Die Nutzung von Web 2.0 Diensten, wie z. B. Twitter und Xing
veröffentlicht am 9. Juni 2009 von Glenn KusardiDas Marktforschungsinstitut Innofact hat eine neue Studie über die Nutzung von Web 2.0 Diensten veröffentlicht und eine Rangliste der von “Web Professionals” meistgenutzten Portale erstellt.
deutsche-startups, die an der Studie beteiligt waren, und iBusiness (kostenpflichtig) griffen das Thema auf und fassten die Ergebnisse zusammen. Die meisten Online-Dienste die in der Liste vertreten waren überraschen nicht weiter. Angeführt wird das Feld von Xing, gefolgt von Facebook, Twitter, StudiVZ und LinkedIn (vollständige Liste in den verlinkten Artikeln). Wirklich überrascht hat mich Twitter. Jeder zweite Befragte nutzt Twitter mindestens einmal pro Woche.
Während viele daran glauben, dass Twitter an Bedeutung gewinnen wird, sind viele Befragte allerdings auch der Meinung, dass Twitter nur ein vorübergehender Hype ist. Das glaube ich allerdings nicht. Die Entwicklung einer Außenkommunikation über Twitter steckt in vielen Unternehmen noch in den Kinderschuhen, wenn diese überhaupt schon in Betracht gezogen wurde. Außerdem wird Twitter in den allermeisten Fällen noch eher privat als beruflich genutzt, zumindestens in meiner subjektiven Wahrnehmung.
Warum könnte Twitter also doch das Zeug zum “next big thing” haben, auch für Unternehmen? In der Studie wurden auch “normale” Internetnutzer zu ihrer Nutzung von Microblogging-Diensten, wie eben Twitter, befragt. Dort gaben 22% der Befragten an, dass solche Dienste sie interessieren würde, sie diese allerdings noch nicht nutzen und weitere 22%, dass sie Microblogging-Dienste nicht kennen. Es ist also noch jede Menge Potential vorhanden, dass das Wachstum von Twitter anhaltend sein könnte. Und mit einer noch aktiveren und professionelleren Nutzung von Twitter wird der Dienst wahrscheinlich auch für die 41% der Befragten interessanter, die angaben, dass sie Microblogging nicht interessiert.
Ich persönlich glaube daran, dass Microblogging-Dienste in Zukunft ihren Platz im Marketing-Mix haben werden. Das direkte Erreichen und schnelle Feedback der Zielgruppe ist spannend und gerade in einer Zeit in der Transparenz in der Werbung sehr wichtig ist von Vorteil.








Ich denke gerade was virales Marketing angeht, hat Twitter unheimliches Potenzial. Die Zielgruppe ist zwar eine andere als bei Facebook, aber gerade dabei lassen sich neue Interessenten generieren. Es bleibt abzuwarten wie sich das entwickelt aber man sollte diese Geschehnisse wachsam beobachten, damit man in diesem Bereich nichts versäumt.