Archiv mit Beiträgen des Autors

9. September 2011 // Henning Schürig // Agentur, Jobs, Social Media

Arbeitgeber sein in Zeiten von Social Media – oder: MOSAIQ MEDIA ist TOP Company

Arbeitgeber sein ist auch nicht mehr das, was es mal war – und das ist gut so. Warum? Naja, im Social Web unterhalten die Menschen sich nicht nur darüber, wie zufrieden sie mit einem Produkt waren, wo es das billiger gibt oder dass der Sommer dieses Jahr doch sehr bescheiden ausfällt. Nein, sie unterhalten sich auch über ihre Arbeitgeber.

Verständlicherweise möchte dabei nicht jeder Arbeitnehmer mit Namen auftreten, sondern lieber anonym seine Meinung kundtun. Genau dafür gibt es inzwischen Arbeitgeberbewertungsportale wie kununu, wo Mitarbeiter kostenlos und anonym ihren Arbeitgeber bewerten können.

Bewerber können dann anhand dieser Arbeitgeberbewertungen entscheiden, ob sie in dieses Unternehmen passen. Wie viele Sternchen bekommt das Vorgesetztenverhalten? Wie zufrieden sind die Mitarbeiter mit ihren Aufgaben und was für Kommentare gibt es zum Thema Work-Life-Balance?

Arbeitgeber, die sich aktiv einbringen und bspw. ihre Mitarbeiter zu Bewertungen auffordern oder Bewertungen kommentieren bekommen von kununu als Belohnung das “OPEN Company”-Siegel. Wir haben uns gestern über dieses Siegel freuen dürfen.

MOSAIQ MEDIA ist "TOP Company" bei kununuAber heute freuen wir uns, dass wir inzwischen sogar “TOP Company” sind. Das heißt: Mindestens sechs Mitarbeiter haben uns bewertet und ingesamt kommen wir dabei auf einen Schnitt von mindestens 3 von 5 Punkten (wir haben sogar 4,4).

Unsere Chefs können also sehr zufrieden sein. Gleichzeitig können sie aber auch ablesen, wo die Mitarbeiter eventuell weniger zufrieden sind und wo mehr. Das kann sehr dabei helfen, eine andere Perspektive einzunehmen, was ja für Chefs nicht immer einfach ist.

Gibt es allerdings viele negative Bewertungen und Kommentare, kann das zum Problem für einen Arbeitgeber werden. Mitarbeiterzufriedenheit wird also in Zeiten von Social Media immer wichtiger. Arbeitgeber sein ist eben nicht mehr das, was es mal war – und das ist auch gut so. :-)

Facebook: Datenschutzprobleme beim Like-Button und bei Fanpages – ULD droht mit Bußgeld

Kaum ein Besuch auf einer Website wird nicht getrackt. Website-Betreiber wollen wissen, woher die Besucher kommen, welche Seiten sie sich ansehen und wo sie am Ende wieder aussteigen. Ganz besonders interessant ist das bei Online-Shops, da man so erkennen kann, an welcher Stelle im Bestellprozess die Fast-Käufer wieder aussteigen. Dies ermöglicht eine gezielte Optimierung an dieser Stelle, macht den Usern das Leben leichter und bringt dem Shop-Betreiber mehr Umsatz.

Paragraphen/RechtFür das Tracking kommen verschiedenste Tools zum Einsatz. Ein besonders beliebtes ist Google Analytics, das von Google kostenlos bereitgestellt wird und trotzdem sehr hochwertige Analysen ermöglicht.

Aus Datenschutz-Sicht problematisch hierbei: Das Surfverhalten der Besucher bekommt so nicht nur der Website-Betreiber mit, sondern auch Google. Und während der Website-Betreiber sich in der Regel nicht für einzelne User interessiert (und sie in Google Analytics auch gar nicht sehen kann), sondern für aggregierte und oft auch relative Daten (z.B. 30 % derjenigen, die Produkt x in den Warenkorb legen, schließen die Bestellung auch ab), interessiert sich Google durchaus für die Vorlieben eines einzelnen Nutzers. Damit will Google die Suchergebnisse passgenau auf den einzelnen User zuschneiden. Noch dazu ist es datenschutzrechtlich problematisch, dass die Besucherdaten hierbei in die USA übertragen werden.

Aktuelle Diskussion zu Facebook-Fanpages und Like-Buttons

Und was hat das nun mit Facebook zu tun? Nun, hier passiert im Prinzip genau das gleiche: Durch die Einbindung des Like-Buttons in die eigene Website (wie auch hier im Blog) werden die Besucherdaten an Facebook – in den USA – übertragen. Facebook bekommt so jeden Aufruf einer Website mit Like-Button mit und kann diesen Besuch auf den einzelnen User bezogen speichern. Und das tun sie sogar zwei Jahre lang.

Nach dem deutschen Datenschutzrecht ist das sehr problematisch. Das (und anderes) ist auch schon lange bekannt. Ebenso bekannt ist, dass das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) in Schleswig-Holstein besonders strikt bei der Anwendung der Datenschutz-Gesetze ist. Da bislang nichts passiert ist, hat das ULD nun eine klare Drohung ausgesprochen, die bei vielen für Aufruhr sorgt:

Das ULD erwartet von allen Webseitenbetreibern in Schleswig-Holstein, dass sie umgehend die Datenweitergaben über ihre Nutzenden an Facebook in den USA einstellen, indem sie die entsprechenden Dienste deaktivieren. Erfolgt dies nicht bis Ende September 2011, wird das ULD weitergehende Maßnahmen ergreifen. Nach Durchlaufen des rechtlich vorgesehenen Anhörungs- und Verwaltungsverfahrens können dies bei öffentlichen Stellen Beanstandungen nach § 42 LDSG SH, bei privaten Stellen Untersagungsverfügungen nach § 38 Abs. 5 BDSG sowie Bußgeldverfahren sein. Die maximale Bußgeldhöhe liegt bei Verstößen gegen das TMG bei 50.000 Euro.

(Den wesentlichen Inhalt gibt es beim Pottblog auch als Video-Interview mit Dr. Moritz Karg vom ULD.)

Soweit mein Wissen und Verständnis als Nicht-Jurist reicht, gilt das grundsätzlich für jede Website, die in Schleswig-Holstein abrufbar ist. Unabhängig davon sind ja ohnehin mit dem TMG und dem BDSG Bundesgesetze betroffen. Daher schreibt auch der Stuttgarter Rechtsanwalt Carsten Ulbricht, der sich auf Online-Recht spezialisiert hat:

Auch wenn das Unabhängige Datenschutzzentrum Schleswig Holstein zunächst nur für Schleswig Holstein zuständig ist, halte ich es für durchaus wahrscheinlich, dass sich andere Landesdatenschutzbehörden der Auffassung des ULD anschließen.

Es ist also definitiv kein spezifisch auf Schleswig-Holstein bezogenes Problem, sondern bundesweit. Die Gefahr einer Abmahnung scheint allerdings (auch laut Carsten Ulbricht) sehr gering. Dennoch könnte das ULD (oder die entsprechenden Behörden anderer Länder) hier Bußgelder bis zu 50.000 EUR verhängen. Das ULD hat jedoch weitere Maßnahmen als diese Drohung erst nach Ende September angekündigt.

Wünschenswert wäre zudem ja, dass sich das ULD mit Facebook direkt einigt und dieser Konflikt nicht mit jedem einzelnen Website-Betreiber ausgetragen werden muss. Bezüglich der oben beschriebenen Google-Analytics-Problematik laufen entsprechende Gespräche mit Google ja bereits. Das ULD betont auch, dass es ihnen hier nicht um kleine Blogger oder kleine Unternehmen geht, die Facebook für ihr Marketing nutzen.

Es bleibt zu hoffen, dass es in diesem Fall ebenso läuft wie bei Google und dass diese Gespräche dann zu einer Lösung führen. Bis dahin bleibt den Website-Betreibern wohl nur abwarten und hoffen oder um auf Nummer sicher zu gehen, in den sauren Apfel zu beißen und den Like-Button zu entfernen (oder umzubauen, siehe Fazit) – und die Fanpage gleich mit, denn die ist ebenso betroffen. Letzteres lässt sich übrigens 14 Tage lang rückgängig machen, es empfiehlt sich also um so mehr nicht übereilt zu handeln. Noch dazu gibt es auch Juristen, die die Rechtmäßigkeit der ULD-Aufforderung anzweifeln.

Fazit

Kein neues Problem, aber eines, das von Behörden-Seite nun sehr forsch angegangen wird. Ein Abschalten der Facebook-Fanpage wäre ein sehr gravierender Eingriff zu dem das ULD aber derzeit keine Alternative sieht. Beim Like-Button sieht das ULD eine theoretische Alternative einer datensparsamen Einbindung. Da Hoffnung auf eine Einigung mit Facebook direkt besteht, sehen wir aber zumindest bis Ende September keinen akuten Handlungsbedarf. Bis dahin wird sich die Lage dann hoffentlich etwas geklärt haben. Danach muss man die veränderte Lage betrachten und darauf aufbauend dann Entscheidungen treffen.

Unser Autor ist kein Jurist und dieser Blog-Eintrag stellt selbstverständlich keine Rechtsberatung dar. Im konkreten Einzelfall sollte ein Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Online-Recht konsultiert werden.

16. August 2011 // Henning Schürig // Jobs, Veranstaltungen

Erfolgsstory vom BarCamp-Sponsoring

Gibt es eigentlich Erfolgsstorys von BarCamp-Sponsoren? Die theoretische Herleitung, warum sich ein BarCamp-Sponsoring lohnt, haben wir vor knapp einem Jahr hier bereits hier im Blog dargelegt.

Was ich damals beim Schreiben nicht ahnen konnte, Lucie Mackovawar dass das dort zuerst genannte Ziel – nämlich Recruiting – kurz danach auch in der Praxis blitzartig erfüllt wurde.

Plötzlich war sie da: Lucie Mackova. Wir hatten sie nicht gesucht und doch gefunden. Oder sie uns. Ach, wie es genau war, erzählt sie am besten selbst.

Drei Fragen an Lucie Mackova

Was hat dich letztes Jahr auf das Stuttgarter BarCamp geführt?

Lucie:

BarCamps an sich kenne ich schon aus Furtwangen, wo ich OnlineMedien studiert habe. Dort wurde bisher zweimal das “Fucamp” veranstaltet und es hat mir beides mal sehr gut gefallen.

Als ich dann gehört habe, dass im Oktober 2010 ein BarCamp in Stuttgart stattfinden wird, habe ich mich direkt zusammen mit einer Freundin angemeldet.

Zum einen war ich interessiert am Wissensaustausch und wollte mehr über aktuelle Themen im Medienbereich erfahren. Zum anderen war ich gerade auf Jobsuche und wollte schauen, ob ich dort auf interessante Agenturen aus dem Raum Stuttgart treffe.

Hast du dort dann gezielt Firmen angesprochen oder hat sich das eher so ergeben?

Lucie:

Angefangen hat es eigentlich bei der Vorstellungsrunde, wo sich jeder Teilnehmer mit drei Tags vorstellt. Meine waren: OnlineMedien-Absolventin, auf Jobsuche, Webdesign.

Der Rest hat sich dann mehr oder weniger spontan ergeben. Keine zwei Minuten später bekam ich schon eine Visitenkarte von MOSAIQ MEDIA zugesteckt ;-)

Auch sonst kamen im Lauf des Tages mehrere Leute auf mich zu, um mir ein paar Tipps zur Jobsuche zu geben oder sich einfach nur mal nett zu unterhalten.
Ich war wirklich überrascht, wie interessiert und hilfsbereit die Leute dort waren – auf einem BarCamp auf Jobsuche zu gehen kann ich also nur empfehlen.

Was hat dich dazu bewogen, zu MOSAIQ zu gehen?

Lucie:

MOSAIQ war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich fand es toll, dass die Agentur auch auf Veranstaltungen wie dem BarCamp präsent ist.

Während des BarCamps hatte ich noch die Gelegenheit mich mit einem Mitarbeiter der Agentur zu unterhalten. Einige Tage später hatte ich dann ein nettes Gespräch mit Sebastian Bosch, einem der drei Geschäftsführer, um zu schauen wie meine Interessen liegen und ob diese gegebenenfalls mit der Agentur zusammen passen. Was ich dabei über die Agentur erfahren habe, hat mir gut gefallen und ich fand vor allem auch die Kundenprojekte, die MOSAIQ betreut, sehr spannend.

Nach dem Gespräch ging dann alles ganz schnell – ich habe von MOSAIQ das Angebot für einen Einstieg bekommen und hatte schon wenige Tage später meinen ersten Arbeitstag in der Agentur :-)

Das nächste BarCamp Stuttgart rückt übrigens immer näher: Am 1. und 2. Oktober 2011 ist es wieder soweit. Infos gibt es unter bcs4.mixxt.de. Sponsoren werden auch noch gesucht.

Und spätestens jetzt gibt es definitiv eine Erfolgsstory vom BarCamp-Sponsoring – weitererzählbar, verlinkbar und kommentarbar. Wie es sich gehört. :-)

Online-Kommunikation mit Mehrwert – mit neuer MM-Website in die erste Liga

Was machen wir eigentlich? Oft ist es gut, einen Schritt zurückzugehen, wenn man etwas Neues anfangen will.

Online-Kommunikation mit Mehrwert – das war die Antwort auf obige Frage – ist nun unser neuer Claim. Denn was wir machen, sind eigentlich keine Websites, keine Layouts, keine Programmierung und auch keine Konzepte. Wir sorgen für Mehrwert – für die Online-Kommunikation unserer Kunden und für die Kunden selbst. Daran wollen wir uns auch messen lassen.

Bis 2015 wollen wir zu den Top-Adressen für Online-Kommunikation in Baden-Württemberg gehören. Das bedeutet eine Weiterentwicklung nicht nur hinsichtlich Zahlen wie Umsatz und Mitarbeiterzahl, sondern auch bei weicheren Faktoren wie Kundenzufriedenheit oder Arbeitsqualität.

“Man muß etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen”, sagte schon der deutsche Philosoph Georg Christoph Lichtenberg.

Damit das Neue an MOSAIQ MEDIA auch gesehen wird, haben wir nicht nur einen neuen Claim, sondern auch eine dazu passende, komplett neue Website, die vor wenigen Minuten online ging.

Neue Website von MOSAIQ MEDIA: Online-Kommunikation mit Mehrwert

Neben unseren Topsellern wie AHA-Kundenkleber und Boah-Maschine gibt es nun auch endlich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von MOSAIQ MEDIA zu sehen.

Wie immer bei einem solchen Projekt steckt viel Arbeit und Herzblut drin. Über Anregungen, Ideen oder Lob in den Kommentaren freuen wir uns natürlich.

13. Mai 2011 // Henning Schürig // Typo3, Veranstaltungen

Sponsoring vom TYPO3-Camp Stuttgart: Dabeisein ist eben doch nicht alles!

Diesen Monat findet in Stuttgart das erste Mal ein TYPO3-Camp statt. Als Online-Agentur, die neben Kreativität in Form von Konzepten und Designs, auch die Web-Entwicklung und somit die Umsetzung dieser kreativen Ideen anbietet, sind wir da natürlich dabei.

TYPO3-Camp Stuttgart (Official Sponsor)Aber dabeisein ist in diesem Fall nicht alles. Als Sponsor des Stuttgarter BarCamps 2010 sind wir auch bei diesem fachspezifischen BarCamp zum Thema TYPO3 als Sponsor dabei.

TYPO3 ist bei den meisten Websites, die wir für unsere Kunden umsetzen, die technische Grundlage auf der wir dann individuelle Erweiterungen aufsetzen (Open Source sei Dank!). Viele Erweiterungen (sog. TYPO3-Extensions) gibt es auch schon und wir müssen sie im Idealfall nur noch ein wenig anpassen.

Im Vergleich zu anderen Content-Management-Systemen besticht TYPO3 vor allem durch seine enorme Flexibilität. Die Bedienung im Backend, wo die Inhalte gepflegt werden, ist auch okay – wenn auch für WordPress-Verwöhnte wie mich nicht so wirklich intuitiv. Aber WordPress eignet sich halt nicht für komplexe Websites und hier ist TYPO3 ideal.

Da sich bei TYPO3 auch immer viel Neues tut und man sowieso nie genug wissen kann, ist dabeisein aber auch wichtig. Sponsoring ist also auch nicht alles. ;-)

Fünf unserer TYPO3-Entwickler werden am TYPO3-Camp teilnehmen und am Geben und Nehmen von Wissen teilnehmen. Ganz nebenbei freuen sich alte Hasen bei uns auch auf ein Wiedersehen mit einer alten Kollegin, die inzwischen zwar im Hamburg lebt, zum TYPO3-Camp aber die alte Heimat mal wieder besucht.

Viel Spaß und Erfolg allen Teilnehmern und an die Organisatoren und die anderen Sponsoren vielen Dank!

MOSAIQ MEDIA

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Impressum

MOSAIQ MEDIA GmbH
Online-Kommunikation mit Mehrwert

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