Lauffeuer im sozialen Web
veröffentlicht am 9. Februar 2009 von Nina KingDie Nachrichten über die verheerende Brände in Australien gehen um die Welt. Dabei nimmt auch das soziale Web inzwischen eine stark genutzte Rolle ein. Fast zeitgleich zu den Geschehnissen werden Gruppen in Facebook gegründet und Bilder online gestellt - in Kommentaren drücken Menschen aus der ganzen Welt ihren Beistand aus:
- Twitter: Das Thema “bushfires” und Victoria steht unter den “stark diskutierten Themen”. Mit dabei sind Premierminister Kevin Rudd, der in seinem Twitter-Konto zu Spenden aufruft und der freiwillge Helfer cfavolunteer gibt Updates über betroffenen Gebiete.
- Google Maps: Ingenieure von Google stellen eine Karte zur Verfügung, auf der aktuelle Brände abgerufen werden können
- Flickr: Aktuelle Fotos von einzelnen Mitgliedern werden veröffentlicht – eine entsprechende Gruppe aber inzwischen wieder gelöscht.
- Facebook: In den zwei größten Gruppen “Thoughts for those affected by the Victorian Bushfires” (7652 Mitglieder) und “Applaud the CFA heroes & empathise with the victims of the 09 Vic Bushfires” (23.534 Mitglieder) sympathisieren die Mitglieder mit den Betroffenen und Helfern.
Dieses Beispiel zeigt mal wieder sehr gut, wie Nachrichten im Internet nicht mehr nur von zentraler Stelle (Zeitungen, Journalisten), sondern von im Grunde jedem verbreitet werden (Web 2.0-Gedanke). Jeder kann aktiv seinen Beitrag leisten und Teil des Geschehens sein, indem er Gruppen anstößt, beitritt, Kommentare schreibt, Bilder online stellt. Der Informationsfluss des sogenannten Web 2.0 ist blitzschnell – und kann in diesem Fall u.U. sogar Leben retten.







