausdrucken angeboten werden, bspw. zeitlich begrenzt oder nur mit Angabe der E-Mail-Adresse, den die Kunden dann im Handel einlösen können. Es sollten aber eher kleinere Rabatte sein, um nicht zu sehr einfach nur Schnäppchenjäger zu bedienen, sondern neue Kunden zu gewinnen.
Das sind jetzt nur zwei kleine Beispiele, wie sich die Offline- und Online-Welt verknüpfen lassen. Es gibt noch viele weitere und es werden mit Sicherheit immer neue Möglichkeiten kommen. Es bleibt also spannend, bleiben auch Sie dran und machen Sie mit! :-)
- Tags: E-Commerce, Konzeption, Multichannel, Neuromarketing, Online-Marketing, social media
- Kategorie: E-Commerce, Konzeption, Online Shops, Online-Marketing, Ortsbezogenes Marketing, Social Media Marketing |
1 Kommentar »
Seit ein paar Monaten bietet MOSAIQ MEDIA seinen Mitarbeitern die MM-Akademie an. Hier werden intern Vorträge von Mitarbeitern für Kollegen über ein bestimmtes Thema gehalten. So kann jeder über den Tellerrand hinausschauen und kennt nicht nur sein eigenes Fachgebiet. Das fördert das Verständnis und die Vernetzung der einzelnen Teilbereiche unserer Agentur und steigert ungemein die Kreativität aller.
Neben dem geselligen Aspekt und dem lockeren Miteinander ist das Schöne an solchen Fortbildungsmaßnahmen, dass man sich mit den neuesten Themen noch intensiver beschäftigen kann und zudem die Präsentationstechnik fördert und stärkt. So profitieren nicht nur die Zuhörer, sondern auch stets der Vortragende.
Da wir eine Internetagentur sind, die rund um Kommunikation im Internet so einiges zu bieten hat, haben wir eine Fülle an interessanten Themen-Bereichen wie: PHP- oder TYPO3-Programmierung, Kreatives Design oder neueste Möglichkeiten in Photoshop CS5.
Von Workshops zum Thema Webanalyse mit Google Analytics an verschiedenen Kundenbeispielen, über eine WordPress-Schulung bis hin zu einem Workshop über Kreativitätstechniken war schon so einiges dabei.
Letztens saßen wir wieder in lockerer Runde im Besprechungsraum der Urbanstraße und bekamen lecker Pizza und einen Crashkurs zum Thema HTML5 und wie CSS3 das Leben unserer Programmierer vereinfachen kann.
Vielen Dank an alle, macht jedes Mal immer sehr viel Spaß!
Durch das beschreibende Wort “Schattenspender” entsteht sofort ein konkretes Bild im Kopf. Man könnte fast sagen, aus einfachem etwas Besonderes zu machen, das macht gutes Storytelling aus. Wie erzähle ich etwas, damit es interessant für meine Zielgruppe ist? Diesen Fragen sind wir diese Woche im MFG-Haus in Stuttgart im Rahmen eines Workshops der PR-Agentur Storymaker nachgegangen.
Die Prinzipien des guten Geschichten-Erzählens
Was fesselt uns? Was macht eine gute Geschichte aus und lässt uns weiter zuhören? Und wir sprechen hier nicht nur von Dramen oder Krimis. Diese Prinzipien lassen sich auch auf Geschichten von Unternehmen übertragen.
Was ist es, das mich so an Coca Cola fasziniert? Was lässt mich BMW fahren und nicht Audi, oder wenn ich an die LBS denke – “wollen wir dann nicht alle auch mal Spießer werden?”?
Die Story des Unternehmens
Das, was uns an Marken und Unternehmen fasziniert sind die Geschichten, die sie ausmachen und erzählen. Sie haben alle einen Kern, der in Form von verschiedenen Mini-Geschichten über unterschiedliche Kommunikationsplattformen vermittelt wird. Und zu jeder guten Geschichte gehören Charaktere, ein Ziel, ein Anfang und Ende und für den Anreiz ein Konflikt. Übertragen auf die Unternehmenskommunikation bedeutet das:
- Charaktere: das Unternehmen selbst, Produkte oder Dienstleistungen
- Ziel: Unternehmensziele, z.B. Markterschließung, Neukundengewinnung
- Zielgruppe: für wen?
- Anfang und Ende: Erklärung des Ziels und Zielerreichung
- Konflikt / Stärken und Schwächen: zentraler Dreh- und Angelpunkt
Das Unternehmen Apple soll das Ganze noch besser verdeutlichen: Hat sich nicht jeder schon einmal gefragt, was der angebissene Apfel soll? Betrachtet man das allererste Logo von Apple, wird das Ganze schon klarer. Das Logo erzählt eine kleine Geschichte:

Der Kern des Unternehmens Apple ist die Idee selbst. “Think different”. Das alte Logo verdeutlicht diesen Kern sehr gut. Noch unklar? Das Logo stellt Isaac Newton und die Geschichte, wie er zu seiner Idee der Gravitationstheorie kam, dar. Der besagte Apfel, der heute noch im Logo zu finden ist, nun angebissen in Anlehnung an den Apfel aus dem Garten Eden, der vom Baum der Erkenntnis stammte und somit den Kern – Ideen – wiederspiegelt.
Viele Unternehmen kommunizieren ihren (Marken-) Kern über Claims und Logos. So steht Coca Cola für “Lebe die Zukunft”, BMW steht für “Freude am Fahren” und die LBS verspricht “Wir geben Ihrer Zukunft ein Zuhause”. Auch bei einem Werbespot, der sagt “Wenn ich groß bin, will ich auch mal Spießer werden!” steckt trotzdem noch der Kerngedanke des Unternehmens drin.
Jede Art der Kommunikation, sei es über eine Facebook Fanpage, die Unternehmenswebseite oder eine andere soziale Plattform, soll diesen Kern des Unternehmens widerspiegeln. So wird glaubwürdig kommuniziert, Image gestärkt und Beziehungen zu Kunden aufgebaut. Das wichtigste bei allen Kommunikationsformen ist, dabei stets konkrete Zielvorstellungen zu haben. Denn wenn man nicht weiß was man will, kann man auch nicht wissen, was man kommunizieren soll.
Oder was denken Sie? Erzählen Sie uns Ihre Geschichte!
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