Archiv mit Beiträgen des Autors

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Von einer Mondlandung

Nina King veröffentlicht am 17. Mai 2010 von
Team-Autor: Nina King Xing

Vor einigen Tagen haben wir uns mal wieder in unser altes neues Büro in der Urbanstr. 1 getraut. Und wir haben entdeckt: Hinter den Wänden ist schönstes Fachwerk versteckt! Trotzdem war es ein großer Schock unser altes Reich im durch das Löschwasser zerstörten Zustand zu sehen.

Die fehlende Farbigkeit und der Staub von der Wandbekleidung ließ den Eindruck eines Mondspaziergangs zurück – und wurde durch die umherlaufenden Bauarbeiter in Schutzanzügen verstärkt.

Einige Eindrücke von der “Mondlandung”:

Weitere Fotos finden Sie in unserer Flickr-Gallerie

Buzzword Bingo – Spielen Sie nicht mit!

Nina King veröffentlicht am 22. April 2010 von
Team-Autor: Nina King Xing

Buchempfehlung: Bullshit Bingo

Spätestens seit dem Werbetrailer von IBM, weiß jeder, was mit “Bullshit Bingo” bzw. “Buzzword Bingo” gemeint ist: Der überflüssige Gebrauch sinnloser und austauschbarer Worthülsen im Geschäftsleben als Bingo-Spiel.

Werbetexte sind davon besonders stark betroffen. Denken Sie doch nur einmal an all die überflüssigen Superlative (“die neusten Innovationen”), abgedroschenen Phrasen (zukunftsorientiert denken, intelligente Lösungen) und zusammengesetzten Wörter wie Effizienzsteigerung, kostenreduzierend oder Optimierungspotential. Nutzen Sie Buzzwörter in Ihrer Außenkommunikation bewirkt das insbesondere eins: Sie werden vollkommen austauschbar.

Ein Beispiel: Blättern Sie doch einmal durch eine Broschüre Ihrer Konkurrenz – so auch die Empfehlung im Buch “Bullshit Bingo” von Albert Heise – und lesen Sie die Texte genau durch. So kann man bei einem Handelsunternehmen lesen (S. 12):

Private und gewerbliche Kunden erleben bei uns das volle Leistungsspektrum des Handels – mit Sortimenten, die in punkto Vielfalt, Qualität und Preis keine Wünsche offen lassen. [...] Die XX Group steht für umfassende Handelskompetenz, Internationalität und hohe Innovationskraft.

Sind Sie überzeugt? Dieser Text könnte doch bei jedem x-beliebigen Konkurrenten genauso gelten! Es gilt also andere Wege in der Außenkommunikation zu beschreiten.

Social Media als Wegbereiter der authentischen Kommunikation

Nicht nur die Wirtschaftskrise hat die Konsumenten sensibler für Worthülsen gemacht – auch Soziale Web trägt seinen Teil dazu bei. Schreibt ein neuer Mitarbeiter im Blog über seine ersten Eindrücke vom Unternehmen, wird er ganz sicher nicht von “innovative Lösungskonzepte für die technischen Anforderung unserer Kunden” sprechen.

Möglichkeiten authentischer, emotionaler und damit ansprechendere Werbetexte zu schreiben zeigt das Buch “Bullshit Bingo” auf. Es ruft dazu auf mutiger zu werden und sich von der internen Unternehmenssicht zu lösen. Denn: Nur wer auffällt kann sich von der Konkurrenz abgrenzen.

Ich möchte dieses Buch deshalb jedem Texter ans Herz legen – es bläst frischen Wind in die Werbewelt!

Ist Erfolg im Social Web Stilsache?

Nina King veröffentlicht am 11. Februar 2010 von
Team-Autor: Nina King Xing

Die Vermutung liegt nahe: Die Frage, ob ein Unternehmen heutzutage erfolgreich Online Marketing-Maßnahmen durchführen kann, liegt auch am Führungstil im Unternehmen. Hohe Hierarchieunterschiede und Kontrollinstanzen verhindern ein Engagement im Social Web, während ein kooperativer Führungsstil ein Engagement unterstützt und auch nach Außen natürlicher erscheinen lässt. „In order to join the conversation you need people representing the brand“ hat der Innovation Manager von BMW, Tony Douglas, in Bezug auf die Kommunikation über soziale Medien (Facebook, Xing, Blogs, Wikis etc.) so passend gesagt. Die Verantwortung für die Marke wird also abgegeben: An den Mitarbeiter und in letzter Instanz an den Kunden selbst.

Allerdings: Ist nicht BMW an sich nicht auch ein stark hierarchisch gegliedertes Unternehmen?

Reaktionszeiten und Kontrollinstanzen

Bei Twitter -als eines der Extrembeispiele- erwarten Nutzer eine sofortige Antwort auf ihre Anfragen. Nachrichten verbreiten sich über die Retweet-Funktion rasend schnell – dementsprechend schnell muss ein Unternehmen auch reagieren können. In Unternehmen mit allzu vielen Kontrollinstanzen kann für eine Antwort aber gut und gerne ein Tag ins Land gehen, wie das amüsante Beispiel „Wenn Unternehmen twittern“ zeigt.

Die Kommunikation beschränkt sich dann auf stark kontrollierte Inhalte, die sich durch Eindirektionalität und Eindimensionalität auszeichnet. Auch was die Nutzung von Plattformen betrifft: Die Unternehmenswebseite fungiert als zentrale Plattform für alle Veröffentlichungen. Social Media wird hier auch viel zu zeit- und kostenintensiv.

Kontrolle abgeben und profitieren

Andere Unternehmen aber haben eingesehen, dass Marken nicht mehr nur vom Unternehmen geführt werden können und engagieren Mitarbeitern, die direkt die Marke nach Außen hin repräsentieren (Twitterer, Blogschreiber, Community-Manager). Der zu zahlende Preis: Kontrolle. Man bekommt: Authentische Kommunikation im direkten Kontakt mit den Kunden, Ideen für die Service- und Produktoptimierung, persönliche Weiterempfehlungen, Vertrauen in die Marke – und das über mehrere Online-Kanäle hinweg. Die Übergabe der Verantwortung macht auch Sinn, wenn man bedenkt, dass bei einer Umfrage von 350 Führungskräften in 2009 20 Prozent nicht wussten, was sich hinter dem Begriff Web 2.0 überhaupt verbirgt (Quelle). Hier gibt es anscheinend noch Aufklärungsbedarf.

Die Stilsache

Die Frage der Kontrollabgabe bezieht sich wohl nicht unbedingt auf den Führungsstil des gesamten Unternehmens, wie viele Beispiele von Großunternehmen mit hierarchischen Strukturen zeigen – sondern wohl eher darauf, welche Freiheiten in der Kommunikation im direkten Kundenkontakt gelassen werden, an der “Quelle” sozusagen. Und das heißt nicht unbedingt laissez-fair ohne Strategie – sondern der Einsatz verantwortungsbewusster Mitarbeiter, die im Kundenumgang authentisch und im Sinne des Unternehmens agieren können.



MOSAIQ sucht Verstärkung für Online-Konzeption/Text

Nina King veröffentlicht am 9. Februar 2010 von
Team-Autor: Nina King Xing

Als Online-Spezialist für Markenkommunikation unterstützt MOSAIQ MEDIA Unternehmen dabei, über das Internet neue Kunden, mehr Vertriebskontakte und höhere Umsätze zu generieren. Darüber hinaus sorgen wir als Systemhaus für die technische Umsetzung aller unserer Maßnahmen. Unsere Kunden sind Top-Unternehmen aus dem Mittelstand und etablierte Marken – darunter SAP, Porsche und Breuninger. Es ist unser Ziel, zu den ersten Agentur-Adressen für Online-Kommunikation zu gehören.

Um dieses Vorhaben zu erreichen, suchen wir kreative Köpfe, die jenseits vom Mittelmaß denken und arbeiten. Für die Spitzenleistung zählt und die sich und uns weiterbringen möchten. Ab sofort gesucht:

Online-Konzeption / Text (m/w)

Deine Aufgabe:
Entwicklung von Ideen und Maßnahmen für digitale Kampagnen, die Aufmerksamkeit wecken, verkaufen und die Marke stärken. Und Texte, die das griffig und authentisch vermitteln.

Dein Profil:
Du hast studiert? Gut! Du hast nicht studiert? Auch gut! Wir erwarten nicht die besten Noten oder den höchsten Abschluss. Aber wir erwarten Charakter – eine Persönlichkeit mit Herz und Verstand. Und Referenzen, die zeigen, dass du dein Handwerk verstehst und dies schon mehrfach unter Beweis gestellt hast.

Wir bieten dir das Umfeld für eine optimale Entwicklung: anspruchsvolle, mutige Kunden. Eine Agentur, die sich weiterentwickeln möchte und Ziele hat. Und schöne Räume in der Stuttgarter Innenstadt, die Raum für kreatives Arbeiten geben.

Auf deine Bewerbung sind wir gespannt: am besten per E-Mail an welcome-at-mosaiq-media.de. Bei Fragen steht dir unser Geschäftsführer, Sebastian Bosch, gerne persönlich zur Verfügung. Telefon: 0711/8394848-30, E-Mail: bosch-at-mosaiq-media.de.

Vom Lagerfeuermarketing

Nina King veröffentlicht am 28. Januar 2010 von
Team-Autor: Nina King Xing

“Wer gehört werden will, muss seinen Zuhörern eine gute Geschichte erzählen” – und eben nicht die Lautsprecher zücken und seine Werbebotschaft in alle Welt hinausposaunen. Horst Höfflin, Gründer und Mitinhaber von Dr. Haffa & Partner, sinniert in einem interessanten Beitrag über die zunehmende Bedeutung von Storytelling in der Kommunikation – und die Kunst gute Lagerfeuergeschichten zu erzählen:

Lesenswert: Von Lautsprechern und Lagerfeuern im AIKA-Blog

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